Heimniederlage gegen HerneViele Chancen, keine Tore

(Foto: Imago)(Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Zwei Tage nach dem knappen Erfolg gegen FASS Berlin mussten die Black Dragons Erfurt am Sonntagnachmittag eine 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)-Heimniederlage gegen den Herner EV einstecken. Das Ergebnis täuscht dabei etwas über den Spielverlauf hinweg. So geht Erfolg der Gäste durchaus in Ordnung, aber der Sieg fällt dabei ein oder gar zwei Treffer zu hoch aus. Die Gäste aus Herne nutzten die sich bietenden Chancen einfach besser aus, während sich die Gastgeber an Torhüter Christian Wendler die Zähne ausbissen.

Die Partie begann mit einem ganz frühen Überzahlspiel für die Gastgeber, dadurch konnten die Erfurter schnell für Gefahr vor Wendler sorgen. Dieser allerdings zeigte hier schon, dass es immens schwer werden würde ihn zu bezwingen. Nachdem dieses Überzahlspiel abgelaufen war, kamen nun auch die Gäste besser ins Spiel. Erste Chancen für die Gäste konnte aber Martin Otte zunichtemachen. Die Partie war im weiteren Spielverlauf nun relativ ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Erst nach gut zehn Minuten bot sich den Gästen die große Chance, in Führung zu gehen. Nachdem mit Wiesnet bereits ein Erfurter auf der  Strafbank saß, sprach der Schiedsrichter eine weitere Strafe gegen die Gastgeber aus und die Gästekonnten knapp eine Minute in doppelter Überzahl agieren. Diese Chance ließen sich die Gäste dann auch nicht entgehen und gingen sieben Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe durch einen Blueliner von Dreischer mit 1:0 in Front. Die restliche Unterzahlzeit überstanden die Erfurter ohne weitere Gegentreffer und machten sich nun daran, den Rückstand wettzumachen. Aber es sollte bis zur ersten Pause nicht gelingen und so ging man mit diesem knappen Rückstand in die Kabinen.          

Im Mittelabschnitt brachte Jakup Rumpel ein Team nach gerade einmal 101 Sekunden mit 2:0 in Führung. Fortan agierten die Gäste mit einer Kontertaktik und konzentrierten sich sonst vermehrt auf die Sicherung des eigenen Tores. Trotzdem kamen die Erfurter zu weiteren guten Chancen, aber gegen Wendler war scheinbar kein Kraut gewachsen. Egal wer es auch versuchte, Wendler blieb der Sieger. Ganz anders die Gäste. Nach einem schnellen Konter, den Otte zunächst noch gegen Dreyer abwehren konnte, blieben die Gäste am Drücker und die Scheibe kam zu Nieberle, der Otte zum dritten Mal bezwingen konnte. Die Black Dragons schienen davon aber nicht beeindruckt zu sein und man spielte weiter mutig nach vorn, aber das Tor der Gäste blieb weiterhin wie vernagelt. So ging es trotz 19:8 Torschüssen im Mittelabschnitt mit diesem 0:3 in die zweite Pause.

Auch in den letzten 20 Minuten sehen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Erfurt rennt an, bekommt die Scheibe aber nicht an Wendler vorbei und die Gäste kontern eiskalt und nutzen in der 50. Spielminute eine weitere Chance zur Entscheidung und zum Endstand von 0:4. Doch selbst nach diesem Treffer, der die Entscheidung bedeutet, geben sich die Erfurter nicht auf und versuchen wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Aber mehr als ein Pfostentreffer von Schümann und einem Lattentreffer von Klein sprang nicht mehr heraus. So konnte Goalie Christian Wendler nach dem 6:0-Erfolg in der letztjährigen Zwischenrunde, noch in Diensten der Moskitos Essen, seinen zweiten Shutout gegen die Black Dragons bejubeln und die Gäste konnten das Maximum an Punkten mit auf die Heimreise nach Herne nehmen. Schon am kommenden Freitag treffen sich beide Teams erneut, dann aber in der Gysenberghalle in Herne zum Rückspiel.        

Tore: 0:1 (10:37) Thomas Dreischer (Aaron McLeod, Jakub Rumpel/5-3), 0:2 (21:41) Jakub Rumpel (Thomas Dreischer, Sam Verelst), 0:3 (29:48) Christian Nieberle (Stefan Dreyer, Sören Hauptig), 0:4 (50:57) Stefan Dreyer (Thomas Dreischer, Aaron McLeod), Strafen: Erfurt 10, Herne 16 +10 (Richter). Zuschauer: 320.

Oberliga Spielplan Nord

Aktuelle Online Eishockey Oberliga Nord Sportwetten News mit Quoten & Tipps. Den besten Eishockey Oberliga Nord Wettbonus suchen & finden
Aktuelle Wettangebote für die Oberliga Nord

Jetzt die Hockeyweb-App laden!