HEV musste nach 5:1 noch bangenCrocodiles kämpfen sich zurück, doch Herne gewinnt

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Allerdings wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend. Das Team von Uli Egen lag zwar nach knapp 38 Minuten mit 5:1 vorne, aber die nur mit einem Rumpfteam angereisten Hamburger steckten nicht auf und spätestens nach dem 4:5-Anschlusstreffer der Crocodiles in der 57. Minute war noch einmal Zittern angesagt und das lag sicherlich nicht (nur) an der Kälte. Auch die Grün-Weiß-Roten mussten verletzungs- oder krankheitsbedingt mit Tobias Esch, Sören Hauptig, Thomas Richter, Julius Bauermeister und Marcus Marsall auf fünf Spieler verzichten, konnten aber immerhin auf die DNL-Förderlizenzspieler Mathias Onckels und Valentin Pfeifer zurückgreifen.

Im ersten Abschnitt lief alles nach Plan für die Gysenberger. Bradley Snetsinger nutzte in der fünften Spielminute ein gutes Zuspiel von Michel Ackers zur 1:0-Führung. Eine weitere gute Kombination konnte Danny Albrecht fünf Minuten später zum 2:0 abschließen. Danach hatte Valentin Pfeifer eine gute Möglichkeit, bevor Aaron McLeod die Vorlage von Lois Spitzner in der 13. Minute zum 3:0 veredelte. Alles schien nach Plan zu verlaufen, der fünfte Sieg im fünften Spiel war zumindest vorbereitet. Aber die Crocodiles waren nicht wirklich damit einverstanden und nur eine Minute später hätten sie gerne den Anschlusstreffer anerkannt bekommen. Der Puck war wohl auch hinter der Linie, aber die Schiedsrichter sahen das anders. Das 3:1 fiel dennoch und zwar in der 16. Minute in Überzahl durch Andre Gerartz.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer ein relativ ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bis zur 37. Minute. Ein Doppelschlag innerhalb von nur 38 Sekunden brachte den HEV mit 5:1 in Führung. Zuerst nutzte Aaron McLeod die gute Vorarbeit seines Sturmpartners Brad Snetsinger und dann vollendete Verteidiger Maik Klingsporn eine gute Kombination der beiden Herner Kontingentspieler zum 5:1. Die Crocodiles ließen sich davon aber nicht beirren, kamen noch vor der zweiten Pause durch Andre Gerartz zum 2:5 und nutzten einen Konzentrationsfehler in der HEV-Defensive bereits nach zweieinhalb Minuten im letzten Drittel zum 3:5 durch Tobias Bruns, den Kapitän der Hamburger. Danach hatten die Gysenberger zwar gute Möglichkeiten, z.B. durch Brad Snetsinger (in Unterzahl) und Philipp Kuhnekath, aber das letzte Tor des Abends fiel in der 57. Minute durch einen Alleingang von Brad McGowan.

Am Sonntag ist der Herner EV spielfrei. Am darauf folgenden Wochenende gibt es dann die beiden letzten Begegnungen der Qualifikationsrunde und zwar am kommenden Freitag zu Hause gegen Preussen Berlin (20 Uhr) sowie zwei Tage später in Erfurt bei den TecArt Black Dragons (16 Uhr). Eine Woche später beginnen die Play-offs, wobei der Gegner für die Gysenberger momentan immer noch offen ist.

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