Herner EV schlägt Hamburg zum Auftakt5:2-Sieg gegen die Crocodiles

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Allerdings trübte ein Wermutstropfen die insgesamt sehr positive Stimmung vor der guten Kulisse von 1324 Zuschauern. HEV-Stürmer Cornelius Krämer musste schon nach zehn Minuten mit einer schweren Verletzung das Eis verlassen und ins Krankenhaus gebracht werden.

Von Spielbeginn an machte der HEV sehr viel Druck, spielte immer wieder schnell nach Vorne und hatte schon in den ersten drei Minuten drei gute Möglichkeiten. Mit dem ersten Powerplay nach gut vier Minuten wurde der Druck noch stärker und dabei kam dann auch Brad Snetsinger nach seiner Verletzung zu seinem ersten Einsatz. Danny Albrecht hatte ihn als 13. Stürmer für Überzahlsituationen nominiert, durch die Verletzung von Cornelius Krämer bekam er dann später mehr Eiszeiten als ursprünglich vorgesehen. Nach acht Minuten verletzte sich auch der Hamburger Neuzugang Aaron Reinig. Er musste in der Kabine genäht werden. Das 0:1 in der elften. Spielminute für die Gäste durch den Routinier Patrick Saggau entsprach nicht dem Spielverlauf, zeigte aber die bekannte Powerplay-Stärke der Crocodiles. Den HEV schockte das nicht, weitere gute Möglichkeiten folgten.

Den ersten Herner Meisterschaftstreffer erzielte Lois Spitzner in der 27. Minute ebenfalls in Überzahl. Zuvor gab es schon ein druckvolles Powerplay, das noch torlos blieb. Aber die dritte Überzahl brachte dann im Nachschuss den 1:1-Ausgleich. In der 33. Spielminute führten dann zwei HEV-Treffer innerhalb von 46 Sekunden zu einer Zwei-Tore-Führung für das Team von Danny Albrecht. Beide Male hieß der Torschütze Thomas Zuravlev, der bekanntlich in der letzten Saison noch das Trikot der Crocodiles trug. Zuerst war es beim Spiel 4 gegen 4 ein toller Alleingang, den auch Hamburgs Keeper Kai Kristian nicht stoppen konnte und als die Gäste gerade wieder in Überzahl waren, da hämmerte er von der linken Seite kommend einen tollen Schuss ins Gehäuse der Crocodiles. Vor der zweiten Pause gab es noch einmal eine gleich vierminütige Herner Überzahl, aber es blieb erst einmal bei der 3:1-Pausenführung des HEV.

Der neue Hamburger Trainer Jacek Plachta bemängelte nach dem Spiel die vielen Strafzeiten seines Teams und so fiel dann auch das 4:1 durch Nils Liesegang direkt nach Wiederbeginn bei Herner Überzahl. Es folgten zwei gute Hamburger Konter, bevor die Crocodiles in der 53. Minute durch Jacob Ustorf im Nachschuss auf 4:1 verkürzen konnten. Der HEV ließ aber nichts anbrennen, spielte weiterhin schnell nach vorne. Zuerst hatte Lois Spitzner in der 55. Minute eine gute Möglichkeit und dann war es Philipp Kuhnekath, der eine Minute später dicht vor dem gegnerischen Tor stehend eine gute Kombination zum 5:2-Endstand abschließen konnte.

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