Herner EV erwischt Tilburg Trappers auf falschem FußHannover Scorpions mussten in die Overtime

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Hannover Scorpions – Crocodiles Hamburg 6:5 (3:1, 2:2, 0:2, 1:0) n.V.

Der große Favorit wankte, aber er fiel nicht und das zeigt vielleicht auch die Stärke der Scorpions, die trotz eines Gegentores, das sechs Sekunden vor Spielende fiel, die Nerven behielten und am Ende über einen sehr starken Gegner triumphierten. Allerdings hätten die Hausherren, die am Ende 34:15 Torschüsse zählten, schon deutlich früher klar führen und schließlich auch gewinnen müssen, aber ausgerechnet das bisher so starke Torhütergespann Jaeger/Preuß zeigte heute ein paar Schwächen. Den Anfang machte Julian Airich (6.), dem Mario Valery Trabucco (16.) das 2:0 folgen ließ. Hamburgs Antwort kam prompt. 40 Sekunden später traf Harrison Reed (16.) zum 1:2. Julian Airich markierte kurz vor Ende des ersten Drittels das 3:1. Die Hamburger ließen jedoch nicht locker. Harrison Reed (25.) und Adam Domogalla (28.) glichen zur Überraschung der Anwesenden aus. Die Reaktion von Scorpions-Coach Tobias Stolikowski: Er ersetzte seine Nummer eins im Tor Brett Jaeger durch Ansgar Preuß. Und dann kam die große Stunde von Christoph Kabitzky. Der 26-jährige Nürnberger brachte innerhalb von nur 20 Sekunden die Scorpions mit zwei Toren in der 31. Minute mit 5:3 in Führung. Die Crocodiles retteten sich nach diesem Doppelschlag mit Mühe in die Kabine und kamen gestärkt wieder heraus. Michal Bezouska verkürzte schon in der 41. Minute auf 4:5 und glich, sechs Sekunden vor Spielende, sogar aus. In der Verlängerung fiel schließlich das sechste Tor der Hausherren wiederum durch Christoph Kabitzky.

Tilburg Trappers – Herner EV 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Drei überragende Spieler machten den berühmten Unterschied. Zum einen ein altbekannter auf dieser Position, Hernes Keeper Björn Linda. Von 37 Tilburger Versuchen entschärfte er 36, kam so auf eine Fangquote von 97,3 Prozent. Die Spieler zwei und drei waren zwei Stürmer, die jeweils zwei Tore erzielten und so für den Absturz des Favoriten sorgten. Einmal Patrick Asselin. Der Kanadier traf in der zwölften und in der 39. Minute und später folgte ihm Richard Mueller. Der 38-jährige Evergreen aus British Columbia traf in der 42. und 50. Spielminute und beendete damit die Hoffnungen der Niederländer, den Zwei-Tore-Rückstand noch aufholen zu können. Immerhin konnte Raymond van der Schuit mit seinem Tor in der 60. Spielminute Hernes Keeper den durchaus verdienten Shutout vermasseln.

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