Harzer Falken verlieren trotz starker Leistung in Halle3:2 für die Saale Bulls

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Denn natürlich konnte man nach den zuletzt schwankenden Leistungen der Falken nicht unbedingt damit rechnen, dass man ausgerechnet gegen den Play-off-Aspiranten aus Halle zu seinem Spiel findet und ein System entwickelt, das dem Gegner an diesem Abend mehr als Kopfzerbrechen bereiten sollte. Von Beginn an merkte man den Falken an, dass sie mit einer anderen Einstellung und Spielweise diese Aufgabe angehen sollten. Der Gegner wurde früh bereits im Aufbau gestört, Checks wurden zu Ende gefahren und in der Defensive warf man sich mutig im Verbund dem Gegner entgegen. So musste auch der Hallenser Trainer Georgi Kimstatsch in der folgenden Pressekonferenz resümieren, dass seine Mannen es nur sehr selten verstanden, die kompakte Defensivarbeit der Falken mit einfachem Spiel zu knacken. Vielmehr musste er mit ansehen, wie „Kampf und vor allem Krampf“ das Spiel seiner Jungs bestimmte.

So war es dann auch bezeichnend, dass ein „Phantomtor“ in der 16. Spielminute herhalten musste, um Halle in Führung zu bringen. Igor Bacek umkurvte im Powerplay der Saale Bulls das Harzer Tor und versuchte einzuschieben, doch der Puck landete vor der Torlinie unter der Schiene von Fritz Hessel, von wo aus er sich auch nicht mehr wegbewegte. So die Braunlager Sicht. Dennoch wurde das Tor für Halle gegeben. Doch sprach es für die große Moral der Falken, dass sie sich an diesem Abend zumindest spielerisch nicht aus der Bahn werfen ließen. Denn nur 48 Sekunden später zeigte Lukas Brückner, dass ein Tornetz auch gerne zappeln darf, wenn man Tore schießt. Und so ging es dann auch mit einem für die Hallenser eher schmeichelhaften 1:1 in die erste Drittelpause.

So ganz ließ das erste Tor für Halle die Falkenjungs jedoch mental anscheinend nicht zur Ruhe kommen, denn sowohl Tobias Schwab in der 18. Minute und Dylan Quaile in der 31. Minute erhielten jeweils eine Disziplinarstrafe. Bei der großen Aufgabe, die die Falken zu absolvieren hatten, wahrlich ein Bärendienst an die Mannschaft. Doch diese arbeitete unermüdlich weiter und bereits zwei Minuten nach Drittelbeginn nutzte Kapitän Alexander Engel einen Pass von Ryan McGrath, der im Powerplay zuvor von Erik Pipp in Szene gesetzt wurde, zum verdienten 2:1-Führungstreffer. Dass jedoch auch Halle schöne Tore schießen kann, zeigten sie dann in der 28. Minute, als Alexander Zille eine ebenso schöne Kombination mit Johannes Ehemann zum Ausgleich abschloss. Kurios wurde es dann in der 31. Minute. Schiedsrichter Edler zeigte bereits eine Strafe gegen Dylan Quaile wegen Behinderungs an, ließ aber weiter spielen, da Halle im Scheibenbesitz war. Mit sechs Mann setzten die Bullen die Falken nun mächtig unter Druck und nach einem Stock-Check von Quaile unterbrach Edler die Partie dann, um den Kandier für insgesamt vier Strafminuten auf die Strafbank zu schicken. Eine Entscheidung, mit der Quaile so gar nicht einverstanden war und zur Belohnung noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe als Bonus oben drauf erhielt. Und ausgerechnet als man nach einem bärenstarken Unterzahlspiel nur noch 17 Sekunden Powerplay zu überstehen hatte, bestrafte Igor Bacek die Undiszipliniertheit Quailes mit dem 3:2-Siegtreffer für Halle.

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