Hannover Scorpions unterliegen Halle 1:4Leistungssteigerung bei den Gastgebern

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Trotzdem muss einfach erwähnt werden, dass die letzten Entscheidungen der Hannover Scorpions Früchte getragen haben. Da wäre als Erstes die Verpflichtung von Chad Niddery zu erwähnen. Der Kanadier, im letzten Jahr noch für die Füchse Duisburg aktiv, kam während der Woche und zeigte sofort ein beherztes Spiel für seinen neuen Verein. Dann gab die Ärzte endlich grünes Licht für Abwehrspieler Christopher del Castillo und die letzte Maßnahme, ein wahrer Paukenschlag unter der Woche, war die Ankündigung, dass  Trainer und Sportmanager höchstpersönlich ihre Mannschaft direkt mit Ihrem Einsatz auf dem Eis unterstützen. Beide zeigten, so lange die Kräfte reichten, einen starken Einsatz und bei ihren technischen Fähigkeiten verbietet sich sowieso jede Kritik.

Aber auch die Hallenser konnten mit einer Personalie aufwarten, die keiner erwartet hatte. Keeper Sebastian Albrecht hatte seine Schulterverletzung doch schneller überstanden als allgemein erwartet und stand wieder im Kasten.

Die Langenhagener, die zumindest von der Quantität endlich einmal wieder fast vollständig waren, bekamen jedoch im ersten Drittel kaum einen Fuß auf das Eis. Die Hallenser waren gewillt, möglichst schnell die drei Punkte klar zu machen und nach wenigen Minuten sah es dann auch prompt nach einem weiteren Debakel für die Scorpions aus, denn der äußerst aktive Denis Fominych hatte bereits nach fünf Spielminuten zweimal getroffen. Dass es nicht zu weiteren Gegentoren kam, hatten letztendlich die Scorpions ihrem Willen und ihrer Disziplin zu verdanken, sich nicht wieder vernaschen zu lassen. Außerdem zeigte Keeper Mathis eine starke Leistung, hielt mit seinen Paraden sein Team im Spiel.

Da die Verantwortlichen der Scorpions selbst auf dem Eis standen, musste also Verstärkung an der Bande her und so half mal wieder der in der Region Hannover bestens bekannte Peter Willmann aus. Dieser schien seine „neue Mannschaft“ in der Drittelpause bestens motiviert zu haben, denn es kam eine hannoversche Mannschaft aus den Kabinen, die mitspielen wollte, ja stellenweise sogar auf das Anschlusstor pochte. Wer mit so viel Mut spielt, wird meistens belohnt und so war es dann auch in der 30. Minute. Tomas Martinec hatte gerade seine Strafe abgesessen und schon musste auch noch Steller vom Eis. Die Hallenser also mit einem doppelten Überzahlspiel für 21 Sekunden, das nicht von Erfolg gekrönt war und es kam für den Favoriten richtig dick. Martinec bediente seinen neuen Mitspieler Niddery und der konnte mit einem Shorthander auf 1:2 verkürzen. Kurzfristig lange Gesichter auf der Bank der Saale Bulls, die jedoch schnell zu ihrem Spiel zurückfanden, bis zur Drittelpause aber ohne Torerfolg.

Sollte es in Langenhagen zu einer Sensation kommen? Immerhin waren die Bulls in der Vorwoche schon in der Region mit 2:3 ausgerutscht und hatten die Tabellenführung verloren. Das sollte nicht noch einmal passieren und Halle spielte deutlich konzentrierter als im Mitteldrittel. Für die Vorentscheidung sorgte Philipp Gunkel, als er in der 46. Minute im Powerplay einen Pass von Bacek aufnahm und in die Maschen von Scorpions-Keeper Mathis setzte. Die Scorpions versuchten danach alles, um noch einmal die Partie spannender zu gestalten aber es sollte nicht sein. Für das neue Selbstbewusstsein der Hausherren sprach die Maßnahme von Coach Willmann, seinen Keeper Mathis 65 Sekunden vor Schluss aus dem Tor zu nehmen. Bei zwei Toren Rückstand gegen einen technisch stärkeren Gegner eine mutige Maßnahme, die aber nicht belohnt wurde. Im Gegenteil, Jakub Wiecki erhöhte mit einem Empty-Netter auf 1:4.

Die Hannover Scorpions haben zwar erneut ein Heimspiel verloren, aber der Gegner gehörte auch nicht zum schlagbaren Format. Die Aufwärtsschwung war deutlich zu erkennen und am Sonntag in Rostock (30. Oktober, 19 Uhr) sind drei Punkte durchaus machbar. Halle tat das Notwendige, holte sich nach dem schmachvollen 2:3 in der Region endlich wieder drei Punkte aus Hannover und wird sich auf das Spitzenspiel gegen Herne am 30. Oktober um 18:15 Uhr eingestimmt haben.

Tore: 0:1 (02:18) Denis Fominych (Federolf, Schön), 0:2 (04:13) Denis Fominych (Wiecke, D.Albrecht), 1:2 (30:07) Chad Niddery (Martinec, Suchomer(4-5), 1:3 (46:00) Philipp Gunkel (Bacek, Schmitz/5-4), 1:4 (59:22) Jakub Wiecki (Schaludek, D.Albrecht/5-6;ENG). Strafen: Hannover Scorpions 12, Saale Bulls Halle 12. Zuschauer: 709.

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Freitag 13.12.2019
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ESC Moskitos Essen Essen
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Hannover Indians Hannover
Hannover Scorpions Hannover
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Krefelder EV Krefeld
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Sonntag 15.12.2019
Black Dragons Erfurt Erfurt
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Herner EV Herne
Saale Bulls Halle Halle
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Rostock Piranhas Rostock
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Icefighters Leipzig Leipzig
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