Herne macht es am Ende deutlich5:1-Sieg in Hamm

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Der Regionalligist vom Maxi-Park leistete lange Zeit eine gute kämpferische Gegenwehr. HEV-Coach Frank Petrozza war dennoch zumindest mit dem Überzahlspiel seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben einen weiteren kleinen Schritt in der Vorbereitung gemacht, wissen aber natürlich auch, dass bis zum Meisterschaftsbeginn in 14 Tagen noch viel Arbeit auf uns wartet.“

Dass es für die Grün-Weiß-Roten an diesem Abend kein Spaziergang werden würde, konnte man direkt nach dem ersten Bully sehen. Bereits nach 34 Sekunden tauchten die Eisbären das erste Mal gefährlich vor dem Tor von HEV-Keeper Christian Wendler auf und verpassten eine frühe und überraschende Führung nur knapp. Dann aber kam der Oberligist ins Spiel und hatte in der fünften Minute durch Artem Klein die erste gute Möglichkeit. Zwei Minuten später setzte sich Brad Snetsinger in Szene und konnte nur regelwidrig gebremst werden. Die fällige Strafzeit brachte die erste Herner Überzahl und die konnte Aaron McLeod aus halbrechter Position zum 1:0 nutzen. Danach häuften sich die Angriffe der Gäste und Eisbären-Keeper Sebastian May bekam einiges an Arbeit. Trotzdem blieben auch die Gastgeber gefährlich und so ging ein Schuss von Oliver Kraft in der 16. Minute nur an den Pfosten. Das schaffte auch Aaron McLeod in der 20. Minute.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig an den Feldvorteilen des Herner EV und dem kämpferischen Dagegenhalten der Hammer Eisbären. Ein gutes Zuspiel von Brad Snetsinger führte in der 28. Minute durch Sam Verelst zum 2:0, weitere Möglichkeiten konnten allerdings nicht genutzt werden oder wurden von Sebastian May vereitelt. So in der 29. Minute, als er sich nach einem Dauerfeuer auf die Torlinie legte und den Puck unter sich begrub. Die letzte Möglichkeit in diesem Abschnitt hatte Dominik Luft in der 36. Minute und vier Zeigerumdrehungen wähnte sich der HEV bereits beim zweiten Pausentee, als die Eisbären durch Dustin Demuth fünf Sekunden vor der Sirene zum 1:2 verkürzen konnten.

Im Schlussdrittel machte der HEV dann alles klar. Die dritte Überzahl nutzte Aaron McLeod in der 48. Minute zum 3:1, vier Minuten später erhöhte Kapitän Stephan Kreuzmann auf 4:1 und Sam Verelst war in der 54. Minute mit dem dritten Überzahltreffer zum 5:1-Endstand erfolgreich. Auch die Körperattacken nahmen nun zu. Ebenso unrühmlich wie unnötig war das Stockfoul von Ibrahim Weißleder an die Nase von Lorenzo Maas in der 53. Minute und zum Abschluss blieb Christian Nieberle Punktsieger in einem intensiven Faustkampf gegen Christoph Ulrich.

Am Sonntag um 17 Uhr findet das Rückspiel am Herner Gysenberg statt. Dann wird HEV-Trainer Frank Petrozza erneut wie schon am Maxi-Park die beiden Youngster Alexander Zaslavski (Düsseldorf) und Thomas Lichnovsky (Iserlohn) zum Einsatz bringen. Beide sind schon seit dem Trainingsstart im Tryout. Für das letzte Vorbereitungsspiel am Samstag nächster Woche in Tilburg wurde die Anfangszeit geändert. Die Partie beginnt bei den Trappers bereits um 17.30 Uhr.

Tore: 0:1 (7:43) McLeod (Dreischer, Reckers/5-4), 0:2 (27:16) Verelst (Snetsinger, Maaßen), 1:2 (39:55) Demuth (Thau, Pietzko), 1:3 (47:33) McLeod (Luft, Dreischer/5-4), 1:4 (51:58) Kreuzmann (Ackers, Schneider), 1:5 (53:45) Verelst (Ackers, Maaßen/5-4).


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