Hannover Scorpions und Moskitos Essen punktgleich an der SpitzeIndians mit Greg Thomson an der Bande – Leipzig weiterhin im Höhenflug

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Die Trappers, die unter der Woche mit Kaid Oliver (Atlanta, ECHL) ihren dritten Kontingentspieler verpflichtet hatten, waren spielfrei und mussten zusehen, wie Erfurt seine Herforder Aufgabe löste und sich bis auf zwei Punkte den Trappers näherte. Halle spielte ebenfalls nicht, blieb aber auf Platz fünf, weil die Hannover Indians ihre Chance trotz des Einsatzes ihrer Vereinslegende Greg Thomson an der Bande nicht nutzen konnten. Nach der vierten Niederlage in Serie blieben sie auf Rang sechs, haben allerdings nur noch einen Punkt Vorsprung vor Hamm, das Herne niederkämpfte. Sieben Siege in Folge, das Nord-Team der Stunde sind die Icefighters Leipzig. Zu verdanken haben sie es einer zuletzt unglaublichen Defensivleistung. Mit dem Sieg gegen Konkurrent Duisburg überholten die Icefighters Rostock und Herne und belegen nun Platz acht. Die jetzt letzten Vier, Rostock, Herne, Duisburg und Herford unterlagen gemeinsam, so dass sich in dieser Tabellenregion nichts tat.

Hannover Indians – Moskitos Essen 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)

Die Rückkehr nach 16 Jahren Abwesenheit als Headcoach beziehungsweise im Augenblick als Interimstrainer hatte sich die ECH-Legende Greg Thomson sicherlich anders vorgestellt. Vor der hervorragenden Kulisse von über 3.500 Zuschauern zeigten jedoch die Essener im ersten Drittel eine starke Leistung, fand jedoch in Indians-Keeper Jaeger ihren Meister. So stand es nach zwanzig Minuten nur 1:1, nachdem die Indians bereits nach zwei Minuten in Führung gegangen waren und Augstkalns acht Minuten später ausgeglichen hatte. Im zweiten Abschnitt brachte Frick seine Farben schnell in Front, aber die Indians kamen zurück, trafen durch einen Überzahltreffer von Turnwald. Im Schlussabschnitt trafen die Essener wieder schnell. Lutz brachte sein Team bereits nach 123 Sekunden nach vorn und diesmal fanden die Indians kein Mittel, mussten in der 52. Minute durch ihren Ex-Akteur Reimer noch das vierte Gegentor und damit die Entscheidung hinnehmen.

Tore: 1:0 (02:00) Robin Palka (D. Palka, Wolter), 1:1 (09:44) Edmunds Augstkalns (Komov, Frick), 1:2 (22:32) Fabio Frick (Focks, Seidel), 2:2 (34:27) Nicolas Turnwald (R.Palka, Christmann 5-4), 2:3 (42:03) Tim Lutz (Konze, Cornett), 2:4 (51:21) Dennis Reimer (Stelzmann, Behrens)

Rostock Piranhas – Hannover Scorpions 2:6 (0:2, 2:3, 0:1)

Auch wenn das Schussverhältnis (42:32 für die Scorpions) etwas anderes aussagte, der Sieg der clever auftretenden Gäste war hochverdient. Rostock hielt gut mit, hatte jedoch nie eine echte Chance auf einen Punktgewinn. Stärkste Scorpions waren Allan McPherson mit vier Punkten und Christoph Kabitzky, der sich immerhin drei Punkte anschreiben lassen konnte. 

