Hannover Scorpions überholen Braunlage erneut5:2-Erfolg gegen die Harzer Falken

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Im Spiel gegen die Rostocker zeigten die Scorpions eine starke Vorstellung, wobei wiederum die Wichtigkeit der ersten Sturmreihe, die auch für die Powerplay-Aufgaben zuständig ist, deutlich wurde. Nachdem am Freitag zwei der fünf Tore im Powerplay erzielt wurden (Quote: 40 Prozent) stieg die Saisonquote der Scorpions auf erstklassige 26,3 Prozent. Lediglich die Füchse Duisburg (27,6 Prozent) sowie die Crocodiles Hamburg (34,3 Prozent) sind in der Oberliga stärker.

Das erste Powerplaytor der Gastgeber fiel erst, nach verteiltem Spiel, in der 17. Minute. Das „unheimliche“ Trio der Langenhagener in der Aufstellung Niddery, Blank, deCoste, traf zum 1:0. Torschütze Chad Niddery. Auch wenn das offensive Unterzahlspiel nicht zu den Stärksten der Liga gehört, ab und  zu gelingt es auch den Scorpions. Zehn Sekunden vor Drittelende, Robin Ringe saß gerade auf der Bank, zeigte Sachar Blank beim dritten Unterzahltor in der Saison seine Klasse.

Damit es spannend bleibt, ließ sich Rostocks Torjäger Nr. 1, Michal Bezouska, nicht lumpen. In der 25. Minute gelang ihm nach Zuspiel von Piehler das Anschlusstor. Aber die Hausherren, wiederum in diesem Spiel nur mit 15 Spielern inkl. zweier Keeper angetreten, wurden in dieser Phase nicht kopflos sondern spielten konzentriert weiter. Scheinbar hatte das Spiel gegen den Lokalrivalen vom Pferdeturm die Konzentration gefördert, denn die Piranhas fanden einfach kein Mittel, die Defensive zu durchstoßen, zumal Scorpions-Keeper Christoph Mathis wiederum eine Top-Partie bot.  So war das 3:1 von Robin Marek (36.) auch gerechtfertigt. 

Peter Szabo, Neuzugang aus Waldkraiburg, erzielte bereits in der 43. Minute den erneuten Anschluss und ließ die heimischen Fans, immerhin waren 647 in der Halle, erneut zittern. Dieser Zustand hielt bis zur 52. Minute an. Dann hatte Sachar Blank, einer der stärksten Spieler der Partie, erneut seinen Auftritt. Ein Zusammenspiel mit DeCoste und Schirrmacher, der ebenfalls sehr positiv auffiel, verwandelte er zum 4:2. Rostocks Keeper Stark war machtlos. Wie wichtig Rostock das Spiel nahm, bewies die Maßnahme von Trainer Ken Latta, Keeper Stark zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld zu nehmen. Der eben erwähnte Schirrmacher luchste sich die Scheibe, bediente Kyle deCoste und der routinierte Kanadier traf problemlos in das leere Rostocker Gehäuse.

Tore: 1:0 (16:09) Niddery (Blank, DeCoste/5-4), 2:0 (19:50) Blank (DeCoste, Spenke/4-5),  2:1 (24:41) Bezouska (Piehler, Szabo), 3:1 (35:11) Marek (Spenke, Schnell/5-4), 3:2 (42:41) Szabo (Schug), 4:2 (52:10) Blank (deCoste, Schirrmacher), 5:2 (58:42) DeCoste (Schirrmacher/ENG). Strafen: Hannover 2, Rostock 8. Zuschauer: 647.

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