Herner EV dreimal in dieser Woche im EinsatzGysenberger sind das Team der Stunde

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Danach folgen erst die drei Top-Teams der Liga, nämlich die Trappers, die Scorpions und die Indians. Zwar gab es bei dieser positiven Serie der Grün-Weiß-Roten auch einige hart erkämpfte Arbeitssiege, aber im wichtigen und entscheidenden letzten Viertel der Hauptrunde geht es nicht um Schönheitspreise, sondern um das Sammeln wertvoller Punkte. Und das klappte in den letzten zehn Spielen bestens, denn ohne Punkt ging der HEV dabei nie vom Eis.

Dieser Trend soll natürlich weiterhin fortgesetzt werden. Die Zielsetzung ist dabei unverändert: Absichern der direkten Play-off-Qualifikation (Platz 6 oder besser) und den vierten Platz immer im Blick haben (Heimspielvorteil im Achtelfinale der Play-offs). Leichter werden diese Aufgaben allerdings in der Endphase der Punkterunde nicht, denn zwischen Platz vier und zehn rechnen sich noch sieben Teams Chancen aus, ihre sicherlich ähnlichen Ziele zu erreichen. In dieser Woche stehen gleich drei Spieltage auf dem Programm, da ist also besonders viel Bewegung in der Tabelle möglich, in alle Richtungen. Los geht es am Mittwoch um 19 Uhr für den HEV mit dem Auswärtsspiel im Leipziger Kohlrabizirkus bei den Icefighters. Das dortige Team von Trainer Sven Gerike wird dann sicherlich ganz besonders motiviert sein, denn am Sonntag blieben die Icefighters in Erfurt nicht nur punkt-, sondern auch gleich torlos. Damit liegen die Sachsen aktuell auf Platz acht, zehn Punkte hinter den Gysenbergern (Platz sechs). Diesen Abstand wird man sicherlich verkürzen wollen. Der HEV als viertbestes Auswärtsteam der Liga konnte sein erstes Spiel im Kohlrabizirkus Ende Oktober letzten Jahres nach bewegtem Spielverlauf in der Overtime mit 6:5 für sich entscheiden, Matchwinner war damals Brad Snetsinger nach 69 Sekunden der Extra-Spielzeit.

Am Freitag geht es dann ab 20 Uhr weiter mit dem Ruhrpott-Derby am Essener Westbahnhof. Ein Blick in die Annalen zeigt, dass es dann das 99. Aufeinandertreffen einer Herner Mannschaft mit einem Team aus Essen sein wird. Auswirkungen auf die Partie wird das wenig haben, diese Derbys haben immer viel Spannung versprochen und meist gehalten. Aktuell sind die Moskitos Vierter, einen einzigen Punkt vor dem HEV. Da geht es also nicht nur um den (sportlich fairen) regionalen Nachbarschaftskampf sondern auch um den in der Tabelle. Die Essener haben zuletzt noch einmal gesammelt und für ihren verletzten Stürmer Carsten Gosdeck mit Thomas Zuravlev einen Spieler vom HEV nachverpflichtet. Damit erhöht sich die Zahl der Akteure, die schon einmal beim jeweiligen Rivalen aktiv waren, auf insgesamt zehn. Man kennt sich also.

Den Abschluss dieser Intensiv-Woche bildet am Sonntag um 18.30 Uhr das Heimspiel des Herner EV in der Hannibal-Arena gegen Preussen Berlin. Während die Grün-Weiß-Roten ihre beiden Auswärtsspiele in der Bundeshauptstadt glatt gewinnen konnten, gibt es keine guten Erinnerungen an das Heimspiel Anfang Dezember letzten Jahres gegen das Team von Trainer Uli Egen. Zwar konnte der HEV in der Overtime die Partie durch einen sehr glücklichen Treffer mit 5:4 für sich entscheiden, aber in der regulären Spielzeit lief über weite Strecken wenig zusammen. Dreimal lag man zurück und der 4:4-Ausgleich fiel erst in der 59. Spielminute. Ein weiterer Punktverlust gegen die Preussen, die sich am Sonntag zuhause gegen Braunlage mit 3:1 durchsetzen konnten, sollte vermieden werden.

Nachdem es vor dem letzten Spiel in Braunlage noch einige nicht vorhersehbare kurzfristige personelle Veränderungen gab, muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass es neben krankheits- oder verletzungsbedingten Ausfällen bezüglich der Förderlizenzspieler immer kurzfristige Änderungen geben kann. Nach aktuellem Stand plant HEV-Coach Danny Albrecht für das Auswärtsspiel am Mittwoch in Leipzig sowohl mit den Krefelder DEL-Förderlizenzspielern Mike Schmitz und Philipp Kuhnekath als auch mit den Bad Nauheimer Spielern Nicolas Geitner und Nico Kolb. Auch Mark Ledlin von den Kassel Huskies soll zu seinem ersten Einsatz im Trikot der Grün-Weiß- Roten kommen. Lois Spitzner und Moritz Schug werden ebenfalls wieder beim HEV, ihrem Stammverein, auflaufen. Lediglich hinter Verteidiger Vojtech Suchomer steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen. Die weitere personelle Besetzung für das Wochenende ist noch nicht endgültig geklärt. Die entsprechenden finalen Absprachen mit den Kooperationspartnern erfolgen am Donnerstag.


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