Hannoveraner Teams peppen die Liga aufOberliga Nord

Hannoveraner Teams peppen die Liga aufHannoveraner Teams peppen die Liga auf
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Die Oberliga Nord startet in die neue Saison mit der unorthodoxen Zahl von neun Teams. Eigentlich keine gute Voraussetzung, aber die Zusammensetzung der vorhandenen Vertretungen setzt die Duftmarke in eine andere Richtung, in eine positive. Zwar verzichteten die Bremer Weser Stars  auf eine Teilnahme, dafür kamen zwei namhafte Teams aus Hannover aus den beiden Oberhäusern zurück auf die Landesebene und beide werden, mit den vorhandenen Mannschaften, sicherlich das Niveau auf eine lange nicht mehr erreichte Höhe schrauben. Die neun Teams spielen eine Doppelrunde, ehe sich die besten vier Mannschaften aus dem Norden mit sechs Mannschaften aus der Oberliga West und zwei Teams aus der Oberliga Ost zu einer Runde verzahnen. Die übrigen fünf Nordteams spielen eine Pokalrunde um den Abstieg. Die für die Verzahnungsrunde qualifizierten Mannschaften bilden zwei Sechsergruppen, wovon die beiden Gruppensieger die Aufstiegsrunde zur DEL2 erreichen. Hier messen sie sich mit zwei Eishockeymannschaften aus der Oberliga Süd und den beiden schlechtesten Zweitligisten. Eine Farce für die Mannschaften aus dem Westen, Osten und Norden, dass der Süden gleich zwei Teams ohne eine Verzahnungsrunde stellen darf. Sportlich gesehen schnitten die Südteams in den Play-offs eher mäßig in den Vorjahren ab.

EHC Timmendorfer Strand 06

Beim Meister gab es in der Vorbereitung den Schock. Publikumsliebling Jeff Maronese musste aufgrund einer Erkrankung nach Kanada zurückfliegen. Dort unterzieht sich der Verteidiger einem operativen Eingriff. Die Beachboysfans hatten etwas dazugegeben, damit Maronese auch in dieser Saison wieder das Beachboystrikot tragen kann. Er fällt erst einmal aus. So mussten die Beachboys handeln, da sonst nur vier Verteidiger zur Verfügung gestanden hätten. Mit dem Schweden Pontus Levaniemi Carlström, der einen Vertrag über drei Monate erhielt, und dem Kanadier Rob Labute (Vertrag bis zum Saisonende) konnten die beiden Kontingentstellen besetzt werden. Somit steht Beachboys-Coach Sven Gösch ein 22-köpfiger Kader zur Verfügung. In diesem Jahr konnten die Beachboys früh auf Eis, um zu trainieren. Sogar Vorbereitungsspiele konnten absolviert werden, was in den Vorjahren eher stiefmütterlich behandelt wurde.

Hockeyweb-Tipp: Das nördlichste Team der Republik ist ein Anwärter auf die Verzahnungsrunde. Mehr wird aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel nicht drin sein.

Rostocker EC

Die Piranhas hatten in der letztjährigen Meisterrunde deutlich das Nachsehen. Im Sommer wurde sich nach Verstärkungen umgesehen. So schnürt Christian Ciupka wieder seine Schlittschuhe für die Rostocker. Das Inlinehockey hat Ciupka in der Hansestadt etabliert. Nun sei es an der Zeit, da viele Spieler der Piranhas sich im Sommer bei Ciupkas Inlinehockeyteam fit hielten, den Piranhas auf dem Eis zu helfen. Karol Bartanus wollte eigentlich schon aufhören, die Fans bereiteten ihm ein bewegenden „Abschiedsspiel“. Dort entschied sich Bartanus tief bewegt weiterzumachen. Er besitzt nun die deutsche Staatsangehörigkeit und belegt somit keine Kontingentstelle mehr. Mit viel Erfahrung gehen die Piranhas in die Saison. Verteidiger Petr Zip wechselte ebenfalls aus der 2. französischen Liga ins Piranha-Becken. Unter den Eishockeyexperten im Norden wird der 24-jährige Tscheche als kommender Star der Liga gehandelt.

