Hartes Programm für Harzer FalkenBraunlage bekmmt es mit Hamburg und Essen zu tun

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Denn bevor man am Sonntag die Crocodiles Hamburg als Gast im Eisstadion am Wurmberg empfängt, will man am Freitag seine Visitienkarte beim aktuellen Spitzenreiter der Liga, den Wohnbau Moskitos Essen, abgeben.

Zumindest in der „Serien“-Tabelle befindet man sich mit fünf Siegen in Folge in direkter Nachbarschaft zu Essen, die es auf derzeit acht Siege in Serie gebracht haben. Allerdings, und das muss man bei allem Respekt vor den Gegnern der Falken und vor der Leistung der Harzer an sich zugeben, mit Tilburg, den Hannover Indians, Duisburg, Leipzig und den Crocodiles Hamburg hat man sämtliche Topfavoriten mit einer Niederlage vom Eis geschickt und sich somit sehr verdient an die Tabellenspitze gesetzt. Eine Leistung, die grundsätzlich enormen Respekt abverlangt. Vor dem Hintergrund, dass in den letzten zwei Spielen die Topscorer Michal Velecky und Petr Gulda nicht zur Verfügung standen, muss man jedoch zusätzlich anerkennen, dass dieses Team eine homogene Einheit bildet, die nicht zwingend von einzelnen Spielern abhängig ist. Ein weiterer Beleg hierfür ist die Tatsache, dass man mit 18 Treffern die wenigsten Gegentore der Liga bekommen hat, die Defensive der Moskitos also einen hervorragenden Job erledigt. Zumal mit Sebastian Staudt, der im Sommer vom Ligakonkurrenten aus Leipzig in den Westen gewechselt ist, der statistisch drittbeste Torwart mit einem Wert von durchschnittlich lediglich 1,74 Gegentoren pro Spiel zwischen den Pfosten der Essener steht. So wird es für die Harzer Falken vor allem darauf ankommen, stark in der Defensive zu stehen, geduldig auf eigene Chancen zu warten und diese dann auch zu nutzen. Denn bis auf Halle, gleich im ersten Saisonspiel, hat es noch kein Team geschafft, die Moskitos in eigener Halle zu bezwingen. Und deutliche Heimsiege wie gegen die Hannover Scorpions (9:0) und vor allem die Crocodiles Hamburg (9:2) gilt es zu verhindern, will man mit entsprechendem Selbstvertrauen in das Sonntagsspiel gegen die Crocodiles aus Hamburg gehen.

Denn dass die Hamburger nicht unschlagbar sind, konnte man in den bisherigen Partien der Crocodiles in der Liga und auch schon im Vorbereitungsspiel gegen die Harzer Falken beobachten. Zwar ging dieses verloren, doch zeichnete sich bereits in diesem Spiel ab, was sich im aktuellen Spielbetrieb nunmehr bestätigt. Mit Brad McGowan, Josh Michell und Moritz Israel verfügt man über die sicherlich gefährlichste Sturmreihe der Liga und mit Christoph Schubert und Tim Marek über ein Abwehrbollwerk, das auch in der Offensive glänzt. 33 der 40 bislang erzielten Tore gehen auf das Konto dieses Blockes. Und damit ist man wahrscheinlich schon bei der Schwachstelle der Gäste angelangt. Denn sieben Spieler mit ein bis vier Scorerpunkten und weitere sieben Spieler ohne Punkte zeugen nicht unbedingt von einem Team, dass in der Breite gut aufgestellt ist.

Aber natürlich darf diese statistische Spielerei nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hamburger sich lediglich zwei Punkte von der Tabellenspitze entfernt auf dem sechsten Platz befinden und ganz nebenbei über ein bärenstarkes Powerplay mit einer Liga-Bestquote von 31,11 Prozent verfügen. Und natürlich darf man auf keinen Fall unberücksichtigt lassen, dass ein Spieler wie Christoph Schubert mit seiner ganzen Erfahrung aus hunderten von DEL- und NHL-Spielen oder Topscorer Brad McGowan jeden einzelnen Mitspieler besser machen können. Bestes Beispiel ist dabei wohl der erst 20-jährige Moritz Israel, der in den letzten beiden Spielzeiten beim HSV in 45 Spielen insgesamt 21 Scorerpunkte sammeln konnte und nun an der Seite von McGowan und Mitchell in zehn Spielen bereits acht Tore und zwölf Torvorlagen erzielte.

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