Indians patzen gegen Rostock mit 4:7Hannover verliert mit 4:7

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Und wieder ist eine Bastion gefallen. Gegen Herne gab es die erste Heimniederlage seit  Februar 1999 und nun gab es die erste Heimpeitsche gegen Rostock seit November  1998. Es war noch nicht einmal eine unverdiente Niederlage, denn die Rostocker zeigten ein starkes Spiel, nahmen die schnellen Tiefschläge mit den ersten beiden Gegentoren nach weniger als fünf Minuten hin und versuchten schnell das Spiel zu drehen. Das war beeindruckend, denn Branislav Pohanka, bis jetzt in der Saison noch nicht besonders überzeugend, hatte in der fünften Minute gleich zweimal getroffen und die Zeiger deutlich in Richtung Sieg gesteckt. Die Antwort des REC dauerte ganze zwei Minuten, dann begannen die tschechischen Festspiele in den Rostocker Farben. Festspiele deswegen, weil von den sieben Toren sechs von Spielern erzielt wurden, die ihr Spiel in Tschechien erlernt haben. Zuerst traf Daniel Kunce (7.) und acht Minuten später glich Tomas Kurka (15.) aus. Die Indians zeigten sich geschockt, hatten aber Glück, dass Yannick Baier per Alleingang für das 3:2 sorgte. Ruhe brachte das erneute Führungstor nicht. Die Abwehr der Indians, in den letzten erfolgreichen Spielen immer der Hauptgarant für die Punkte, zeigte sich heute völlig indisponiert, steckte den bis dato sicheren Keeper Niklas Deske an und dieser musste in der 18. Minute den erneuten Ausgleich hinnehmen. Michalek und Kurka bedienten Bezouska und dieser ließ sich nicht lange bitten.

Das Mitteldrittel lässt sich mit wenigen Worten beschreiben. Wie üblich zuletzt traten sich die Indians sehr schwer, obwohl die optische Überlegenheit weiterhin vorhanden war. Gab es im ersten dritten Drittel noch 18:9 Torschüsse, so wandelte sich das Ergebnis im zweiten Drittel in 10:9. Während diesmal aber die Gastgeber torlos blieben, konnte das gleiche Rostocker Trio, dass schon für das 3:3 gesorgt hatte, in der 26. Minute zum 3:4 einschieben. Wieder war Michal Bezouska der Torschütze und man fragte sich, ob im Vorfeld bei der Besprechung dieser Name gefallen war.

Eigentlich soll man es nicht für möglich halten, aber das eben schon gelobte REC-Trio schaffte in der 43. Minute das Unmögliche. Nämlich in der gleichen Besetzung Tor Nummer Drei und für die Gäste das 3:5. Das ging unter die schmerzgeplagte hannoversche Haut und weil sich die Indians kaum noch wehrten, war das 3:6, drei Minuten später, die logische Schlussfolgerung. Diesmal war Michalek nicht mit involviert, dafür Sternkopf und diesmal gab Bezouska die Vorlage und Kurka durfte sich als Torschütze feiern lassen. Noch war das Spiel nicht verloren, aber bei der bisherigen Spielweise war es für die Indians-Fans vermessen, auf vier Tore in 14 Minuten zu hoffen. Eines fiel tatsächlich. Neuzugang Alex Lambacher, eine echte Verstärkung, markierte zehn Minuten vor Schluss das 4:6 aber mehr liessen die routinierten Gäste nicht zu. Im Gegenteil, mit dem 4:7 von Jannik Striepeke, vier Minuten vor Schluss, war die Partie endgültig gelaufen.

Fazit: Die Hannover Indians müssen aufpassen, dass sie nicht noch mehr Boden verlieren. Jetzt sind es schon vier Punkte auf Leipzig und genau die beiden Teams  treffen am Sonntag (Spielbeginn: 17 Uhr)  in Taucha aufeinander. Indians-Coach Stolikowski wird am Samstag ganze Arbeit leisten müssen, um sein Team wieder aufzubauen.

Die Rostocker dagegen haben beste Eigenwerbung für das spannende Duell am 11. Dezember um 19 Uhr gegen das Topteam Crocodiles Hamburg betrieben. Auch hat das Spiel am Pferdeturm den Ostseestädter bewiesen, dass die Pre-Play-offs durchaus erreichbar sind.

Tore: 1:0 (4:12) Branislav Pohanka (Lambacher, Peleikis), 2:0 (4:37) Branislav Pohanka (Lilik, Wasser), 2:1 (6:38) Daniel Kunce (Lemmer), 2:2 (14:54) Tomas Kurka (Bezouska, Michalek), 3: 2 (16:16) Yannik Baier, 3:3 (17:54) Michal Bezouska (Michalek, Kurka), 3:4 (25:39) Michal Bezouska (Michalek, Kurka), 3:5 (42:55) Michal Bezouska (Kurka, Michalek), 3:6 (45:47) Tomas Kurka (Bezouska, Sternkopf), 4:6 (49:57) Alex Lambacher (Gibbons, Peleikis), 4:7 (56:40) Jannik Striepeke (Lemmer, Ullmann). Strafen: Hannover 12 + 10 (Max Wasser), Rostock 6 + 10 (Daniel Kunce). Zuschauer: 2809.

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