Hannover Scorpions lassen Tilburg keine ChanceHerne macht zwei Plätze gut – Leipzig schafft Anschluss

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Dahinter folgen die Crocodiles Hamburg, die zum Glück aktuell vier Punkte Vorsprung vor Herne haben, denn sie traten in Erfurt mit nur elf Feldspielern an. Ein großen Sprung, auch mit Hilfe eines freien Spieltages der Indians, machten die Herner, die von fünf auf drei sprangen. Punktgleich mit den Indians die Leipziger Icefighters, die jedoch zwei Spiele mehr absolviert haben. Halle lauert auf eine Leipziger Schwäche, steht auf Rang sieben. Diez-Limburg und Herford gewannen ihre Spiele und stehen relativ sicher auf den Plätzen acht und neun. Die Mannschaften der Ränge 10 bis 15 verloren ihre Begegnungen, behielten ihre Positionen.

Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 4:9 (2:2, 1:4, 1:3)   

Vier Spieler verhinderten, dass das Spitzenspiel ein Spitzenspiel bis zum Ende blieb. Und dieses Trio, vereint in den Farben des Tabellenführers Hannover Scorpions waren Torhüter Brett Jaeger sowie das Stürmertrio Brandon Alderson, Thomas Supis und Allan McPherson. Die letzten drei holten jeweils fünf Punkte und Jaeger zeigte sich als fast unüberwindbare Wand, konnte sich zwar am Ende über nur 89,7 Prozent Fangquote erfreuen, aber sein Gegenüber Cedrick Andree stand am Ende bei indiskutablen 59,1 Prozent. Allerdings kann man diesen Erfolg nicht an der Leistung nicht am scheinbaren Versagen des Trappers-Torhüters festmachen. Die Niederländer hatten bis zur 33. Spielminute alle Chancen das Spiel zu gewinnen, zumal sie auch optisch stärker waren. Danach begannen jedoch für eine Viertelstunde die Scorpions-Festspiele, die in sechs Toren gipfelten. Da konnten sich sicherlich Trappers-Stürmer Janne de Bonth über seine zwei Tore nicht mehr so richtig freuen.

Tore: 0:1 (03:35) Ralf Rinke (Aquin, McPherson 5-4), 1:1 (05:56) Diego Hofland (Virtanen, van Gorp), 2:1 (12:53) Max Hermens (Richards, de Hondt 5-3), 2:2 (13:53) Allan McPherson (Aquin), 2:3 (20:54) Pascal Aquin (McPherson, Reiß), 3:3 (22:18) Janne de Bonth (Sills), 3:4 (33:11) Julian Airich (Kabitzky), 3:5 (34:16) Brandon Alderson (Supis, McPherson), 3:6 (37:31) Pascal Aquin (Alderson, Supis), 3:7 (40:23) Allan McPherson (Aquin, Supis 4-5), 3:8 (42:11) Julian Airich (Supis, Koziol), 3:9 (48:56) Thomas Supis (Klöpper, Kabitzky), 4:9 (55:48) Janne de Bonth (Hofland, Soest)

Black Dragons Erfurt – Crocodiles Hamburg 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)   

In einem hart umkämpften Spiel gewannen die etwas glücklicher agierende Mannschaft. Die Hamburger, die mit nur noch elf Feldspielern angetreten waren, trafen auf eine Erfurter Equipe, die auch nur noch drei komplette Blöcke aufweisen konnte. Sehr stark bei den Black Dragons agierten Eric Wunderlich und Michal Bezouska mit je zwei Punkten, bei Hamburg brillierte Dominik Lascheit, dem drei Punkte gelangen und der aktuell mit 32 Punkten auf zwei in der Scorerliste steht, knapp hinter Scorpions-Stürmer Allan McPherson.

Tore: 0:1 (04:50) Maximilian Spöttel (Moberg, Habel), 0:2 (12:08) Adam Domogalla (Spöttel, Jentsch), 1:2 (18:22) Michal Bezouska (Redler, Wunderlich), 2:2 (31:53) Alexandre Ranger, 2:3 (33:47) Dominik Lascheit (Moberg), 3:3 (40:41) Arnoldas Bosas (Wunderlich, Bezouska), 3:4 (46:23) Yannick Walch (Lascheit, Reed), 3:5 (59:01) Harrison Reed (Lascheit, Reimer ENG)

 

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 6:2 (1:0, 3:1, 2:1)    

Halle befindet sich ab sofort mitten in der Aufholjagd. Dabei wurde auch der eventuelle Stolperstein Essen problemlos besiegt. Allerdings hatten die Hallenser im ersten Drittel ziemliche Probleme, brauchten erst ein Überzahlspiel kurz vor der ersten Sirene um in Führung zu gehen. Ein weiteres Powerplay brachte die Bulls mit 2:0 in Führung, die sie auf 3:0 ausbauen konnten. Ausgerechnet ein Unterzahlspiel brachte Essen den ersten Treffer, aber die Bulls hatten jetzt die Partie sicher im Griff und erhöhten step by step auf 6:1, ehe Mees de Wit für Essen das letzte Tor des Tages erzielen konnte. Beste Spieler in der nickeligen Partie mit 18 Zeitstrafen war Halles Finne Matias Varttinen mit vier Punkten. Bei Essen glänzte neben Torhüter Fabian Hegmann noch Aaron McLeod, der an beiden Toren beteiligt war.

