HEV will mit vier Reihen spielenHerne trifft auf Braunlage und Erfurt

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In den jeweiligen Hinspielen gab es für den HEV unterschiedliche Ergebnisse. Gegen Erfurt gab es nach 0:2-Rückstand noch einen 7:4-Heimerfolg, in Braunlage musste man sich trotz zweimaliger Führung mit 3:4 in der Overtime geschlagen geben.

„Die Mannschaft schaut nach vorne. Wir haben in der Woche mit der neuen sportlichen Führung gut und intensiv trainiert. Alle haben voll mitgezogen. Wir wollen die nächsten wichtigen Punkte holen, denn natürlich bleibt ein Platz unter den besten sieben Teams weiterhin unser erklärtes Ziel. Zudem haben wir gerade gegen Braunlage noch etwas gut zu machen, denn bei der Overtime-Niederlage beim Hinspiel im Harz lief es nicht so toll. Wir müssen voll konzentriert sein und vor allem auch die Kleinigkeiten richtig machen sowie an die positiven Leistungen des letzten Wochenendes anknüpfen“, meint HEV-Kapitän Stephan Kreuzmann. Assistenzkapitän Michel Ackers ergänzt: „Die Stimmung im Team ist gut, das Vergangene ist abgehakt. Der frische Wind durch den Trainerwechsel ist auch eine Chance für die Spieler, die bisher nicht so viele Einsatzzeiten bekommen haben. Natürlich müssen wir uns auf ein verändertes System einstellen, aber wir sind zuversichtlich, dass uns das schnell gelingt. Alle sind zuversichtlich dass wir unsere Ziele erreichen. Wir sind sicher, dass gerade jetzt auch unsere Fans die entsprechende Unterstützung zeigen.“

Die Harzer Falken stehen zwar lediglich auf dem 13. Platz der Tabelle, aber das Team vom Wurmberg, das schon seit einiger Zeit vom Club-Vorsitzenden Bernd Wohlmann trainiert wird, versteht sich bestens darin gerade die vermeintlichen Favoriten zu ärgern. Der HEV musste das Anfang November hautnahe erleben und zuletzt mussten auch die Saale Bulls sowie die Essener Moskitos bei ihren Heimspielen gegen die Falken jeweils in die Overtime. Vor allem Stürmer Elias Bjuhr ist zu beachten. Der schwedische Stürmer wechselte erst Anfang November von Duisburg in den Harz, konnte sich aber mit nur acht Spielen bereits auf Platz zwei der internen Scorerliste setzen. Die Erfurter Black Dragons spielen bisher eine sehr gute Rückrunde. So konnten aus den letzten sechs Spielen fast so viele Punkte geholt werden wie in den 13 Partien der Hinrunde. Das Team von Thomas Belitz ist insgesamt sehr ausgeglichen besetzt, die drei Topscorer sind die Routiniers Michal Vazan, Robin Sochan und Carsten Gosdeck.

Die beiden letzten Heimspiele konnten die Erfurter in der Nachspielzeit für sich entscheiden. Gegen Halle war es Verteidiger Robin Sochan, der nach nur 17 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer erzielen konnte, eine Woche zuvor verwandelte Carsten Gosdeck gegen die Hannover Indians den entscheidenden Penalty.

Der Herner EV will am Freitag beim Heimspiel gegen die Harzer Falken mit vier Blöcken antreten. Deshalb werden die Förderlizenzspieler aus der Krefelder DNL-Mannschaft, die in der Woche beim Training bereits intensiv mitgewirkt haben, beim Trainerdebüt von Trainer Elmar Schmitz am Herner Gysenberg dabei sein. Das trifft allerdings nicht auf Maik Klingsporn zu, der Verteidiger fällt verletzungsbedingt aus.

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