Harzer Falken gegen Crocodiles Hamburg und in LeipzigShowtraining in Nordhausen

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Aus dem Hinspiel gegen die Hanseaten gibt es eigentlich gar nicht so sehr viel zu berichten. Glatt mit 3:0 besiegten die Crocodiles die Falken aus dem Harz, schossen dabei in jedem Drittel ein Tor und  insgesamt verteilte der Hauptschiedsrichter nicht eine einzige Strafminute. Dabei weisen die Hamburger so großartige Spieler wie die beiden Kontingentspieler Bradley Mc Gowan und Josh Mitchell oder Jakob Ustorf sowie die Verteidiger Aaron Reinig und Norman Martens auf. Spieler, die allesamt über einiges an Durchschlagskraft besitzen. Eben jene, die den Harzern im Hinspiel vor allem in persona Geordie Wudrick als Kontingentspieler noch fehlte. Zumindest auf dieser Position hat man nun mit Brandon Morley sehr überzeugend nachgerüstet und in der Offensive einiges an Gefährlichkeit dazugewinnen können. Allerdings wird mit Zach Josepher ein wichtiger Baustein in der Harzer Defensive fehlen, der in dem letzten Spiel gegen die Mositos aus Essen eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und entsprechend gegen die Crocodiles gesperrt ist. Umso mehr kommt es auf den Rest der Mannschaft und vor allem die Hintermannschaft an, Mc Gowan und Co. Einhalt zu gebieten. Erfreulich, dass sich diesbezüglich am letzten Wochenende in Duisburg mit Patrik Franz und Max Bauer ein Defensivpärchen hervorgetan hat, welches von Trainer Arno Lörsch nach dem Punktgewinn im Westen auch ein kleines Sonderlob erhielt.

Ein wesentlich größeres Lob gab es da beim Hinspiel gegen Leipzig – und zwar für das gesamte Team. Denn das 4:3 stellte gleichzeitig den ersten Sieg der Harzer Falken in der laufenden Saison dar. Unabhängig von den Ergebnissen ist die schnelle und sehr gradlinige Spielweise, die Trainer Sven Gerike seinem Team vermittelt, scheinbar eine, die den jeweiligen Harzer Teams ganz gut liegt. Nun kann man bei Topspielern wie Michal Velecky, Florian Eichelkraut oder Antti Paavilainen natürlich nicht davon sprechen, dass die Leipziger nur über das Team ohne herausragende Individualisten überzeugen. Vielmehr ist es hier die Mischung aus beidem, die die Icefighters aus Leipzig zu einem sehr starken und kompakten Gegner machen. Zudem hat man im Tor mit Eric Hoffmann und Benedict Roßberg zwei sehr ausgeglichene Schlussmänner, die hinter einer gefestigten Defensive im Schnitt nicht mehr als 3,1 Gegentore pro Spiel zulassen.

Umso wichtiger wird es für die Harzer Falken erneut, ihre Torchancen zu nutzen und dabei aus einer sicheren Verteidigung zu spielen. Dabei kommt es vor allem auch darauf an, die individuellen Fehler im Aufbauspiel zu vermeiden und ähnlich wie gegen Essen in den Anfangsminuten körperliche Präsenz zu zeigen. Unterstützt werden die Harzer Falken bei Ihrem Heimspiel gegen die Crocodiles von 110 Jugendlichen aus verschiedensten Vereinen, die wie schön öfter in den letzten Jahren mit dem Landkreis Goslar ein Heimspiel der Harzer Falken besuchen.

Am Samstag werden die Harzer Falken zu Gast auf der Eisbahn in Nordhausen (Hallesche Straße 150) sein. Um 14.15 Uhr werden zunächst die Falken Juniors eine kleine Spieleinlage geben und zeigen, dass auch die kleinen Jungs und Mädels schon ordentlich was auf dem Kasten haben. Um 16:00 Uhr bittet dann Trainer Arno Lörsch sein Team zu einem Showtraining auf der Eisbahn am Autohaus Peter.

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