Herner EV siegt in BraunlageKapitän Kreuzmann fehlt verletzt

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„Wir wussten dass es kein Spaziergang werden würde, weil Braunlage ja noch gegen den sportlichen Abstieg kämpft und natürlich alles versuchen würde. Bis auf das Mitteldrittel bin ich mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden. Im zweiten Drittel schlichen sich wieder einige Konzentrationsschwächen ein, da hat unser Keeper Michel Weidekamp mit einigen tollen Paraden die knappe Führung gehalten“, meinte HEV-Coach Uli Egen hinterher. Die Grün-Weiß-Roten mussten im Harz erneut ohne Kapitän Stephan Kreuzmann antreten, der wegen einer Verletzung aktuell pausiert. Auch Christian Nieberle fehlte aus beruflichen Gründen.

Der Herner EV machte von Beginn an Druck und kam bereits in der vierten Spielminute zum ersten Treffer, als Sören Hauptig im Nachschuss erfolgreich war. Dann aber kamen die Falken besser in die Partie und konnten nicht nur durch Viktor Bjuhr in der achten Minute zum Ausgleich kommen sondern vier Minuten später durch Tim Krüger sogar mit 2:1 in Führung gehen. Weitere vier Minuten später konnte dann aber Philipp Kuhnekath ein gutes Zuspiel von Danny Albrecht zum 2:2 nutzen. Im zweiten Abschnitt bekam dann Michel Weidekamp im HEV reichlich zu tun und konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. So hielt dann das Unentschieden bis zur 30. Minute, dann konnte sich Lois Spitzner bestens in Szene setzen und mit dem 2:3 die erneute Herner Führung erzielen. Im Schlussabschnitt dauerte es 32 Sekunden bis Danny Albrecht auf 4:2 für den HEV erhöhen konnte. In Unterzahl sorgte Aaron McLeod dann in der 44. Minute für das 2:5, aber die Gastgeber steckten noch nicht auf und konnten in der 47. Minute durch Thomas Schmidt auf 3:5 verkürzen. Die Harzer machten nun noch einmal ordentlich Druck und Michel Weidekamp musste erneut noch einige Male eingreifen. Dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene nahm Falken Coach Bernd Wohlmann eine Auszeit und stimmte sein Team auf den Endspurt ein, aber bis auf einen Pfostentreffer sprang nichts mehr heraus. Im Gegenteil, Philipp Kuhnekath konnte zehn Sekunden vor Spielende mit einem Empty-Net-Goal noch auf 3:6 erhöhen.

Am kommenden Wochenende muss der Herner EV nur einmal antreten und zwar am Freitagabend ab 20 Uhr am heimischen Gysenberg. Dann folgt Teil 2 des sportlichen Wettstreits mit den Harzer Falken. Das für Sonntag, 21. Januar, vorgesehene Auswärtsspiel beim ECC Preussen Berlin wurde auf Mittwoch, 14. Februar, 19.30 Uhr verlegt.

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