Hannover Scorpions verlieren Anschluss an die SpitzeTilburg und Halle gewinnen ihre Spiele

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Nutznießer dieser Schwäche der Lokalrivale Indians, der bis auf zwei Punkte an die Mellendorfer herankam. Der dritte im Bunde des Verfolgungstrios Leipzig kassierte eine überraschende Heimniederlage gegen die Hamburger Crocodiles und sieht jetzt eben diesen Gegner bereits im Rückspiegel. Im direkten Duell mit Erfurt konnten die Herner ihre sportliche Krise beenden und hinter den Miners überholten die Herforder Erfurt. Zum Glück für Rostock, dass aktuell den letzten Pre-Play-off-Platz einnimmt, verloren sämtliche Verfolger ihre Spiele, so dass sich nichts änderte. Lediglich Krefeld hat nun nach dem Punktgewinn bei den Scorpions die gleichen 13 Punkte wie die Essener und Limburger.

Icefighters Leipzig – Crocodiles Hamburg 1:4 (0:3, 0:1, 1:0)

Ein verdienter Erfolg der Hamburger, die ihre besten Kräfte in Sam Verelst und Adam Domogalla hatten, die jeweils drei Scorerpunkte holten. Für die enttäuschenden Leipziger traf lediglich Tim Heyter in der 51. Spielminute, als das Spiel schon längst entschieden war.

Tore: 0:1 (07:49) Jan Tramm (Verelst, Domogalla), 0:2 (09:58) Sam Verelst (Domogalla, Schaludek 5-4), 0:3 (13:23) Sam Verelst (Domogalla, Gauch), 0:4 (21:06) Harrison Reed (Martens, Reimer 5-4), 1:4 (50:16) Tim Heyter (Spöttel, Hon).

Herforder EV – Hammer Eisbären 6:4 (2:0, 2:2, 2:2)

Ein hochverdienter Erfolg der Herforder, die im ersten Drittel mit zwei Toren in Führung gingen und diese Führung bis zum Ende durchbringen konnten. Herausragend, wie in den letzten Wochen auch, das Herforder Trio Elvis Biezaijs, Rustams Begovs und vor allem Dennis Schütt. Letzterem gelangen gleich vier Assist, so dass sich Schütt in der Scorerliste auf Platz 61 verbesserte. Bei den nie aufgebenden Eisbären verdienten sich die besten Noten neben Keeper Marvin Nickel (86,7 Prozent Fangquote) noch Michal Spacek, Neuzugang Artyom Alexandrov und Samuel Dotter.

Tore: 1:0 (01:29) Björn Bombis (Schütt, Reckers), 2:0 (10:58) Rustams Begovs (Biezaijs, Stocker), 2:1 (23:34) Thomas Lichnovsky (Renke, Ortwein), 3:1 (26:45) Ralf Rinke (Begovs, Biezaijs), 3:2 (32:16) Michal Spacek (Alexandrov, Dotter 5-4), 4:2 (34:47) Marius Garten (Bombis, Schütt 5-4), 5:2 (40:55) Elvis Biezaijs (Rinke, Schütt), 6:2 (54:56) Björn Bombis (Schütt, Garten), 6:3 (57:16) Artyom Alexandrov (Dotter, Spacek), 6:4 (58:51) Christopher Schutz (Junge, Spacek).

Moskitos Essen – Saale Bulls Halle 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

Trotz der erneuten Heimniederlage zeigten die Moskitos eine beherzte Partie, brachten den hohen Favoriten und Tabellenzweiten mehrfach in Bedrängnis und gaben sich erst in der Schlussminute geschlagen, als Patrick Schmid das dritte Tor für die Bulls erzielte. Zuvor hatte Mike Glemser die Moskitos mit 1:0 in Führung geschossen. Auch nach dme Ausgleich von Joonas Niemelä war die Partie keineswegs, dank der Essener, einseitig und erst die 2:1 Führung der Gäste durch Vihavainen brachte die Hallenser auf die Siegesspur.

Tore: 1:0 (05:37) Mike Glemser (Lamers, Kreuzmann), 1:1 (29:16) Joonas Niemelä (Halbauer, Grosse), 1:2 (41:00) Tatu Vihavainen (Valasek, May), 1:3 (59:11) Patrick Schmid (Pfennings, Stas ENG).

Herner EV Miners – Black Dragons Erfurt 5:1 (0:0, 3:1, 2:0)

Nach anfänglichen Problemen scheinen die Herner einen Weg aus ihrer sportlichen Krise gefunden zu haben. Gegen den direkten Punktenachbarn Erfurt gab es ein am Ende klaren 5:1 Erfolg, wobei drei schnelle aufeinanderfolgende Tore im Mitteldrittel verantwortlich waren. Diese Führung gab den Hernern Sicherheit und im letzten Drittel beherrschten die Miners die Begegnung. Am Ende gab es jedoch noch leicht unsportliche Töne, als je zwei Herner und zwei Erfurter einen heftigen Schlagaustausch hatten und der Erfurter Enzo Herrschaft sich sogar noch eine Fünfer plus Spieldauer einhandelte.

Tore: 1:0 (24:42) Marcus Marsall (Fominych, Liesegang 5-4), 2:0 (26:17) Kevin Orendorz (Tegkaev, Marsall 5-3), 3:0 (28:14) Nils Liesegang (Fominych, Marsall), 3:1 (29:04) Arnoldas Bosas (Beach, Wunderlich), 4:1 (48:25) Benjamin Hüfner (Peleikis, Moberg 5-4), 5:1 (55:14) Denis Fominych (Liesegang, Ackers).

