Harzer Falken verpflichten kanadischen StürmerBrandon Morley wechselt nach Braunlage

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Und Morley kommt mit einigen Referenzen, hat er doch in der Saison 2017/18 bereits in Deutschland beim TSV Peißenberg gespielt und dort voll überzeugt. Und wie es der Zufall so will, ist mit Sepp Staltmayr, der Onkel vom Ex-Harzer Falken Thomas Schmid, Trainer in Peißenberg und Schmid selber hat in der letzten Saison in der Deutschland-Cup-Pause mit Morley einige Trainingseinheiten absolviert. Genug um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. „Brandon ist extrem aus- und durchtrainiert, enorm schnell und im 1:1 für einen Verteidiger sehr schwer zu bespielen, weil er sehr wendig ist und einen starken Antritt hat“, berichtet Schmid von seinen Erfahrungen mit dem Neufalken. Zudem bescheinigt er Morley genau die Knipsermentalität, die dem Harzer Sturm in dieser Saison noch etwas abgeht. „Brandon kämpft um jeden Puck, ist aber auch ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der viel mit nach hinten arbeitet.“ Zudem, und da decken sich die Aussagen von Schmid und Trainer Arno Lörsch, kommt er aus der NCAA, in der er zuletzt als Kapitän bei der University Alaska-Fairbanks gespielt und insgesamt eine sehr gute Ausbildung genossen hat. „Die NCAA ist die stärkste Universitätsliga in Nordamerika“, so Lörsch. „Die Spieler dieser Liga sind sehr gut ausgebildet und wenn du dort noch dazu das Kapitänsamt innehast, ist das ein sehr gutes Zeichen, dass der Spieler nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine vorbildliche Einstellung hat“, freut sich der Falkentrainer bereits auf den Neuzugang.

Und sicher ist es auch kein Nachteil, dass Morley bereits seine Erfahrungen in Deutschland gemacht hat. „Nachdem er die Umstellung auf die größere Eisfläche hinter sich gebracht hatte, hat sich Brandon mit jeder Eiszeit verbessert und wird nach der Erfahrung in der Bayernliga genug Ehrgeiz haben, auch in der Oberliga Nord seinen Weg zu machen“, schätzt Thomas Schmid Morleys Chancen ein. Zuletzt hatte Morley in 40 Spielen 25 Tore und 39 Torvorlagen erzielt und war mit 64 Punkten Topscorer seines Teams und ganz nebenbei zweitbester Scorer der Verzahnungsrunde in der Bayernliga – vor einem gewissen Jeff Smith, den viele Harzer Fans seinerzeit gerne im Harz gesehen hätten. Eine weitere Referenz, die man auch in der Bayernliga erst einmal aufweisen muss. „Natürlich ist die Oberliga Nord nochmal ein richtiger Sprung, aber auch in der Bayernliga spielen einige altgediente, namhafte Spieler mit hochmotivierten jungen Spielern. Das Niveau ist hoch und auch vom Umfeld wird sich Brandon in Braunlage wohl fühlen. In Peißenberg gehen alle Spieler einem Beruf nach und man ist da als Kontingentspieler recht alleine. Da wird ihm die familiäre Atmosphäre im Harz mit einigen anderen Spielern, die ebenfalls nur Eishockey spielen, gut tun“, zieht Schmid den Vergleich.

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