Interview mit Crocodiles Kapitän Christoph Schubert Der Zuspruch ist da, nicht nur von den Fans, sondern auch von der Stadt!

268 Mal stand Schubert für die Ottawa Senators in der NHL auf dem Eis (Foto: Imago) 268 Mal stand Schubert für die Ottawa Senators in der NHL auf dem Eis (Foto: Imago)
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Am 29. Juni ging ein Schub durch Eishockey-Deutschland. Ein 315-facher NHL Spieler schließt sich aus Solidarität mit der Stadt Hamburg einem Oberliga-Klub an. Nun stehen die Hamburg Crocodiles unmittelbar vor dem Beginn der Vorbereitung, weshalb wir mit dem 1,90 Meter großen Defensiv-Hünen über den Kader, den Start der Vorbereitung und seinen Förderverein gesprochen haben. 

Hockeyweb: In rund zwei Wochen geht es in die Vorbereitung, wie groß ist die Vorfreude auf die kommende Spielzeit?

Sehr groß! Ich war Samstag auch das erste Mal wieder auf dem Eis, es bockt schon wieder richtig. Ich freu mich einfach, dass es wieder los geht.  Für uns war es im März ja schon vorbei, für mich schon im Februar wegen meiner Ellenbogen OP.

Hockeyweb: Das heißt, ihr seit bereits auf dem Eis gewesen?

Ja, aber nur Privat. Mit den Jungs die schon hier sind. 

Hockeyweb: Wie stark schätzt Du den Crocodiles Kader für die kommende Saison ein? 

Ich kenne jetzt die Jungs, die mit mir am Samstag auf dem Eis waren und das schaut richtig gut aus. Ich habe es schon öfters gesagt, ich unterschätze die Liga nicht, die können genauso Eishockey spielen. Ich lass mich da überraschen.

Hockeyweb: Aktuell wurden bereits über 900 Dauerkarten verkauft. Wie schätzt Du aktuell die Euphorie in Hamburg und um die Crocodiles ein?

Ja die ist natürlich schon bombastisch. Es ist eine überragende Anzahl an Dauerkarten die wir jetzt schon verkauft haben. Das ist für die Crocodiles und die ganze Stadt Hamburg ein Riesen Ding. Wir arbeiten täglich daran, dass wir das noch ein bisschen verbessern können. Der Zuspruch ist da, nicht nur von den Fans sondern auch von der Stadt!

Hockeyweb: Welches Saisonziel habt ihr euch für die kommende Spielzeit 2016/17 gesetzt?

Das Saisonziel ist nicht wie in der vergangenen Saison in der Abstiegsrunde zu spielen. Wir müssen den Ball etwas flach halten. Wir haben ein paar Leute verpflichtet, die bereits in höheren Ligen erfolgreich waren, aber es ist für alle eine neue Situation und wir müssen uns finden. Manche mussten aus beruflichen Gründen gehen. Wir müssen den Mix finden und haben ja noch ein bisschen Zeit 

Hockeyweb: Du bist ja nicht nur zum Eishockey spielen in Diensten der "Crocos", welche Aufgaben übernimmst Du noch? 

Alles (lacht). Ich bin mir da auch für nichts zu Schade. Das war ja auch die Ausgangsposition, warum ich zu den Crocodiles wollte, weil ich in alles Reinschnuppern kann und darf. Das heißt Sponsoren werben, Ansprechpartner für verschiedene Leute sein, Wohnungen für die Spieler vermitteln. Es sind viele Kleinigkeiten, ich bin nicht in einem festen Bereich eingeteilt. Wir sind eine kleine Gruppe von Ehrenamtlichen und Festangestellten und helfen uns alle gegenseitig. Wir sind im täglichen Austausch und unterstützen uns gegenseitig in allen Belangen.

Hockeyweb: Wie viele arbeiten denn im Hintergrund? 

Mit den ehrenamtlichen im Verein sind wir 8-10 Leute, die tatkräftig mit anpacken. Jeder reißt sich den Hintern auf und gibt alles für die Crocodiles. Wir unterstützen uns da alle gegenseitig und arbeiten täglich daran, den Verein weiter nach vorne zu bringen.

Hockeyweb: Neben deiner Arbeit mit den Crocodiles hast Du noch dein Projekt im Hamburger Nachwuchs, gibt es da Neuigkeiten? 

Der Verein steht. Es fehlt nur noch eine Unterschrift. Wir werden uns in den nächsten zwei Wochen nochmal an den Tisch setzen, wenn die Sommerferien vorbei sind. Dann werden wir schauen wo die Problemzonen sind und einiges versuchen. Wir werden weiter mit Leuten sprechen um Geld für den Förderverein zu bekommen, damit der Nachwuchs in Hamburg bestehen bleibt. 

Hockeyweb: Mit im Boot für den Förderverein ist auch Moritz Fürste, verfolgst Du ihn und sein Hockey-Team in Rio?

Ja, natürlich. Das ist schon stark, was die Jungs da drüben leisten. Mich freut es riesig für ihn und die ganze Mannschaft. Sie sind jetzt unter den letzten vier und ich wünsche den Jungs weiter alles gute. Muss nur nicht immer so Nervenaufreibend sein wie Gestern (Lacht), aber ich habe großen Respekt, was die da drüben leisten.

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