Herne trifft auf Rostock und ErfurtMichel Maaßen nicht dabei

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Es geht zwar „nur“ gegen den 13. und 14. der letzten Saison, aber gerade deshalb ist bei der Ausgeglichenheit der Liga in dieser Spielzeit volle Konzentration gefordert. Zuerst muss der HEV am Freitag die über 500 Kilometer lange Reise nach Rostock in die Schillingallee antreten. Dort trifft das Team von Frank Petrozza auf die Piranhas, die in dieser Saison noch gar nicht gut aus den Startlöchern gekommen sind. Lediglich gegen FASS Berlin konnte ein 4:3-Heimerfolg verbucht werden. Am letzten Sonntag kamen die Piranhas beim Nachbarn in Timmendorf immerhin zu einem Punkt und verloren dort bei den Beach Boys erst im Penaltyschießen. Im Sommer mussten die Rostocker den Abgang ihres langjährigen tschechischen Topskorers Petr Sulcik verkraften, der in 174 Oberligaspielen 257 Tore für die Piranhas schießen konnte. Zwar wurde mit dem 27-fachen tschechischen Nationalspieler Tomas Kurka für Ersatz gesorgt, zufrieden waren die Verantwortlichen in Rostock dennoch nicht mit der bisherigen Saisonbilanz. Deshalb trennte man sich zur Wochenmitte im beiderseitigen Einvernehmen von Trainer Sergej Hatkevich. Über seine Nachfolge gibt es momentan noch keine offiziellen Angaben, leichter wird durch den Trainerwechsel die Aufgabe für den Herner EV aber sicherlich nicht.

Das trifft mindestens genauso auf das Heimspiel am Sonntag am Gysenberg gegen die Black Dragons Erfurt zu, wenn um 18.30 Uhr der erste Puck eingeworfen wird. Die Thüringer stehen aktuell mit einem Spiel weniger auf Platz 9 der Tabelle und kommen mit dem Schwung eines optimalen letzten Wochenendes nach Herne. Sechs Punkte und 15:4 Tore konnte das Team von Thomas Belitz gegen Timmendorf und Preussen Berlin verbuchen und damit einen Sprung in der Tabelle machen. Topscorer sind aktuell der slowakische Stürmer Michal Vazan und der Offensivverteidiger Robin Sochan, der trotz seiner 39 Jahre immer noch für sehr viel Gefahr sorgt. Zwar sehen sich die Black Dragons am Sonntag am Gysenberg in der Außenseiterrolle, aber sie werden dem HEV sicherlich nichts schenken. Davon können auch die Duisburger Füchse oder die Hannover Indians berichten, die sich zu Hause jeweils in der Endphase gegen die Erfurter durchsetzen konnten. Nach den doch etwas unterschiedlichen Leistungen seines Teams am letzten Wochenende baut HEV-Coach Frank Petrozza darauf dass seine Mannschaft mit der entsprechenden Konzentration und der bekannten kämpferischen Einstellung in beide Begegnungen gehen wird. Zwar ist der aktuelle Tabellenrang zwei nach gut einem Viertel der Hauptrunde erst einmal nur eine Momentaufnahme, aber gerade der verdiente Sieg am letzten Sonntag bei den Crocodiles Hamburg wird sicherlich für zusätzliche Motivation sorgen.

Am Wochenende nicht dabei sein wird Michel Maaßen. Der 34-jährige Stürmer ist vorerst vom Trainings- und Spielbetrieb des Herner EV ausgeschlossen.

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