Hockeyweb-Tipp: Die Piranhas werden sich neben den Scorpions und den Beachboys um Platz eins streiten.

Hamburger SV

Der HSV unter der Leitung von Trainer Andris Bartkevics konnte ein Vorbereitungsturnier bei den Beachboys gewinnen. Mit Felix Stokowski gelang ein echter Transfercoup. Stokowski konnte drei Mal mit den Mannheimer Jungadlern die DNL-Meisterschaft gewinnen. Aus Bayreuth wechselte Michael Fendt an die Elbe. Der 34-jährige Routinier soll das junge Team führen.

Die beiden Ausländerpositionen nehmen zwei Letten ein. Verteidiger Kristers Freibergs spielte bereits in der vergangenen Saison für den HSV. Neu ist Stürmer Bruno Zabis, der von Metalurgs Liepaja kommt.

Hockeyweb-Tipp: Trotz der Verstärkungen wird es für einen Platz unter den ersten Vier nicht reichen, da die Liga zu stark geworden ist.

Adendorfer EC

Adendorfs sportlicher Leiter Finn Sonntag verkündete es bereits auf Hockeyweb: „Uns erwartet die stärkste und beste Liga seit 2001“. Damit ist auch die sportliche Zielsetzung klar. Auch in dieser Saison soll es möglichst wieder der vierte Platz nach der Vorrunde sein. Allerdings wiegen neben den vielen namhaften Gegnern auch die eigenen Spielerabgänge schwer. Erich Ozollapa ging nach Lettland, Robin Ringe wechselte zum Ligakonkurrenten Hannover Scorpions. Bei den Neuzugängen setzen die Lüneburger Vorstädter auf die finnische Karte bei den Ausländern und auf die Überzeugungskraft des neuen Trainers Dieter Kinzel. So neu ist er allerdings nicht, denn der frühere DDR-Nationalspieler trat schon 1992 für den TSV Adendorf in der Oberliga Nord an. Die beiden Finnen sind „Mr.Score“ Kim Wikström (67 Punkte in 35 Spielen) und Neuzugang Markus Kankaanranta (42 Punkte in 28 Spielen in der dritten finnischen Liga). Dritter Ausländer ist Vadim Kulabukhov. Der Ukrainer, dessen Vater Vadim den Vereinsrekord bei  den Punkten /Spiel mit 3,659 hält, gilt als Playmaker und Talent. Auch mit einem Exoten können die Norddeutschen aufwarten. Der 19jährige Israeli, mit deutschen Pass, Yotam Sherf kam von den Banff Bears und will sich erst einmal beweisen. Die Abwehr wurde neu organisiert. Zu den bereits vorhandenen Michael Kratz, Alexander Hendrik, Leon Zawadski und Markus Schneider gesellten sich der körperlich sehr präsente Robin Radermacher (200 cm und 115 kg) aus Herne, Max Paulick vom Crimmitschauer Juniorenbundesligateam, Johannes Emig und Bergisch-Gladbach und Philip Hein von den Crocodiles Hamburg.  Im Tor steht mit Dennis Korff ein talentierter Salzgitteraner, der als Nr. 1 ins Rennen geht. Ihm zur Seite gestellt wurde Phlip Hein, früher Crocodiles Hamburg und der Nachwuchskeeper Philip Zickermann.

Hockeyweb-Tipp: Wenn der Start gut verläuft und die Mannschaft sich teuer verkauft, ist zwischen Rang drei und sechs alles drin.