Tore: 0:1 (16:04) Louis Trattner (McPherson, Klöpper), 0:2 (18:59) Christoph Kabitzky (Raabe, McPherson), 0:3 (20:30) Allan McPherson (Aquin, Kabitzky), 1:3 (27:07) Keegan Dansereau (Tousignant, Steinmann), 1:4 (29:32) Christoph Kabitzky (McPherson), 2:4 (30:01) Christian Paul-Mercier (Kolesnikov, Guran) 2:5 (33:07) Julian Airich (Klöpper, Thomson), 2:6 (55:51) Dylan Wruck

Hammer Eisbären – Herner EV 5:4 (4:2, 1:2, 0:0)

In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Eisbären, weil sie bereits nach knapp 13 Minuten 3:0 führten. Erst danach kam Herne besser ins Spiel, war auch erfolgreich, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen. Überragend auf Eisbären-Seite der dreifache Torschütze Jay Luknovsky. Bei Herne überraschte der Iserlohner Föli Korus mit seinen ersten beiden Saisonpunkten in seinem zweiten Punktspiel.

Tore: 1:0 (00:39) Jay Luknovsky (Israel, Gollenbeck), 2:0 (07:15) Gianluca Balla (Zuravlev, Reichert), 3:0 (12:55) Daniel Reichert (Balla, Zuravlev), 3:1 (13:32) Leonhard Korus (Braun, Stöhr), 4:1 (14:11) Joey Luknovsky (Evanish, Schutz), 4:2 (19:10) Matteo Stöhr (Korus, Keresztury), 5:2 (28:02) Joey Luknovsky (Gollenbeck, Evanish 5-4), 5:3 (30:48) Jan Dalecky, 5:4 (34:29) Tim Krüger (Dalecky, Braun 5-4),

Herforder EV – Black Dragons Erfurt 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)

Vor nur noch 424 zahlenden Zuschauern unterlagen die Herforder, weil sie im Drachenduell vor allem im ersten Drittel mit Glück ein Remis hielten, im zweiten Drittel aber gnadenlos für die Fehler bestrafen wurden. Im letzten Drittel zog sich Erfurt zurück, verstärkte die Abwehr und kassierte nur noch ein Gegentor, was am Ende für drei Punkte reichte.

Tore: 0:1 (12:01) Dillon Eichstadt (Müller, Bosas), 1:1 (17:20) Rustams Begovs (Gerartz, Gerstung 5-4), 1:2 (27:15) Tom Pauker (Keil), 1:3 (28:25) Carl Zimmermann (Denner, Reed), 1:4 (34:42) Harrison Reed (Eichstadt), 2:4 (52:32) Andre Gerartz (Riekkinen)

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Wenig Probleme hatten die Leipziger mit ihrem Duisburger Gegner. Die Icefighters, die zuletzt sechs Spiele in Serie für sich entschieden hatten, holten einen weiteren Erfolg, auch weil die Abwehr sich im Augenblick in Hochform befindet. Die Leipziger blieben zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor, haben in den letzten vier Spielen insgesamt nur ein Gegentor kassiert. Überragend in einer exzellenten Leipziger Mannschaft neben Torhüter Eric Hoffmann, der seinen dritten Shutout in dieser Saison feiern konnte, Jan-Luca Schumacher mit drei Scorerpunkten.

Tore: 1:0 (27:31) Jan-Luca Schumacher (Moberg), 2:0 (30:48) Sebastian Moberg (Schumacher, Nix), 3:0 (31:21) Andre Schietzold (Klaus, Schumacher), 4:0 (51:41) Manuel Nix (Hannon, Gibbons)

Spiel vom Dienstag:

Moskitos Essen – Füchse Duisburg 7:3 (2:0, 2:1, 3:2)

Tore: 1:0 (08:23) Fabio Frick (Saccomani, Dmitriew), 2:0 (14:22) Elvijs Biezais (Saccomani, Augstkalns), 3:0 (26:47) Enrico Saccomani (Biezais, Zolmanis 5-3), 3:1 (35:16) Raymond Brice (Walch, Phillips) 5-4), 4:1 (35:38) Elvijs Biezais (Saccomani, Zolmanis), 4:2 (41:10) Rasmus Lundh Hahnebeck (Stroh), 4:3 (43:23) Geoffrey Kitt (Brice, Neumann 4-5), 5:3 (44:15) Alexander Komov (Frick, Dmitriew), 6:3 (56:25) Sandis Zolmanis (Dmitriew, Augstkalns), 7:3 (57:51) Robin Slanina (Konze, Lewandowski)


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