Herner EV erzwingt drittes Nord-Finalspiel3:2 nach Verlängerung gegen die Hannover Scorpions

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Das Finale zwischen den Scorpions und den Hernern geht in die Verlängerung und zwar im wahrsten Sinne. Nachdem am Freitag beide Teams 68 Spielminuten aktiv waren, waren es diesmal 79 und was wird am Dienstag geschehen, wenn es zum finalen Shut-Down in Mellendorf kommt (Spielbeginn: 20 Uhr)?

Bislang blieb das Finale ausgesprochen fair. Was auch auffiel: Die wenigen Strafminuten konnten bisher von keiner Mannschaft auch nur im Entferntesten ausgenutzt werden. Wie am Freitag lautete auch am Sonntag die Powerplayquote bei beiden null Prozent. Wie am Freitag war das Schussverhältnis praktisch ausgeglichen. Die Scorpions lagen bei 46 Versuchen, die Herner bei 43. Und das führt zu den beiden Spielern, die wie am Freitag die Kastanien aus dem Feuer holten. Hannovers Torhüter Brett Jaeger erreichte 93 Prozent Fangquote, Björn Linda 95,7 Prozent. Beides überdurchschnittliche Werte.

Im ersten, ausgeglichenen Drittel gingen die Herner in der 15. Minute durch Nico Kolb nach Vorlage der Ziolkowski-Brüder mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Scorpions war typisch. Neun Sekunden vor der ersten Drittelsirene gelang Christoph Kabitzky, dem Scorpion in den Play-offs, das 1:1. Die Herner steckten diesen Rückschlag jedoch gut weg. In der 25. Minute gelang dem Kanadier Patrick Asselin nach Vorlage von Nils Liesegang das 2:1 und daran hatten die Mellendorfer, die im dritten Drittel alles nach vorne warfen, schwer zu knabbern. Erst Julian Airich schaffte es nach Assist von Robert Peleikis in der 54. Minute, den tadellosen Linda im HEV-Kasten zu bezwingen. Wieder ging es in die Verlängerung und die dauerte fast die kompletten zwanzig Minuten. Als alle sich schon in Gedanken auf ein Penaltyschießen einrichteten, wuchtete Patrick Asselin nach Pass von Marsall die Scheibe in die Maschen von Jaeger zum spielentscheidenden 3:2.

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