EC Harzer Falken

Wieder einmal ein Neubeginn im Harz. An den Urahn des Braunlager Eishockeys vor dreißig Jahren, dem WSV mit Starspieler Wayne Pushie wird sich wohl kaum noch einer erinnern. Damit ein weiteres finanzielles Fiasko dem neuen Klub nicht passiert, hat Vereinsvorsitzender Bernd Wohlmann die Devise ausgegeben: „Ein finanzielles Risiko können und wollen wir uns nicht erlauben. Wir haben leider lange genug im Harz erlebt, wie es nicht geht. Daher erwartet von uns als Neuling auch niemand etwas“. Aus diesem Grund wurde das Team, das in der letzten Saison Verbandsligameister wurde und mit Gnaden des NEV gleich zwei Ligen aufstieg, behutsam verstärkt. Im Tor stehen mit Mario d`Antuono und Tobias Bannach zwei erfahrene Vertreters ihres Fachs. In der Defensive stand nach dem Abgang von drei Verteidigern der größte Handlungsbedarf an. Diese wurde durch den Kanadier Michael Schwindt sowie dem Indians-Juniorenbundesligaspieler Jörn Weikamp und Dennis Herold (Wolfsburg; Regionalliga Nord) ausgeglichen. In der Offensive sind die Harzer mit erfahrenen Kräften ausgestattet. Neuer Star wird der Kanadier J.T. MacDonald sein. Der 25jährige spielte zuletzt in Guelph und schnupperte in der vergangenen Saison in Cincinnati sogar ECHL-Luft.

Hockeyweb-Tipp: Die Falken werden sich schnell wohlfühlen. Der Aufsteiger und Außenseiter hat bei optimalem Saisonverlauf sogar Aussicht auf den vierten Platz.

EC Hannover Indians

Runderneuerungen des Teams sind die Fans der Hannover Indians ja schon aus den vergangenen Jahren gewöhnt aber diese Saison ist nun wirklich etwas komplett neues. Niemand, nicht ein Akteur, am Pferdeturm spielte in der letzten Saison beim einzigen niedersächsischen  Zweitligavertreter. Dafür aber die meisten in der Oberliga West beim Herforder EV und da die Westfalen keine schlechte Figur im Konzert der Großen abgaben, haben die ECH-Fans Hoffnung, dass der sportliche Absturz gestoppt ist. Um die meist sehr jungen Akteure in Form zu bringen, wurde vom neuen Vereinschef Wolfgang Cech und dem sportlichen Leiter Dirk Marchel der bisherige Co-Trainer Peter Willmann auf den Trainerthron gehoben. Der gebürtige Freiburger, in den neunziger Jahren erst für den ECH, später für den Lokalrivalen Scorpions antretend, gilt als Gallionsfigur und soll das Erlernte der letzten beiden Jahre, als er als Co-Trainer Headcoach Christian Künast unterstützte, umsetzen.

Allerdings wird es schwer werden, dem direkten lokalen Rivalen Hannover Scorpions ein Bein stellen zu können. Das Team ist sehr jung, fraglos talentiert, hat dazu ein paar Kämpen mit an Bord, die es reißen können, wie z.B. Abwehrspieler Danny Reiss oder Christoph Koziol. Kreative Stars sind sicherlich die beiden Kanadier Darcy Vailliancourt und Brendan Sanders, die zusammen mit dem Sohn der ECH-Legende Bruce Keller, Jeffrey Keller auf Punktejagd gehen werden.

Hockeyweb-Tipp: Zwischen Platz zwei und vier alles möglich.

Hannover Scorpions

Der deutsche Meister von 2010 hat den sportlichen und finanziellen Supergau hinter sich. Der Verkauf der DEL-Lizenz an die Schwenninger Wild Wings hat zwar die Kasse von Bauunternehmer Günter Papenburg entlastet, aber dafür die Fans der Scorpions in eine sportliche Depression geschickt. Statt in die kühle, aber schicke TUI-Arena auf dem Expogelände müssen die Fans nun in die Langenhagener Eishalle fahren. Diese wurde nun zur neuen Heimat, wobei sich beide Seiten als Gewinner fühlen dürfen. Die Eishalle wurde von einem Investor übernommen und an die Scorpions langfristig vermietet, so dass ein weiterer Umzug in den nächsten Jahren nicht geplant ist.

Das Team der Scorpions gilt nicht nur als Topfavorit im Norden sondern auch als ernst zu nehmender Gegner für die „Großen der Zunft“ wie die Frankfurter Löwen oder die Kassel Huskies. Stamm sind fünf DEL-Spieler der letzten Saison (Englbrecht, Sergej und Alexander Janzen, Marvin Krüger, Andreas Morczinietz und Brent Griffin). Aus der zweiten Liga, ausgerechnet vom Lokalrivalen Indians, fanden Jan Hemmes und Sven Gerbig den Weg nach Langenhagen. Dazu kommen einige Oberligaakteure wie z.B. Markus Nägele (Füssen), Tim Marek (Herford), Christian Neuert (Deggendorf) und Arthur Lemmer (Halle).

