Herner EV bekommt es mit den Eisbären Regensburg zu tunZwei Wochen Vorbereitung

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Die Rollenverteilung ist klar: „Natürlich sind die Eisbären Regensburg als Süd-Dritter Favorit in dieser Serie, sie haben ja auch den Heimvorteil. Aber das ist für uns kein Nachteil, im Gegenteil. Das ist eine zusätzliche Motivation. Wir haben ja auch in der Punkterunde der Oberliga Nord in einigen Spielen gegen die Top-Teams unter Beweis gestellt, dass wir gegen die Favoriten gut mithalten können. Voraussetzungen sind maximale Einstellung zum Gegner, taktische Disziplin und eine geschlossene Mannschaftsleistung“, meint Cheftrainer Danny Albrecht. Hinsichtlich der Förderlizenzspieler kann er auf jeden Fall auf Mike Schmitz und Philipp Kuhnekath zurückgreifen, auch Tom Schmitz ist nach seiner Krankheit wieder mit dabei.

Spiele zwischen Herne und Regensburg gab es bereits sechsmal. Allerdings muss man in der Historie lange zurückblättern. In der Saison 1975/76 gingen in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga beide Spiele an Regensburg, vier Jahre später konnte der HEV drei von vier Begegnungen in der 2. Liga gegen das damalige Team aus der Domstadt für sich entscheiden. Die bisherige Bilanz ist also ausgeglichen. In der letzten Saison beendeten die Eisbären Regensburg die Meisterrunde im Süden auf Platz 7, konnten sich dann aber im Achtelfinale der Play-offs gegen den Nordzweiten, die Saale Bulls Halle, mit 3:1 Siegen durchsetzen. Im Viertelfinale scheiterte das Team aber dann am Serienmeister der Oberliga, die Tilburg Trappers. In dieser Saison konnte das Team von Igor Pawlow, der seit Januar 2018 die Eisbären (wieder) trainiert, in der Hauptrunde Platz 2 im Süden belegen. In der Meisterrunde musste man dann in der Endphase den EV Landshut vorbeiziehen lassen. Mit Nikola Gajovsky stellt der Tabellendritte des Südens den Topscorer der Meisterrunde, mit Richard Divis und Peter Flache (sein Bruder Paul spielte vor 10 Jahren beim HEV) sind zwei weitere Stürmer in den Top Ten vertreten. Die Eisbären haben in den 50 Punktspielen im Süden nicht nur die meisten Tore geschossen (240), sie konnten in der Meisterrunde auch das erfolgreichste Powerplay präsentieren. Nicht nur damit wird deutlich, wie groß die Herausforderung für die Gysenberger sein wird.

Der Herner EV fährt dennoch voll motiviert am Freitagvormittag in Richtung Regensburg. Er kann dabei auch auf die Rückendeckung seiner Fans vertrauen. Erneut fährt ein Fan-Sonderzug vom Herner Hauptbahnhof in den Süden und weitere Anhänger reisen privat in die Domstadt, so dass mit großer und lautstarker Unterstützung zu rechnen ist, wenn um 20 Uhr die Play-off-Partie in der Donau-Arena beginnen wird. Die daheim gebliebenen können sich über den HEV Live-Ticker informieren (gratis) oder das Spiel über Sprade.TV im Stream verfolgen (kostenpflichtig). Am Sonntag steht dann das Heimspiel in der Herner Hannibal-Arena ab 18:30 Uhr auf dem Spielplan. Auch hier hoffen die Verantwortlichen auf eine gute Kulisse. „Die Play-offs sind das absolute Sahnehäubchen der Saison und ein Muss für alle Herner Fans. Trainer und Mannschaft verdienen eine tolle Unterstützung, auch und vor allem zuhause“, appelliert HEV-Geschäftsführer an die Anhänger der Grün-Weiß-Roten. Weiter geht es dann am nächsten Dienstag mit Spiel drei der Best-of-Five-Serie, dann wieder in Regensburg (20 Uhr). Gespielt wird so lange, bis ein Team drei Siege erreicht hat. Die weiteren Termine wären Freitag, 22. März, in der Herner Hannibal-Arena (20 Uhr) und gegebenenfalls Sonntag, 24. März, um 18 Uhr in Regensburg.


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