Heidschnucken heiß aufs Derby gegen den HSVAdendorfer EC

(Foto: Adendorfer EC)(Foto: Adendorfer EC)
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Ab kommenden Freitag beginnt die richtig heiße Phase für den AEC. Zum Auftakt von fünf Top-Spielen in nur zehn Tagen geht es dabei gleich richtig los. Zu Gast am Freitag um 20 Uhr ist kein geringerer als der Hamburger SV der zum großen „Dorf-Stadt-Derby“ anreist.

„Das hat schon alles Play-off-Charakter“, so AEC-Kapitän Leif Buckup zum straffen Programm, welches keine besinnliche Weihnachtszeit für die Kufencracks verspricht. Mit dem HSV haben die Heidschnucken auch noch zwei Rechnungen zu begleichen. Das erste Aufeinandertreffen konnte der AEC im heimischen Eisstadion noch mit 4:0 für sich entscheiden, musste dann allerdings in Hamburg- Stellingen zwei bittere 2:5 und 2:3 Niederlagen einstecken. „Wir sind in den beiden Spielen nicht konsequent genug gewesen. Eigentlich waren wir das spielerisch bessere Team konnten nur unsere Überlegenheit nicht in Tore umwandeln“, so Buckup und der Kapitän ist sich sicher, der HSV wird nicht nach Adendorf kommen um die Punkte zu bringen. „Die sind immer heiß gegen uns und rennen was das Zeug hält.“ Allen voran steht da natürlich der ehemalige Adendorfer Stürmer Marlon Czernohous, der gegen sein altes Team wieder besonders motiviert sein wird. Wie auch schon beim AEC so punktet Czernohous auch bei den Hamburgern erstklassig und führt mit 36 Punkten aus 19 Spielen die Hamburger Scorerwertung an. Gegenüber ihrem ersten Auftritt in dieser Saison im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion haben die Hamburger ihren eigentlich schon starken Kader noch weiter verstärkt. Von den Memmingen Indians aus der Bayernliga kam der deutsch-russische Stürmer Nikolai Varianov nach Hamburg. Varianov, der lange beim EV Füssen in der Oberliga Süd aktiv war, hat sich mit sieben Toren und neun Vorlagen in nur neun Spielen bisher sehr gut eingefügt. Seit letzter Woche ebenfalls neu im Rauten-Team ist der 20-jähriger Verteidiger Bastian Krämmer, der von den Löwen Frankfurt aus der Oberliga West nach Hamburg kam. Krämmer trainiert zu gleich bei den Freezers in der DEL mit und verfügt über gute Erfahrungen aus der 2. Bundesliga in Landshut, wo er auch 2011 die deutsche Meisterschaft mit dem DNL Team gewann.

Vom Underdog der letzten Saison zum Mitfavoriten der Diesjährigen, das ist der Werdegang des aktuellen Tabellenführers der Oberliga Nord, der das Ziel am Ende der Meisterrunde den zweiten Platz zu erreichen und damit den Einzug in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga ausgerufen hat.

„Wir haben uns in der langen Pause jetzt zwei Wochen lang intensiv auf die schwere Aufgabe vorbereitet und möchten an diesem Wochenende zwei Siege einfahren“, gibt sich Leif Buckup kämpferisch und selbstbewusst und hat auch schon ein Rezept gegen die starken Hamburger: „Wir müssen am Freitag so konzentriert agieren wie beim 4:0 Erfolg am Saisonanfang, dann sollte nichts schiefgehen.“ Buckup und sein Team freuen sich besonders wieder auf eine volle Eishalle und stimmungsvolle Kulisse beim Derby, bei dem auch wieder bis zu 200 HSV-Anhänger erwartet werden. Die Heidschnucken Spieler können nach der wohltuenden Spielpause ohne Blessuren auflaufen und so kann Coach Andreas Bentenrieder am Freitag im großen “Dorf-Stadt-Derby“ auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Dies dann auch wahrscheinlich wieder mit Torwart Dennis Korff. Die Heilung bei Adendorfs Nummer Eins im Tor ist besser als erwartet verlaufen und so wird beim Abschlusstraining am Donnerstag letztendlich entschieden ob Korff das Tor wieder von Anfang an hüten kann.

Da am Freitag die Sicherheitsvorkehrungen im Derby wieder erhöht werden müssen, werden die Zuschauer gebeten rechtzeitig zum Spiel anzureisen. Die Abendkasse ist ab 19 Uhr geöffnet. Der AEC bittet schon im Vorfeld um Verständnis für die verstärkten Einlasskontrollen.

Für das Auswärtsspiel am Sonntag bei den Crocodiles Hamburg (19 Uhr) haben die AEC-Fanbeauftragten wieder einen Fanbus organisiert. Hier sind nur noch wenige Restplätze frei. Wer den Adendorfer EC mit nach Hamburg begleiten möchte, meldet sich am Freitag beim Fanstand.

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