Hockeyweb-Tipp: Alles andere als Platz Eins in der Oberliga Nord ist eine Überraschung.

GEC Ritter Nordhorn

„Das zweite Jahr ist für jeden Neuling das Schwerste“. Eigentlich ein Satz für das Phrasenschwein, aber Martin Tolhuysen, Vorsitzender der Grafschafter Ritter meint es ernst. Sein Ziel ist es, mit seinem talentierten Team wieder auf dem fünften Rang zu landen, wie im Vorjahr, auch wenn es in diesem Jahr noch schwerer wird. Zum Glück gab es nur drei Abgänge zu verzeichnen. Semjon Bär wechselte zu den Crocodiles Hamburg, Anton Gluchich und Simon Krüger verließen den GEC erst in der letzten Woche mit unbekanntem Ziel.

Ganz wichtig für Trainer Paul Synowiec ist die Defensive und da ist man mit Marek Hanisz im Tor, seinem Back-up Maik Holzke und dem erst 17-jährigen Nico Gäbelein gut besetzt. Chef in der Defensive ist Lukas Lang. Ihr zur Seite stehen mit Lämmchen, Schophuis und  L. Synowiec drei Verteidiger, die bereits in der letzten Saison für den GEC antraten. Wie die zuletzt inaktiven Patrick Kaminski und der Niederländer David Vespa einschlagen, kann niemand sagen.

Die Offensive wird vom Tschechen Michal Bezouska angeführt.  Seine Mitstreiter waren durchwegs auch in der vergangenen Spielzeit für Nordhorn tätig, sind also eingespielt. Zuwachs kam aus Weiden mit Thomas Gäbler und Schongau (Erik Scherf). Marcel Wagner war ebenfalls zuletzt inaktiv.

Hockeyweb-Tipp: Platz Fünf kann machbar sein, aber die Grafschafter werden sich strecken müssen.

Crocodiles Hamburg

Shane Michael Haskins und Patrick Kaliszewski verließen die Hansestädter im Sommer, um attraktive Arbeitsangebote außerhalb des Eises anzunehmen. John-Darren Laudan (kam aus Adendorf) und René Wagner (kam aus Rostock) möchten die Crocos die Lücken schließen. Weiterhin verstärkt Viatcheslav „Slawa“ Koubenski die Defensive der Hamburg. „Slawa“ wechselte vom Meister Timmendorf nach Farmsen. Zudem konnten die Crocodiles-Verantwortlichen mit Ki Hoon Han einen Südkoreaner an Land ziehen. Robert Busche und der Lette Davis Straupe sind weitere Neuzugänge.

Hockeyweb-Tipp: Die Crocodiles laufen zwischen Platz fünf und neun über die Ziellinie.


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Oberliga Nord Hauptrunde

Freitag 30.09.2022
Herner EV Herne
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Tilburg Trappers Trappers
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EG Diez-Limburg Limburg
Rostock Piranhas Rostock
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Hammer Eisbären Hamm
Crocodiles Hamburg Hamburg
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Füchse Duisburg Duisburg
ESC Moskitos Essen Essen
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Hannover Scorpions Scorpions
Black Dragons Erfurt Erfurt
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Herforder EV Herford
Hannover Indians Indians
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Saale Bulls Halle Halle
Sonntag 02.10.2022
Saale Bulls Halle Halle
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Black Dragons Erfurt Erfurt
Krefelder EV Krefeld
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ESC Moskitos Essen Essen
EG Diez-Limburg Limburg
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Rostock Piranhas Rostock
Icefighters Leipzig Leipzig
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Tilburg Trappers Trappers
Herforder EV Herford
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Herner EV Herne
Hammer Eisbären Hamm
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Crocodiles Hamburg Hamburg
Hannover Scorpions Scorpions
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Hannover Indians Indians