Tore: 1:0 (18:55) Mathieu Tousignant (Schmid, Schütt 5-4), 2:0 (23:41) Lukas Valasek (Sturm, Varttinen 5-4), 3:0 (32:23) Tatu Vihavainen (Stas, Varttinen), 3:1 (37:48) Enrico Saccomani (McLeod 4-5), 4:1 (38:14) Sergei Stas (Becker, Demmler), 5:1 (48:21) Matias Varttinen (Sturm, Vihavainen), 6:1 (54:50) Matias Varttinen (Schmid, Tousignant 5-4), 6:2 (57:11) Mees de Wit (Petrozza, McLeod)

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 5:3 (2:1, 1:0, 2:2)  

In einem absolut ausgeglichenen Spiel konnte am Ende das glücklichere Team gewinnen. Die Duisburger zeigten eine starke Leistung, hatten am Ende im Schussverhältnis sogar mit 26:25 die Nase vorn, konnten aber nie in Führung gehen und mussten über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Matchwinner war dabei Leipzigs Torhüter Eric Hoffmann, der das Duell gegen Linus Schwarte mit 88,5 zu 83,5 Prozent gewann und den Sieg festhielt. Herausragend neben Hoffmann noch Joonas Riekkinen mit drei Punkten sowie Jonas Wolter, Michael Burns und Tim Heyter, die je zwei Punkte  einsammelten. Bei Duisburg kamen die Gebrüder Wernerson Libäck sowie Uski nicht so zum Zuge wie gewohnt, was sich im Ergebnis niederschlug.

Tore: 1:0 (10:48) Tim Heyter (Burns, Riekkinen), 1:1 (17:40) Tobias Fischer (Behlau, Fomin), 2:1 (19:21) Joonas Riekkinen (Miguez, Heyter), 3:1 (32:09) Jonas Wolter (Burns, Riekkinen), 3:2 (40:57) Manuel Neumann (P. Wernerson Libäck, Uski 5-4), 4:2 (44:29) Erek-Dirk Virch (Stopinski, Geiseler 5-4), 4:3 (53:45) Alexander Schmidt (Heatley), 5:3 (59:13) Victor Östling (Piskor, Wolter ENG)

Herner EV Miners – Rostock Piranhas 6:2 (2:0, 2:1, 2:1) 

Ein eindeutiger Sieg des HEV, der nur kurzfristig zum Anfang des dritten Drittels in Gefahr geriet, als die Konzentration angesichts der Überlegenheit zuvor, etwas nachließ. Bester Herner vor nur 911 Zuschauern war Neuzugang Elvis Biezaijs, dem gleich drei Punkte gelangen, wobei er an den ersten drei Toren beteiligt war. Dazu überraschte die Bad Nauheimer DEL2-Leihngabe Michael Gottwald, dem zwei Assist gelangen und der sich in der Scorerliste um 26 Plätze auf Rang 163 verbesserte. Bei Rostock verdiente sich die zweite Formation mit drei Punkten die meisten Meriten und Torhüter Luca di Berardo, der schlimmeres mehrfach verhinderte.

Tore: 1:0 (02:46) Kevin Kunz (Biezaijs, Shmyr 5-4), 2:0 (11:51) Braylon Shmyr (Hüfner, Biezaijs), 3:0 (21:01) Dennis Swinnen (Biezaijs, Gottwald), 4:0 (26:01) Nils Liesegang (Peleikis, Fominych), 4:1 (28:09) Marius Pöpel (Paul-Mercier), 4:2 (41:04) Mark Ledlin (Dansereau, Barry 5-4), 5:2 (44:20) Robert Peleikis (Seto, Ackers), 6:2 (52:00) Kevin Kunz (Gottwald, Stelzmann)               

EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.  

Man muss sich schon fragen, was die EG Diez-Limburg ihren Fans noch bieten muss, damit mehr als die 179 Zuschauer kommen, die am Sonntag gegen die Hammer Eisbären anwesend waren. Immerhin zeigten die Diezer, was Wille ausmachen kann, denn im ersten Drittel hatten die Hammer Eisbären die Hosen in der Eishalle an. Angeführt vom Trio Tegkaev/Lavallee/Balla gingen die Gäste mit 2:0 in Führung, aber die Limburger kämpften sich zurück und hatten Glück. Kurz vor Ende des zweiten Drittels und gleich zu Beginn des dritten Drittels gelang ihnen der Ausgleich und danach standen die Limburger mehrfach vor dem Siegestreffer, aber Unkonzentration und eine stark kämpfende Hammer Defensive mit einem tollen Daniel Filimonow verhinderten einen Erfolg der Gastgeber. Den Siegestreffer markierte schließlich der Lette Egils Kalns, der zuvor, ungewohnt, ohne Punkte geblieben war. 

Tore: 0:1 (00:26) Gianluca Balla (Tegkaev, Lavallee), 0:2 (24:23) Kevin Lavallee (Tegkaev, Balla), 1:2 (38:31) David Lademann (König, Schuh), 2:2 (41:50) Sandis Zolmanis (Bajaruns, Kalns), 3:2 (65:00) Egils Kalns (PEN)

Herforder EV – Krefelder EV U23 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) 

Ein verdienter Erfolg der Herforder, der allerdings mühevoll erkämpft war. Die Krefelder wollten unbedingt wieder punkten, standen relativ sicher in der Defensive, kassierten jedoch zweimal kurz nach Drittelbeginn jeweils ein Gegentor, was sie unsicher werden ließ. Bester Akteur neben Torhüter Justin Schrörs war der Ukrainer Ulib Berezowskij, der an zwei Toren beteiligt war. Eindeutig bester Spieler bei den Krefeldern war Altmeister Adrian Grygiel mit zwei Toren.

Tore: 1:0 (12:03) Jonas Gerstung (König, Garten), 2:0 (17:28) Anton Seidel (Berezowskij, Patocka 5-4), 2:1 (22:06) Adrian Grygiel (Bauermeister, Benes 5-4), 3:1 (36:09) Aaron Reckers (Begovs, Berezowskij), 3:2 (40:47) Adrian Grygiel (Benes, Bauermeister)


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