Herner EV geht ausgeruht in den SchlussspurtSpiele gegen Halle und Hannover

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„Man hat gesehen, dass die Mannschaft in dieser Woche mit neuem Elan wieder ins Training eingestiegen ist. Die kurze Pause hat allen gut getan. Wir hatten ja zuletzt elf Spiele innerhalb von 30 Tagen, da war der Akku ziemlich leer. Nun müssen wir schnell wieder in den Rhythmus kommen um in den letzten zehn Spielen der Punkterunde unsere gute Position im Kampf um die besten Plätze für die Playoffs zu verteidigen“, erläutert Danny Albrecht, Trainer des Herner EV. Die Gysenberger gehen als Tabellenzweiter in den Endspurt der Meisterschaft im Norden.

Nach dem Training am Mittwochmittag konnte Danny Albrecht noch keine verbindlichen Angaben machen zur personellen Situation am Wochenende. Julius Bauermeister fehlte krankheitsbedingt, dafür war sein Verteidigerkollege Rene Behrens wieder auf dem Eis. Auch Niklas Heyer war mit dabei. Weiterhin fehlen wird Michel Ackers. Der Heilungsprozess seiner Knieverletzung macht gute Fortschritte, so dass der HEV Kapitän zuversichtlich ist, noch vor den Playoffs wieder aufs Eis zurückkehren zu können. Hinsichtlich möglicher Verstärkungen für die Playoffs kann noch kein Vollzug vermeldet werden. „Die Telefone sind im ständigen Einsatz, aber wir werden daran festhalten, dass nur etwas verkündet wird, wenn die entsprechenden Unterschriften geleistet sind und die Spielberechtigungen vorliegen. Das könnte dann auch sehr kurzfristig sein, sicher ist aber noch nichts“, stellt HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert fest.

„Auch den Saale Bulls Halle hat die Pause sicherlich gutgetan. Da konnten einige Spieler ihre Verletzungen auskurieren. Wir müssen, wie in allen Spielen, sehr konzentriert und diszipliniert in unserem System spielen und das über die komplette Spielzeit“, meint Danny Albrecht. In dieser Saison konnte der HEV die beiden Auswärtsspiele in Sachsen-Anhalt für sich entscheiden. Beim ersten Heimspiel gegen die Saale Bulls gab es Mitte Dezember letzten Jahres auch einen Herner Sieg, der musste aber hart erkämpft werden. Das Team von der Saale konnte zu Beginn des letzten Drittels die 3:2-Führung der Gysenberger in eine eigene Führung umdrehen, Patrick Asselin schaffte erst in der 59. Minute den 4:4-Ausgleich. Den Siegtreffer konnte der HEV dann in der Overtime erzielen. Man kann davon ausgehen, dass auch am Freitag eine spannende Partie zu erwarten ist. Die Saale Bulls belegen aktuell den sicheren Play-off-Platz sechs in der Tabelle. Allerdings sitzen ihnen die Verfolger aus Leipzig und Duisburg im Nacken. Andererseits sind die Tabellenplätze drei bis fünf ebenfalls in Reichweite.

Die Hannover Indians konnten fünf der letzten sechs Spiele gewinnen. Damit hat sich das Team von Len Soccio bis auf Platz vier der Tabelle hoch gekämpft. Mit entscheidend für diesen Aufschwung nach durchwachsenem Saisonstart ist die beste Defensive der Liga mit den wenigsten Gegentoren. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte der HEV zuhause noch klar für sich entscheiden, die beiden nächsten Duelle gingen aber an die Indians. Das letzte Spiel am Pferdeturm im November letzten Jahres sah einen guten HEV Start mit einer 3:0-Führung für die Grün-Weiß-Roten nach 30 Minuten, dann kamen die Indians stark auf und gewannen die Partie in der Overtime. Da bekommt die Forderung von Trainer Danny Albrecht nach voller Konzentration über die gesamte Spielzeit noch einmal eine besondere Bedeutung.


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