Harzer Falken treffen auf Erfurt und RostockZwischen Pre-Play-offs und Tabellenkeller

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So bleibt den Falken lediglich der Part dessen, der den beiden Gegnern Punkte im Kampf um den begehrten zweiten Platz in der Qualifikationsrunde klauen kann – oder sich bei Niederlagen im Tabellenkeller festsetzen wird. Und dass die Harzer Falken zwei ganz starke Gegner vor der Brust haben, weiß man vor allem aus den Partien in der Vorrunde.

Zwar konnte man zu Beginn der Vorrunde noch einen souveränen 6:2-Sieg gegen Rostock einfahren, doch scheint dies bereits gefühlte Ewigkeiten her und zudem zeigte der Trend für die Rostocker gegensätzlich zu dem der Falken eher nach oben. So wurde man bereits im Rückspiel in Rostock deutlich mit 11:5 abgewatscht. Ein Spiel bei dem die Harzer wie so oft in der Saison gut mitspielten und bis zum Ende des zweiten Drittels denkbar knapp mit 4:5 zurücklagen, um sich im Schlussdrittel überrennen zu lassen. Vor allem Michal Bezouska schien nach einem sehr holprigen Saisonstart dann doch noch den Weg zum Tor gefunden zu haben und wurde mit aktuell 26 Toren und 27 Torvorlagen zum Garanten des Aufwärtstrends. So wird an der Ostseeküste vor allem die Defensive um Torwart Jannis Ersel eine überdurchschnittliche Leistung abrufen müssen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen.

Doch zunächst gilt es erstmal, das Heimspiel am Freitag um 20 Uhr gegen die Black Dragons Erfurt zu absolvieren. Nachdem man kurz nach dem Jahreswechsel nach einer indiskutablen Leistung eine heftige 0:7-Niederlage in Erfurt kassierte, zeigte man sich nur eine Woche später deutlich erholt und besser eingestellt. Knapp mit 4:5 musste man sich dennoch im Heimspiel gegen Erfurt beugen, nachdem man aus einem 2:5-Rückstand noch ein achtbares 4:5 machen konnte. Dennoch, die Reihe um Routinier Christian Grosch, Michal Vazan und Mathias Vozarek stellte die Harzer in beiden Partien vor erhebliche Probleme. Und so gilt es nicht nur, eben diese Reihe in den Griff zu bekommen, sondern auch als eine geschlossene Mannschaft aufzutreten.

Denn dieser Aspekt wurde von Kapitän Thomas Schmid nach dem letzten Wochenende deutlich herausgehoben. Schmid kritisierte dabei vor allem die vielen Einzelaktionen einzelner Spieler und indirekt auch das schwache Defensivverhalten der Stürmer. Ein Aspekt, der angesichts der mit nur fünf Verteidigern sehr dünn besiedelten Abwehrabteilung gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden kann. Und will man auch die Zuschauer wieder begeistern und die schwache Leistung aus dem Schlussdrittel gegen Preussen Berlin halbwegs vergessen machen, so muss man zusammenrücken und über die vollen 60 Spielminuten kämpferisch an die Grenzen der Belastbarkeit gehen. Denn nach diesem Wochenende sind es nur noch sieben Spiele, in denen man sich doch deutlich von dem vorletzten Platz der Tabelle verabschieden sollte. Ein Unterfangen, das angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen kein Selbstgänger wird, aber im Hinblick auf das Potenzial was in der Harzer Mannschaft und in jedem einzelnen Spieler steckt, eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

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