Herner EV trifft im Halbfinale auf die Tilburg TrappersFrühlingsmärchen am Gysenberg

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„Wir spüren eine unheimliche Begeisterung in der Stadt. Besser als im Augenblick können wir mit diesen sportlichen Erfolgen nicht auf uns aufmerksam machen. Deshalb hoffen wir am Sonntag bei unserem Heimspiel in der Hannibal-Arena auf eine große und lautstarke Kulisse. Die Mannschaft hat diese Unterstützung und die Anerkennung für die bisherigen Leistungen verdient“, sagt Jürgen Schubert, der Macher beim HEV.

Die Play-off-Bilanz der Tilburger seit der Saison 2015/16, als sie in die Oberliga Nord aufgenommen wurden, ist beeindruckend. 13 Mal konnten sie in Folge eine Serie gewinnen, insgesamt 39 Siegen stehen lediglich elf Niederlagen für das Team von Trainer Bo Subr gegenüber. Dreimal holten sich die Trappers die Oberliga-Meisterschaft und ungeachtet der Tatsache, dass das Team aus den Niederlanden nicht in die DEL2 aufsteigen kann, will man natürlich nun den nächsten Titel holen. Demgegenüber steht das Selbstvertrauen des Herner Teams von sechs Play-off-Siegen in Serie. Wenn das Halbfinale am Freitag um 20 Uhr in Tilburg beginnt, dann können die Grün-Weiß-Roten auch auf die Unterstützung ihrer reisefreudigen Fans bauen. Eine ganze Bus-Armada und PKWs werden sich auf die Reise in die niederländische Provinz Nordbrabant machen und die zu Hause gebliebenen Fans werden beim Public Viewing in der Hannibal-Arena sicherlich ebenfalls für reichlich Stimmung sorgen. Es ist also alles angerichtet für ein Eishockey-Spektakel, das dann am Sonntag ab 18.30 Uhr auf eigenem Eis in Herne seine Fortsetzung finden wird. Das dritte Aufeinandertreffen folgt im bekannten Zwei-Tage-Rhythmus am kommenden Dienstag um 20 Uhr wieder in Tilburg. Da zum Finaleinzug drei Siege nötig sind, wären die möglichen weiteren Termine dann Gründonnerstag, 18. April, 20 Uhr in der Herner Hannibal-Arena sowie gegebenenfalls Karsamstag, 20. April, 17 Uhr auswärts in Tilburg.

„Nur wenn wir alle die Tugenden, die uns in den ersten beiden Serien gegen Regensburg und Peiting so stark und erfolgreich gemacht haben, auch im Halbfinale gegen Tilburg einsetzen, dann haben wir auch gegen die Trappers eine Chance. Wir müssen bereit und hellwach sein und geduldig bleiben. Wir dürfen uns auch durch mögliche Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen lassen und uns auf jedes Spiel neu fokussieren. Wir können stolz auf das Erreichte sein, aber noch nicht zufrieden“, sagt HEV-Cheftrainer Danny Albrecht.

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