Herner EV nach 12:4-Sieg so gut wie sicher im AchtelfinaleErfurt gleicht Drei-Tore-Rückstand aus und verliert

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Somit werden die Miners am Freitag sehr wahrscheinlich nach Memmingen zu den Indians fahren dürfen. Da sie sich mit norddeutschen Indianern auskennen, dort in der Saison zweimal gewannen, ist das vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Ruhrstädter. In der zweiten Partie setzten sich die Moskitos Essen knapp gegen die Black Dragons Erfurt durch. Hier ist die Messe noch nicht gelesen und man kann gespannt sein, wer am Mittwochabend die Nase vorn hat, um anschließend in die Oberpfalz zum Südmeister Blue Devils Weiden zu fahren.

Rostock Piranhas - Herner EV Miners 4:12 (0:2, 1:6, 3:4)

Mit der höchsten Heimniederlage gegen den Herner EV Miners verabschiedeten sich die Rostock Piranhas von ihren Fans, von denen heute immerhin 744 anwesend waren. Und auch die letzte zweistellige Heimpleite war schon einige Zeit her. Genau sieben Jahre, passiert im März 2015 beim 5:11 gegen die Hannover Indians. Allerdings hätte im aktuellen Spiel schon alles passen müssen, um diese lauf- und passstarken Herner in die Knie zu zwingen. Schon bei Spielbeginn war klar, dass es schwer werden würde, denn Rostock brachte 13 Feldspieler auf das Eis, Herne 16. Und auch der Start der Gäste war spitze. Bereits nach 31 Sekunden überwand Dennis Swinnen Rostocks Keeper Lukas Schaffrath. Danach hielt der REC tapfer mit und als in der 25. Minute in Überzahl, das Einzige, was heute bei den Piranhas wirklich gut klappte (60 Prozent Erfolgsquote), gar das 1:2 fiel, da hofften die Fans auf die Ergebnisumkehr. Eine Hoffnung, die ganze 19 Sekunden hielt. Dann schnürten Dennis Swinnen und Marcus Marsall, zwei der Leistungsträger, einen Doppelpack und der Drops war für die Gastgeber gelutscht. Dazu musste Schaffrath vom Eis und für ihn bezog Jascha Strobel den wichtigen Torwartposten. Das ging vier Minuten gut, dann machte Herne aus dem 4:1 ein 7:1 und damit war der Weg zum Sieg und auch zum vermutlichen Weiterkommen frei.

Tore: 0:1 (00:31) Tomi Wilenius (Hüfner, Swinnen), 0:2 (09:38) Marcus Marsall (Hüfner, Tegkaev), 1:2 (24:38) Constantin Koopmann (Pauker, Gerstung 5-4), 1:3 (24:57) Dennis Swinnen (Liesegang, Ackers), 1:4 (25:18) Marcus Marsall (Orendorz, Tegkaev), 1:5 (29:52) Nils Elten (Orendorz, Tegkaev), 1:6 (30:26) Dennis Swinnen (Hüfner, Liesegang), 1:7 (31:47) Kevin Orendorz (Tegkaev), 1:8 (34:11) Robert Peleikis (Tegkaev, Orendorz), 2:8 (45:41) Kilian Steinmann (Maylan, Herz), 2:9 (48:31) Christoph Ziolkowski (Krebietke, Bruns), 2:10 (51:24) Tomi Wilenius (Elten 4-5),3:10 (53:51) Mark Ledlin (Pauker, Gerstung 5-3), 4:10 (54:33) Constantin Koopmann (Koziol, Hahn 5-4), 4:11 (56:42) Tomi Wilenius (Liesegang, Ackers), 4:12 (59:58) Dennis Swinnen (Liesegang, Marsall)

Moskitos Essen – Black Dragons Erfurt 5:4 (3:1, 1:2, 1:1)

Das war der richtige Auftakt in die Pre-Play-offs. Beide Teams, Essen wie Erfurt schenkten sich nichts und der Sieg der Essener war zwar am Ende etwas glücklich, aber auf Grund der höheren Spielanteile in der ersten Hälfte der Begegnung durchaus verdient. Im zweiten Abschnitt übernahm Erfurt das Kommando, stärkte die Offensive und belohnte sich mit dem 4:4-Ausgleich nach 1:4-Rückstand. Ein besseres Ergebnis der Thüringer verhinderte ein Aussetzer in der 55. Minute, den Fabio Frick für seine Moskitos zum Siegestreffer ausnutzte.

Tore: 1:0 (02:40) Marc Zajic (Huebscher), 2:0 (06:30) Aaron MacLeod (Bruijsten 5-4), 2:1 (09:18) Arnoldas Bosas (Schümann, Schüpping), 3:1 (10:50) Marc Zajic (Huebscher, MacLeod 5-4), 4:1 (27:39) Mitch Bruijsten (Luft, Saccomani), 4:2 (32:52) Sean Fischer (Gerartz, Herrschaft), 4:3 (39:44) Kyle Beach (Keil), 4:4 (51:04) Eric Wunderlich (Schüpping, Bosas), 5:4 (54:01) Fabio Frick  


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