Icefighters Leipzig: Hannes Albrecht beendet aktive LaufbahnEin Schlüsselspieler sagt Adieu

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Diese Meldung wird für viele sicher überraschend kommen, denn Albrecht hat sich in den letzten Jahren nicht nur regelmäßig in die Topscorerliste, sondern auch in die Herzen der Fans und Zuschauer gespielt. Objektiv betrachtet ist seine Zeit wahrscheinlich noch nicht gekommen, auch wenn er sich im vorletzten Sommer bereits am Knie operieren lassen musste. Doch Albrecht hat andere Gründe. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Familie der EXA Icefighters für fünf tolle Jahre bedanken“, sagt der gebürtige Leipziger „Es war eine Zeit voller Höhen und Tiefen, wobei ich glaube, dass die Erfolge mit der Mannschaft deutlich überwiegen. In den fünf Jahren hat sich für mich persönlich vieles verändert, vor allem durch die Geburt unserer Tochter und daher möchte ich meine Prioritäten neu setzen. In den letzten beiden Jahren mussten meine Freundin und meine Tochter aufgrund meiner Doppelbelastung oft zurückstecken. Ohne diese Rücksichtnahme, auch von Sven und meinem Ausbildungsbetrieb Meta e.V., hätte ich das sicher alles nicht so schaffen können. Dafür möchte in mich bei allen herzlich bedanken. Es waren tolle fünf Jahre mit den Icefighters, die besten Jahre meiner Karriere. Zuletzt natürlich auch ein riesiges Danke an die Fans, die jedes Heimspiel zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Ich werde diese Zeit nie vergessen.“

Doch ganz vom Eis verschwinden wird Hannes Albrecht nicht – neben seiner Arbeit bei Meta e.V. wird er dem Leipziger Eissport-Club ab der kommenden Saison als Nachwuchstrainer zur Verfügung stehen. Dass er Leipzig und dem Verein die Treue hält, freut natürlich auch Vereinsführung und Coach – trotzdem bleiben ein lachendes und ein weinendes Auge. „Hannes hat uns seine Entscheidung fair und auch nachvollziehbar mitgeteilt“, verrät Geschäftsführer André Krüll. „Dass er mit seiner Familie hier bleibt und auch dem Eishockey in Leipzig in einer gewissen Form erhalten bleibt, spricht für seinen Charakter und auch für die Arbeit, die wir machen. Es ist schön, dass wir uns nicht komplett verabschieden müssen, doch natürlich hinterlässt er in der Mannschaft spielerisch und menschlich eine Lücke. Trotzdem wünschen wir Hannes das allerbeste.“ Dem schließt sich auch der Coach an: „Wenn ein Spieler wie Hannes dein Team verlässt, dann ist das natürlich schade. Er war während der letzten Saison schon bei mir und hat mir davon erzählt. Dass er uns fehlen wird steht außer Frage. Aber persönlich freue ich mich für ihn als Mensch, dass er diese schwere Entscheidung in Ruhe treffen konnte.“

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