Indians lassen Adendorf keine ChanceEC Hannover Indians

Indians lassen Adendorf keine ChanceIndians lassen Adendorf keine Chance
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Die Fans der Hannover Indians waren voller Optimismus. Das starke 2:4 vom Freitag in Langenhagen gegen den Branchenprimus Hannover Scorpions hatte die schwache Leistung vom 1:8 in Timmendorf relativiert. Mit der Wiederholung dieses Auftrittes sollte eigentlich ein Erfolg gegen Adendorf möglich sein, auch wenn die Lüneburger mit einem 8:3 gegen Braunlage geglänzt hatten.

Die Antwort gab das Team von Trainer Peter „Piwi“ Willmann in beeindruckender Manier, obwohl die ersten fünfzehn Minuten förmlich zum „Haare ausraufen“ einluden. Die in äußerst schneller Folge wechselnden Gastgeber (30 Sekunden Einsatz pro Reihe am Anfang) starteten in Sprintmanier gegen den AEC, schossen sich nach einem kurzen Holperer ganz am Anfang warm gegen ihren ehemaligen Towers-Keeper Dennis Korff. Nach fünf Minuten stand es bereits im Schussverhältnis 8:2 für den ECH und diese statistisch belegte Überlegenheit sollte sich fortsetzen. Bis auf eine Riesenchance des starken Finnen  Markus Kankaanranta, die von Marvin Berndt bereinigt werden konnte und einem Pressschlag zweier Kontrahenten, bei dem der Schläger des ECH-Verteidigers durch die Luft segelte und fast noch Keeper Christoph Oster traf, sah man die Gäste im Rückwärtsgang. Diese Taktik war jedoch erfolgreich, bis zur 18. Minute. Dann brach das Unheil über die Gäste in Form von drei Toren in einer Minute herein. Zuerst war Karan Moallim erfolgreich, dann bediente Sanders seinen Landsmann Darcy Vaillancourt (19.) perfekt und nachdem Christian Koziol (20.) das 3:0 geschossen hatte, baute Brendan Sanders sechs Sekunden vor der ersten Sirene den Vorsprung sogar noch auf 4:0 aus.

Diesen Orkan verkrafteten die Adendorfer jedoch relativ gut. Sie gaben im zweiten Drittel ein deutlich besseres Bild ab, auch wenn die Überlegenheit der Indians anhielt, wenn auch nicht in dem Rahmen wie in den ersten zwanzig Minuten.  Indians-Coach Peter Willmann:  „Wir haben in der Konzentration nachgelassen und dem Gegner einige unnötige Chancen eingeräumt.“  Die größten Mängel zeigten jedoch die Indians  beim ersten der beiden 5:3-Überzahlspiele. Kombiniert wurde auf „russische Art“ aber ohne deren Effizienz. Bei nur  einem Schuss in 110 Sekunden kann man nicht erfolgreich sein und auch beim zweiten 5:3 schien es auf die gleiche Effektivität hinzulaufen, bis Jeffrey Keller dem erfolglosen Bemühen mit seinem Tor ein Ende setzte. Wie am heutigen Tage üblich, setzte Brendan Sanders mit seinem Treffer 34 Sekunden später noch einen drauf.

Auch im dritten Abschnitt zeigten sich die Hannoveraner überlegen. Ohne Unterlass nahmen sie das Gehäuse von Dennis Korff unter Visier und diesmal wurde schneller getroffen. Der Hannoveraner des Tages, Karan Moallim, erhöhte auf 7:0, Artus Grass nahm einen Abpraller von Korff gekonnt auf und erhöhte auf 8:0. Die sich immer noch im Vorwärtsgang befindlichen Hannoveraner versuchten zwar das von den Rängen erhoffte zweistellige Ergebnis zu realisieren, ließen aber wiederum die Konzentration vermissen und gönnten ihrem Kontrahenten durch Markus Kankaanranta (56.) und Dennis Szygula (59.) die Ehrentreffer. 

Gäste-Coach Dieter Kinzel war dennoch zufrieden: „Die beiden hannoverschen Vereine sind eine Bereicherung für unsere Liga. Diese Spiele, diese Kulisse sind für unsere jungen Spieler einfach ein Erlebnis und ich hoffe, dass sie alle aus diesem Erlebnis etwas mitbekommen haben.“


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