Harzer Falken zum Siegen verdammtZweimal gegen die Hannover Scorpions

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Zwei Spiele, die für die laufende Qualifikationsrunde von enormer Wichtigkeit sind. Denn sollten die Harzer Falken wie schon in der Vorrunde beide Spiele für sich entscheiden können, hätte man einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller heraus gemacht. Zumal die Hannover Scorpions der einzige Konkurrent sind, die man noch aus eigener Kraft in der Tabelle hinter sich bringen kann.

Doch mittlerweile sind die Vorzeichen ganz andere als noch in der Vorrunde. Die Scorpions haben in der Qualifikation die zweite Luft eingeatmet und vier der sieben absolvierten Spiele siegreich gestaltet. Höhepunkt dabei sicherlich der 1:0-Derbysieg beim Lokalrivalen Hannover Indians am Pferdeturm. Neben dem Schützen des Siegtores, Stefan Goller, avancierte dabei vor allem der Scorpions-Schlussmann Christoph Mathis mit 60 Saves zum Matchwinner. Ein Umstand der den Harzer Falken so gar nicht schmecken kann, leiden sie doch in dieser Saison und vor allem in der laufenden Runde an einer akuten Abschlussschwäche, die bereits einiges an Punkten gekostet hat.

Und auch in der Defensive wird einiges an harter Arbeit abgefordert. Denn mit Kyle Decoste, Sachar Blank und Chad Niddery haben die Hannoveraner auch im Sturm drei ganz gefährliche Spieler, die ihr Punktekonto im Laufe der Saison immer besser aufgefüllt haben. Vor allem Chad Niddery hatte dabei anscheinend auch andernorts für Begehrlichkeiten gesorgt. Doch kurz vor Ende der Transferperiode verweigerten die Scorpions die Freigabe für einen Wechsel zum Aufstiegskandidaten aus Duisburg, wo er allerdings als dritter Kontingentspieler auch eher eine Option im Wartestand dargestellt hätte. Und noch ein anderer thematisierter Wechsel sorgte in der Transferperiode für mächtig Diskussionsstoff. Doch nach einigem Hin und Her stellte auch der potenzielle Wechselkandidat, Torwart Christoph Mathis, klar, dass er nicht zum Nachbarn in die Wedemark wechseln wird. So gibt es also rund um die avisierte Fusion mit den Scorpions aus der Wedemark in der nächsten Saison ausreichend Bewegung und Diskussionsstoff auch abseits des Eises. Umso bemerkenswerter, dass sich die Mannschaft anscheinend so gar nicht aus der Ruhe bringen lässt und sicherlich auch gegen die Falken alles aufbieten wird, um nicht selbst in den Tabellenkeller zu rutschen.

Die Falken sind also so oder so gewarnt und wissen ob der Bedeutung, die den zwei kommenden Spielen anhaftet. So gilt es an die großartige Leistung aus dem Spiel gegen Erfurt anzuknüpfen, in dem die Harzer mit kompromisslosem Körperspiel und ordentlich Tempo allein versäumten, das Runde ins Eckige zu bringen. Und auch Jannis Ersel wird an diesem Wochenende genau die Leistung abrufen müssen, die er auch im Spiel gegen Erfurt zeigte, in dem er seinen Vorderleuten ein sicherer Rückhalt war, die knappe Niederlage aber auch nicht verhindern konnte. Doch vor allem eine Vorgabe, die in den letzten Wochen genauso von Trainer Norbert Pascha formuliert wurde, gilt es für das Falkenteam umzusetzen. Nämlich über Kampf und Schmerz zum Erfolg zu kommen. Denn ähnlich wie im Spiel gegen Erfurt die Minuten, laufen den Falken insgesamt erbarmungslos die Chancen in Form von Spielen davon, um den Gang in die Relegationsrunde noch zu verhindern.

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