Hannover Scorpions überholen die Hannover IndiansZwei Spiele am Dienstag

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Die Indians haben es sich im Augenblick auf Platz drei bequem gemacht und gleich dahinter, auch hier gibt es nur einen Punkt Rückstand, folgt Herne. Die Plätze 7 bis 13 waren am heutigen Dienstag komplett spielfrei. Diese werden am morgigen Mittwoch untereinander antreten und die Tabelle, zumindest was die Spiele angeht, wieder ausgleichen.

Rostock Piranhas – EC Hannover Indians 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)

Eine überraschende Niederlage mussten die Hannover Indians in Rostock hinnehmen. Vor 776 Zuschauern starteten die Gäste zunächst mit Schwung und dem Glück, dass sich der Rostocker Thomas Voronov noch in der ersten Minute eine Matchstrafe von Schiedsrichter Apel abholen musste. Grund war ein Check gegen den Kopf von Maximilian Pohl, der nach dem Einsatz sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das folgende Überzahlspiel nutzten die Hannoveraner zu einer bequemen 2:0-Führung durch Andreas Morczinietz (3.) und Robert Peleikis (4.). Danach schlich sich wohl Hochmut in die Aktionen der Indians, denn die mit ganzen zwölf Feldspielern angetretenen Piranhas kamen immer stärker auf und den ersten Warnschuss gab es in der 13. Minute, als Andrei Teljukin seine Farben auf 1:2 heranschoss. Im Mitteldrittel, das auch von einer Auseinandersetzung zwischen Greg Claassen (Rostock) und Robert Peleikis (Indians) lebte, kamen die Piranhas immer stärker auf und das 2:2 von Michal Bezouska (29.) war durchaus verdient. Glücklich dann das 3:2 für die Gastgeber, als Teljukin in der 52. Minute gerade eine Strafzeit verbüßt hatte und auf die Eisfläche zurückkam, von Piehler bedient wurde und schließlich den glänzenden Beech im hannoverschen Tor zum Führungstor überwand. Das entscheidende 4:2 fiel dann in der 60. Minute durch Tomas Kurka, allerdings nicht als Empty-Netter sondern im Powerplay, weil sich ausgerechnet in dieser Phase Indians-Stürmer Norris eine Strafe geleistet hatte.

Hannover Scorpions – Saale Bulls Halle 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)

Auch wenn es ein hart umkämpftes Match am Ende war, der Sieg der Scorpions geht im Schussverhältnis (41:31) in Ordnung und das Spiel war, für die Bedeutung, außerordentlich fair mit gesamt nur zehn Strafminuten. Ein Einstand nach Maß hatte Scorpions-Neuerwerbung Dennis Arnold. Der gebürtige Frankfurter überwand in der 15. Minute Gästekeeper Justin Schrörs zum 1:0. Gleich in der 22. Minute glich Nathan Robinson für die Bulls aus, aber die Doppelspezialisten der Scorpions sorgten sogleich wieder für die Führung und deren Ausbau. Erst traf Sachar Blank (24.), dann Christoph Koziol (27.). Nach ausgeglichenem weiterem Spiel ohne Ergebnisveränderung erzielte Björn Bombis in der 53. Minute das 4:1, aber Johannes Ehemann verkürzte noch in der gleichen Minute auf 2:4. Die endgültige Entscheidung markierte in der 57. Minute Sean Fischer mit seinem 5:2.


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