Klare Kiste an der KüsteEVD gewinnt mit 9:1 in Rostock

Chad Niddery erzielte zwei Tore für den EVD in Rostock. (Foto: Roland Christ - www.rc-du.de)Chad Niddery erzielte zwei Tore für den EVD in Rostock. (Foto: Roland Christ - www.rc-du.de)
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Dem spannenden Heimspiel gegen Tilburg folgte der nächste Sieg: An der Ostsee gewann der EV Duisburg sein Spiel bei den Rostock Piranhas mit 9:1 (4:0, 1:0, 4:1) und verbucht damit das nächste Sechs-Punkte-Wochenende.

„Defensiv haben wir das heute gut gemacht, nach vorne muss aber mehr kommen. Kämpferisch haben wir das gut gelöst, daher können wir stolz auf unsere Mannschaft sein“, hatte EVD-Coach Tomas Martinec nach dem 4:2-Erfolg gegen die starken Niederländer am Freitagabend erklärt. Erneut ließen die Füchse am Sonntag wenig anbrennen – und schossen zudem einen deutlichen Erfolg heraus. Dabei kamen die Duisburger sogar gänzlich ohne Strafzeit aus. Damit können die Schwarz-Roten entspannt in die Länderspielpause gehen.

Am Sonntag bekam Stürmer Viktor Beck eine Auszeit. Sein Rücken schmerzte – also gingen die Duisburger kein Risiko ein. Das war auch nicht notwendig. Nachdem der EVD das Hinspiel bereits klar mit 7:1 gewinnen konnte, gab es auch an der Schillingallee keine Probleme. Nach knapp sechs Minuten nutzte Yannis Walch ein Powerplay zur Führung. Auch im Anschluss blieben die Füchse im Vorwärtsgang. Chad Niddery traf so per Rückhand zum 2:0. Deutlich wurde es in der Schlussminute vor der ersten Pause. 21 Sekunden vor der Sirene traf Danny Albrecht; 17 Sekunden später war Raphael Joly mit dem 4:0 zur Stelle.

Im Mittelabschnitt ließen es die Duisburger etwas ruhiger angehen. So kamen die Gastgeber auch zu Gelegenheiten, die allerdings ausnahmslos Beute von EVD-Torhüter Sebastian Stefaniszin wurden. Markus Schmidt erhöhte kurz vor dem zweiten Gang in die Kabinen auf 5:0, nachdem Niddery den Puck schön ins Drittel gebracht hatte.

Im Schlussdrittel bekam Henning Schroth Einsatzzeit. Der Förderlizenz-Goalie der Löwen Frankfurt saß bereits in den zurückliegenden Spielen auf der Bank, da frühzeitig sichergestellt sein soll, dass der Torhüter die nötigen zehn Spiele für Duisburg absolviert, um auch in den Play-offs spielberechtigt zu sein. Diesmal kam er aufs Eis und parierte gleich einmal einen Alleingang von Paul Stratmann (46.). Danach zeigten sich die Füchse in Torlaune. Beim 6:0 von Daniel Kunce (48.) ließen die Gäste die Scheibe schön laufen; kurz darauf tanzte André Huebscher die Rostocker Abwehr aus und ließ auch dem guten Dustin Haloschan im REC-Tor keine Chance. Yannis Walch in doppelter Überzahl (54.) und Chad Niddery (56.) schraubten das Ganze sogar auf 9:0, ehe Jens Stramkowski 13 Sekunden vor dem Ende der Rostocker Ehrentreffer gelang.

Weiter geht es erst am 13. November gegen die Wedemark Scorpions. Bis dahin haben die Füchse einige Tage frei. Doppeltorschütze Chad Niddery hat eine größere Reise geplant: „Ich werde mir drei, vier Tage lang Barcelona ansehen.“

Füchse-Trainer Tomas Martinec sagte: „Wir haben gleich im ersten Drittel alles klar gemacht und danach wenige Rostocker Chancen zugelassen – das war gut. Wir haben sehr konzentriert gespielt und damit bin ich zufrieden.“ Teamchef Lance Nethery ergänzte: „Aus diesem Spiel kann man nicht viel lernen, dafür war der Leistungsunterschied zu groß. Wir gehen als Tabellenführer in die Pause, mehr können wir im Moment nicht erreichen.“

Tore: 0:1 (5:42) Walch (Ziolkowski, Niddery/5-4), 0:2 (11:44) Niddery (Schmidt), 0:3 (19:39) Albrecht (Joly), 0:4 (19:56) Joly (Albrecht, Huebscher), 0:5 (38:26) Schmidt (Niddery, Kunce), 0:6 (47:09) Kunce (Niddery, Joly), 0:7 (49:00) Huebscher, 0:8 (53:22) Walch (Gärtner, Grözinger/5–3), 0:9 (55:22) Niddery (Ziolkowski), 1:9 (59:47) Stramkowski. Strafen: Rostock 10, Duisburg 0. Zuschauer: 682.

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