Kampf um Platz zwei wird immer spannenderOberliga Nord kompakt

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Zu ihnen holten die Füchse Duisburg auf, die die Icefighters Leipzig in deren Halle besiegen konnten. Die Hannover Indians waren spielfrei, liegen jetzt bereits vier Punkte hinter Leipzig und die Essener Moskitos, die in Halle verloren, haben bereits acht Punkte Rückstand zu den Icefighters.

Meisterrunde

Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 6:3 (3:1, 1:2, 2:0)

Ein Blitzstart brachte zunächst die Tilburg Trappers mit 2:0 in Führung. Die Tore erzielten Brock Montgomery (4.) und Reno de Hondt (10.). Zwar konnte Scorpions-Topscorer Patrick Schmid (14.) kurze Zeit später verkürzen, aber Brock Montgomery (18.) stellte den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel zeigten sich die Scorpions gleichwertig und glichen durch Chad Niddery (30.)und Patrik Schmid (35.) sogar zum 3:3 aus. Dieser Zwischenspurt hinterließ jedoch seine Spuren und noch vor der zweiten Pause brachte Mitch Bruijsten (39.) seine Farben wieder in Front. Das schnelle 5:3 in der 43. Minute durch Danny Stempher bremste die Aktionen der Scorpions, die 20 Sekunden vor Spielende sogar noch das 6:3 von Mitch Bruijsten hinnehmen mussten.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 3:4 (2:1, 0:1, 1:2)

In einem äußerst spannenden Spiel hatten die Duisburger Gäste vor 1011 Zuschauern am Ende knapp die Nase vorn. Sam Verelst brachte die Füchse in der achten Minute in Führung. Dimitri Komnik glich bereits in der zehnten Minute aus und Hannes Albrecht schoss in der 17. Minute erstmals die Icefighters in Führung. Dann begann die Zeit der Special Teams. In der 32. Minute traf Mike Schmitz im Powerplay für die Füchse und David Cespiva traf zwanzig Minuten später, wieder in Überzahl auf 3:2 für die Gäste. Fast im Gegenzug gelang Hannes Albrecht, auch im Powerplay, der Ausgleich. Genau 47 Sekunden vor Spielende traf Thomas Ziolkowski für die Duisburger zum 4:3. Das war zu spät für die Icefighters, um noch die Wende herbeizuführen.

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

Die Niederlage gegen die Hannover Indians haben die Saale Bulls gut weggesteckt. Gegen die Moskitos gelang ihnen ein überzeugender 5:2-Erfolg, der schon mit einem Blitzstart begann. Nach nur 43 Sekunden traf Maximilian Spöttel zum 1:0. Genauso furios der Beginn in das zweite Drittel. Maximilian Spöttel erhöhte mit seinem zweiten Tagestor in der 22. Minute auf 2:0, dem Maximilian Schaludek (29.) und Alexander Zille (32.) das 3:0 und 4:0 folgen ließen. Danach ruhten sich die Bulls etwas auf dem Vorsprung aus und ermöglichten so den Essenern zwei Anschlusstore. Kyle DeCoste(36.) noch im zweiten Drittel sowie Julian Lautenschlager (45.) verkürzten auf 2:4. Der „Mann des Tages“, Bulls-Stürmer Maximilian Spöttel, beendete in der 51. Minute jede Ergebnisdiskussion.

Qualifikationsrunde

ECC Preussen Berlin – Rostock Piranhas 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)

Ganze 207 Zuschauer wurden Zeuge eines leidenschaftlichen Erfolges der Preussen gegen einen starken Gegner von der Ostsee. Nach 30 Minuten schien der Sieg der Preußen in trockenen Tüchern, denn bis dahin führten sie mit 4:1 durch Tore von Felix Braun (7.), Quirin Stocker (11.), Marvin Tepper (24.) und Justin Ludwig (31.). Lediglich Kevin Piehler konnte in der 20. Minute für die Rostocker zum Zwischenstand 1:2 verkürzen. Ricco Ratajczyk verkürzte noch in der 40. Minute auf 2:4 und als Greg Classen ((54.) sogar das 3:4 für die Piranhas erzielte, wurde es noch einmal spannend. Mit Glück und Können verteidigten die Preussen den knappen Vorsprung.

Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10:1 (4:0, 2:1, 4:0)

Ein Powerplay-Festival veranstalteten beide Mannschaften in der Gysenberg-Arena. Sechs der elf Tore fielen in Überzahl, eines auch noch in Unterzahl. Die Treffer für die haushoch überlegenen Herner erzielten Lois Spitzner (8., 19., 42.), Thomas Richter (11.), Marcus Marsall (19., 40., 48.), Michel Ackers (33., 55.) und Brad Snetsinger (46.). Für die tapferen Timmendorfer war zum 1:4 Lukas Gärtner (30.) erfolgreich.

Harzer Falken – Black Dragons Erfurt  4:5 (3:1, 0:3, 1:0, 0:1) n.P.

Nach dem ersten Drittel schienen die Braunlager einem deutlichen Sieg entgegenzustreben. Thomas Herklotz (2.), Elias Bjuhr (8.) und Tim Lucca Krüger (11.) hatten bei einem Gegentor von Robin Sochan (3.) für einen 3:1-Vorsprung gesorgt. Im zweiten Drittel ein umgekehrtes Spiel. Jetzt hatte Erfurt die Hosen an und traf gleich dreimal zum 4:3. Michal Vazan (28.), Reto Schüpping (37.) und Oliver Kämmerer (39.) waren die glücklichen Black Dragons. Im Schlussdrittel versuchten die Harzer mit aller Macht zum Ausgleich zu kommen aber die Erfurter Defensive hielt dem Druck stand, bis zur 54. Minute. In Überzahl markierte Tim Lucca Krüger das 4:4. In der anschließenden Verlängerung passierte nichts mehr und im Penaltyschießen hatten die Gäste durch Robin Sochan das bessere Ende für sich.

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