Jungfuchs Taraschewski schießt erstes TorDuisburg besiegt Braunlage mit 7:2

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wer nur auf das Trikot des Schiedsrichtergespanns geschaut hat, wird die Besonderheit nicht bemerkt haben. Denn dort war das Logo des Deutschen Eishockey-Bundes zu sehen. Doch Jean-Paul de Brabander pfeift normalerweise für den Nederlandse IJshockey Bond. Nach der Aufnahme der Tilburg Trappers in die Oberliga hat der DEB einige Unparteiische aus dem Nachbarland in seinen „Oberliga-Pool“ integriert. Und weil auch Louis Beelen und Stef Oosterling aus dem Land der Tulpen kommen, leitete ein komplett niederländisches Trio das Spiel zwischen dem EV Duisburg und den Harzer Falken. Einer wird sich darüber besonders gefreut haben: Denn in der 14. Minute hatte Mijnheer de Brabander haargenau hingeschaut und den Puck knapp hinter der Linie gesehen. Torschütze: EVD-Jugendspieler Leon Taraschewski mit seinem Premierentor in der ersten Mannschaft .

Am Ende stand der Sieg der Füchse gegen die Braunlager nie in Frage. Mit 7:2 (3:1, 3:1, 1:0) gewann der EVD deutlich. Nachdem Raphael Joly schon nach zehn Sekunden die erste Chance für die Füchse hatte, war Christoph Ziolkowski nach etwas mehr als vier Minuten zur Stelle und traf zum 1:0. Zwei Minuten später sorgte das erste Powerplay des Spiels für das 2:0. Viktor Beck hatte von der blauen Linie abgezogen; Chad Niddery stand goldrichtig und staubte ab. Die beste Gelegenheit für Braunlage bis dahin hatte Brennan Bosch in der achten Minute, als er einen „Tic-Tac-Toe“-Angriff abschloss, aber an Füchse-Goalie Sebastian Stefaniszin scheiterte. Taraschewskis 3:0 folgte der erste Gästettreffer: Einen Füchse-Puckverlust in der eigenen Zone bestrafte Thomas Herklotz (18.). Ein mögliches viertes Tor, das im Gewühl abgefälscht wurde, versagte de Brabander die Anerkennung. Wie auch einigen zwei weiteren Toren – jeweils eines auf beiden Seiten.

Im zweiten Drittel mussten die Füchse erkennen, dass fast permanenter Puckbesitz nicht notwendigerweise zum Erfolg führt. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, zu ungenau waren die Füchse, sodass Ex-Fuchs Alexander Engel im Powerplay gar auf 2:3 verkürzte. Ebenfalls in Überzahl stellte der EVD den Zwei-Tore-Abstand durch Ziolkowski wieder her (31.). Danach hatten die Füchse Blut geleckt: Raphael Joly erhöhte auf 5:2 (32.), ehe Niddery, der zuvor selbst eine Großchance hatte, Gäste-Keeper Tobias Bannach die Sicht nahm und einen Schuss von Markus Schmidt abfälschte (33.). Schon 44 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels setzte Danny Albrecht den 7:2-Schlusspunkt.

Weiter geht es für die Füchse am Sonntag um 18 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim EHC Timmendorfer Strand.

Tore: 1:0 (4:03) Ziolkowski (Niddery, Beck), 2:0 (6:09) Niddery (Beck, Walch/5-4), 3:0 (13:18) Taraschewski (Kunce, Ziolkowski), 3:1 (17:36) Herklotz (Schwab, Engel), 3:2 (26:41) Engel (Bosch, Schwab/5-4), 4:2 (30:21) Ziolkowski (Grözinger, Beck/5-4), 5:2 (31:08) Joly (Huebscher, Albrecht), 6:2 (32:05) Niddery (Schmidt, Ziolkowski), 7:2 (40:44) Albrecht (Huebscher, Schmidt/5-4). Strafen: Duisburg 6, Braunlage 12. Zuschauer: 1306.

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