Hannover Indians – EG Diez-Limburg 10:4 (3:1, 5:1, 2:2)

1.769 Zuschauer feierten einen hochverdienten Erfolg ihrer Indians, die scheinbar die freitägliche 0:5 Schlappe in Hamburg gut verdaut hatten. Überraschend beeindruckend das Powerplay der Hausherren, die alle drei Gelegenheiten zu Toren nutzen konnten. Die Diezer hatten lediglich in den ersten zehn Minuten noch etwas von der Partie, als sie ein Überzahlspiel hatten, dieses aber nicht nutzen konnten. In der neunten Minute trafen sich Thomas Pape (Indians) und Paul König (Limburg) zu einem Fight, der beiden fünf Minuten einbrachte. In dieser Zeit trafen die Indians durch Joe Kiss zweimal und danach war die Partie für die Gäste gelaufen. Auch der Torwartwechsel von Tim Stenger zum Ex-Indian Louis Busch in der 22. Spielminute brachte Limburg keine wirkliche Hilfe. Beste Spieler bei den Indians waren Kyle Gibbons mit sechs Punkten, Nico Turnwald (5 Punkte) sowie Sebastian Christmann und Parker Bowles mit je drei Punkten. Bei den Gästen gefielen nur die Kontingentspieler, wobei Kyle Brothers an jedem Tor beteiligt war.

Tore: 1:0 (08:53) Joe Kiss (Bacek, Gibbons), 2:0 (11:18) Joe Kiss (Palka, Gibbons 5-4), 3:0 (18:05) Nico Turnwald (Palka, Gibbons), 3:1 (19:02) Kyle Brothers (Matheson, Lavallee), 4:1 (20:42) Nico Turnwald (Gibbons, Selivanov), 5:1 (21:24) Kyle Gibbons (Bowles, Turnwald), 5:2 (26:53) Kyle Brothers (Lavallee), 6:2 (27:18) Mike Mieszkowski (Christmann), 7:2 (32:36) Kyle Gibbons (Bowles, Aichinger), 8:2 (35:30) Niko Selivanov (Bacek, Turnwald), 8:3 (47:05) Kyle Brothers (Matheson, Lavallee), 9:3 (52:08) Nick Aichinger (Christmann, Mieszkowski), 9:4 (52:30) Kevin Lavallee (Brothers, Matheson), 10:4 (56:46) Sebastian Christmann (Bowles, Turnwald 5-4).

Hannover Scorpions – Krefelder EV U23 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) n.V.

Haarscharf an einer Peinlichkeit schlitterten die Scorpions gegen den Tabellenvorletzten vorbei. Die anwesenden 559 Zuschauer werden jeweils nicht gerade über die Leistung ihrer Mannschaft amused gewesen sein, denn trotz eines Schussverhältnisses von 61:32 am Ende gab es für den Favoriten, der vor einer Woche noch in Krefeld 11:1 gewonnen hatte, nur zwei mickrige Punkte. Die Krefelder konnten jedenfalls die Mellendorfer Eishalle mit hoch erhobenem Kopf verlassen, denn bis drei Minuten vor Schluss führten sich noch mit 3:2, ehe Christoph Kabitzky und Jan Pietsch die Partie drehten. Ärgerlich außerdem für die Gastgeber, dass sich Defender Andre Reiß zu einem Bandencheck hinreißen ließ, der ihm eine Fünfer einbrachte. Im folgenden Powerplay traf Mahkovec zum 3:2 für den KEV, ehe die bereits erwähnten Scorpions-Akteure das Spiel wendeten. Interessant: Bei den Scorpions stand über die gesamte Spielzeit Ansgar Preuß (90,6 Prozent Fangquote) im Tor und bei den Krefeldern glänzte Patrick Klein (93,4 Prozent Fangquote).

Tore: 0:1 (05:17) Florian Maierhofer (Schuster, Mahkovec), 0:2 (22:59) Jan Theuerkauf (Nix, Esch), 1:2 (29:06) Julian Airich (Just, Hammond 5-4), 2:2 (42:58) Robin Thomson (Knaub, Koziol), 2:3 (55:56) Marcel Mahkovec (Dreschmann, Grygiel 5-4), 3:3 (57:59) Christoph Kabitzky (Koziol, Thomson), 4:3 (64:40) Jan Pietsch (Just, Valery Trabucco).

Rostock Piranhas – Tilburg Trappers 3:4 (2:0, 0:3, 1:1)

Das war knapp. Der niederländische Tabellenführer musste im ersten Drittel die aktuelle Stärke der Piranhas anerkennen und lag mit 0:2 zurück. Im Mitteldrittel reichte den Gästen ein sechsminütiger Abschnitt, um aus dem Rückstand eine Führung zu machen und im letzten Drittel reichte reine Verwaltungsarbeit nicht aus. Mit gehörig Glück retteten sich die Trappers über die Ziellinie und kassierten glückliche drei Punkte. Spieler des Tages war der Tilburger Kanadier Brett Bulmer, der an allen vier Toren seiner Mannschaft involviert war.

Tore: 1:0 (01:03) Gianluca Balla (Koziol, Pauker), 2:0 (12:18) August von Ungern-Sternberg (Maylan, Ledlin), 2:1 (32:30) Raymond van der Schuit (Bulmer, Hessels), 2:2 (34:51) Ties van Soest (Bastings, Bulmer), 2:3 (38:54) Brett Bulmer (Hermens, Bastings), 3:3 (40:09) Mark Ledlin (von Ungern-Sternberg, Dudas), 3:4 (42:12) Max Hermens (Bulmer, Vogelaar).

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Freitag 10.12.2021
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Rostock Piranhas Rostock
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Saale Bulls Halle Halle
Herner EV Herne
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Hannover Scorpions Scorpions
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Sonntag 12.12.2021
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