Heidschnucken empfangen Krokodile in Adendorf

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Gummistiefel gegen Lackschuh oder Dorf trifft auf Weltstadt hieß es dazu noch in den 90ern – Derby-Zeit in Adendorf. Aber die Kräfteverhältnisse in der dritthöchsten Spielklasse sind längst umgekehrt. Im letzten Heimspiel der Oberliga-Nord-Hauptrunde geht es für die Heidschnucken darum, den dritten Sieg in Folge einzufahren und sich für die Relegation warmzuspielen. Dabei sollten die Adendorfer an die Leistung der ersten beiden Drittel gegen die Scorpions aus der Wedemark anknüpfen, in denen man temporeiches, torgefährliches und erfolgreiches Eishockey zeigte.

„Wie wollen wie im Vorjahr nicht Letzter und kein zweites Salzgitter werden“, lauteten aufgrund des Abgangs einiger wichtiger Leistungsträger die hanseatisch bescheidenen Ziele vor Saisonbeginn. Dieses Vorhaben wird der derzeit Tabellenachte der Oberliga Nord mit großer Sicherheit auch erreichen. Wenn es den Crocos auch in der Relegation gelingt, Teamgeist gepaart mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit aufs Eis zu bringen, sollte man in Hamburg in keine ernsthaften Probleme kommen.

Neben einem Sieg gegen die Wedemark Scorpions und einigen achtbaren Ergebnissen gegen die starken Teams der Liga (2:3 in Braunlage, 5:3-Sieg gegen die Weser Stars und eine nur knappe 3:4-Niederlage) durfte man sich in Hamburg-Farmsen vor allem über die zwei Siege (3:2 und 4:3) gegen wesentlich ambitionierter gestartete Stadtrivalen Hamburger SV gefreut haben. Aus einem sehr homogen besetzten Team ragen bislang die Stürmer Matthias Oertel und Stefan Gebauer  heraus. Aber auch der vor der Saison von den Weser Stars Bremen verpflichtete junge Torhüter Tim Hoppe bietet im Gespann mit Phillip Hein durchaus gute Leistungen für die Crocodiles. Freuen kann man sich am Freitagabend in Adendorf aber auch besonders auf ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten, wie Christian Behrens, Boris Golubev, Stephan Siemsen und Vadim Kulabuchov. Der AEC sollte auf der Hut sein und den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. So haben die Crocodiles beim ersten Duell auf Adendorfer Eis bei der recht knappen 1:4-Niederlage im letzten November bewiesen, dass man durch unbändigen Kampfeswillen so manche spielerische Schwäche ausgleichen kann.

Am Sonntag steht für die Heidschnucken dann wieder ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Zu Gast bei den Hannover Braves (19.30 Uhr) möchten die Kufencracks von Trainer Andreas Bentenrieder einen Sieg von der Leine mit nach Hause bringen und die damit drei, mit nur einem Tor Unterschied, unglücklichen Niederlagen halbwegs vergessen zu machen.

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