Harzer Falken starten mit einem Fanauflauf in die VorbereitungsspieleSpiele gegen Berlin und Erfurt

Erik Pipp, Michael Buonincontri und Zachary Josepher. (Foto: Harzer Falken)Erik Pipp, Michael Buonincontri und Zachary Josepher. (Foto: Harzer Falken)
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Dabei geht es am Freitag um 19.30 Uhr beim ECC Preussen Berlin und am Sonntag um 16 Uhr im heimischen Wurmbergstadion gegen die Black Dragons Erfurt weniger um das Resultat auf der Anzeigetafel, als um die Ergebnisse und Schlüsse, die sich ziehen lassen werden.

„Ich weiß, dass die Fans natürlich gerne gleich mal zwei Siege feiern wollen. Aber für mich ist es viel wichtiger, Erkenntnisse aus diesen beiden Partien zu sammeln, die dann auch die nächste Phase der  Vorbereitung einläuten“, relativiert Trainer Arno Lörsch die Erwartungen der Fans in puncto Ergebnis, die bei ihm selber im Hinblick auf die wenige Zeit bis zum Saisonstart mit einem anderen Blickwinkel jedoch immens hoch sein werden. „Die Jungs haben echt gut trainiert und sie funktionieren mittlerweile auch als Mannschaft auf und neben dem Eis ziemlich gut. Jetzt kommt es darauf an, wie sich das Team, aber auch jeder Einzelne im Spiel präsentieren wird“, erklärt Lörsch seine Sichtweise auf die anstehenden Partien. Denn das Augenmerk wird nicht nur auf die Neuzugänge gerichtet sein, sondern vor allem auch die Spieler mit einem Tryout-Vertrag werden gesondert unter die Lupe genommen. „Wir werden sicherlich nach diesem Wochenende schon etwas klarer sehen und dann auch zeitnah Entscheidungen treffen – positive als auch negative“, kündigt der Headcoach bereits vor dem ersten Spiel personelle Ergebnisse an.

Nicht mehr dabei sein wird auf jeden Fall David Jasieniak. „David ist ein erfahrener Spieler und hat sich hier echt reingehängt. Er ist aber dann irgendwann von sich aus zu mir gekommen, hat sich sehr für die Chance bedankt und resümiert, dass das Niveau dann doch eine Nuance zu hoch für ihn ist. Davor habe ich ganz großen Respekt und finde es stark, dass David nicht nur seine Chance gesucht, sondern seine eigenen Fähigkeiten letztendlich realistisch eingeschätzt hat“, erklärt Arno Lörsch diese Entscheidung.

Ganz besonders freut man sich am Wurmberg auf das Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt. Und dabei ist es nicht nur der sportliche Reiz, den diese Partie ausmacht. Vielmehr werden 350 Fans mit Bussen und der Brockenbahn anreisen und das Spiel abseits des Eises zu einem wahren Fantreffen werden lassen. Denn auch wenn die Organisation des Sonderzuges in Erfurt erfolgt ist, werden Fans aus ganz Deutschland und aus allen Ligen der Republik an dieser Fahrt teilnehmen. Dabei reisen die „Eishockeyverrückten“ aus Bayreuth, Bietigheim, Straubing, Bad Tölz, Frankfurt, Köln, Tilburg, Iserlohn, Krefeld und vielen anderen Städten extra nach Erfurt, um an diesem Happening teilzunehmen. Und nach Auskunft des Veranstalters „Shooter Tours“ wird sogar ein Braunlager Fan mit im Sonderzug sitzen. Eine Aktion, die einmal mehr beweist, dass der Ausspruch „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“ im Eishockey tatsächlich auch gelebt wird.

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