Icefighters Leipzig beenden erfolgreiches Wochenende5:2-Erfolg gegen die EG Diez-Limburg

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Davor lagen aber 60 Minuten Arbeit. Diez-Limburg kam mit dem Rückenwind des Sieges in Herne und gleichzeitig mit zwei Handicaps nach Leipzig. Die ganze Misere rund um das Spiel- und Trainingsverbot in Rheinland-Pfalz hat sicherlich für Unruhe gesorgt und außerdem fehlten mit Import R.J. Reed und Kevin Lavallee gleich zwei Topstürmer der Rockets. Trotzdem traten sie sehr engagiert auf und versuchten mit gutem Forecheck und gefährlichen Kontern die Oberhand zu gewinnen. Aber die EXA Icefighters hielten nicht nur gut dagegen, sie bewiesen auch Moral und Geduld. So zum Beispiel, als in der neunten Minute der Führungstreffer der Gäste durch Ex-Icefighter Niklas Hildebrand gelang. Ruhig und konzentriert wurde weiter gedrückt und Rockets-Goalie Jan Guryca ein ums andere Mal auf Herz und Nieren geprüft. In der 14. Minute mit Erfolg. Alexander Zille hängte die Scheibe mit der Rückhand in den Winkel. Kurz danach legte Robin Slanina für Michal Velecky auf und es stand 2:1 für Leipzig.

Im zweiten Drittel hatte man schon den ein oder anderen Jubelruf im Mund, aber der Puck wollte partout nicht über die Linie. Doch die Icefighters drückten weiterhin auf das nächste Tor, ohne dabei allerdings ihre Defensive zu vernachlässigen. „Das war der Schlüssel für das gesamte Wochenende. Wir waren defensiv fleißig und aufmerksam. Wir haben als Team gearbeitet“, befand Coach Sven Gerike. Und ein Team kann auch mit Rückschlägen umgehen. So etwa in der 33. Minute, als es erneut Niklas Hildebrand gelang, Patrick Glatzel im Tor zu überwinden. Vier Minuten später konnte Connor Hannon die Führung wiederherstellen. Bei angezeigter Strafe spielten die EXA Icefighters sehr ruhig die Scheibe weiter, bis Hannon mit einem schönen Direktschuss seinen ersten Pflichtspieltreffer für sein Team erzielte.

Das letzte Drittel ist dann schnell erzählt. Es passierte nicht mehr viel. Das lag auch am schnellen Tor von Moritz Israel, das den Gästen gleich in der 41. Minute weiteren Wind aus den Segeln nahm. In der 56. Minute legte Israel in Überzahl sogar nochmal nach und besiegelte den 5:2-Endstand. Allerdings kam es in der 58. Minute noch zu einem Unfall. Paul König holte Ex-Icefighter Alexander Seifert von den Beinen und stürzte dabei noch auf ihn drauf. Alex Seifert musste mit einer Beinverletzung vom Eis getragen werden. Für die EXA Icefighters Leipzig geht es schon am Mittwoch mit dem nächsten Heimspiel weiter. Die Eiskämpfer empfangen den Krefelder EV im Kohlrabizirkus. Erstes Bully ist um 18.30 Uhr.

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