Hannover Scorpions lassen sich auch von Indians nicht aufhaltenWeiterhin Doppelspitze in der Oberliga Nord

Die Füchse Duisburg unterlagen in einem schwachen Spiel den Saale Bulls Halle mit 2:4. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg unterlagen in einem schwachen Spiel den Saale Bulls Halle mit 2:4. (Foto: Roland Christ)
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Da auch die Herner ihr Heimspiel verloren, bleiben die Indians zunächst auf Platz drei und der HEV auf vier. Danach folgen in Reihenfolge Rostock, Essen und Hamburg, die alle ihre Sonntagspiele für sich entschieden. Auf den Plätzen acht bis zehn folgen Leipzig, Halle und Duisburg, wobei die Bulls mit den Füchsen die Plätze tauschten. Erfurt blieb spielfrei und musste zusehen, wie sich die Punktdifferenz auf Platz zehn jetzt auf sechs erhöhte. Auf den Plätzen 12 und 13 weiterhin die Harzer Falken und die Berliner Preussen.

Icefighters Leipzig – Crocodiles Hamburg 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)

Ein Spiel zum Abgewöhnen, zumindest was die Leipziger Fans angeht, spielten die Gastgeber. Dabei begann es super. Florian Eichelkraut besorgte schon nach 18 Sekunden Leipziger Führung. Die Hamburger standen danach jedoch stark in der Abwehr und ihre Angriffsbemühungen wurden durch Dominik Lascheit in der 19. Minute belohnt. Vielleicht wähnten sich die Icefighters in einer trügerischen Ruhe, als Erek Virch schon der 25. Minute das 2:1 erzielte, aber dann kamen die Hamburger zurück und Brad McGowan war es schließlich, der in der 29. und 34. Minute aus dem 1:2 ein 3:2 für die Crocodiles machte. Im dritten Drittel schlossen Josh Mitchell (46.) und Brian Bölke mit ihren Toren zum 5:2 den Sack zugunsten der Hamburger Crocodiles.

Harzer Falken – Tilburg Trappers 3:5 (1:2, 0:1, 2:2)

Hätten die Bruijsten-Brüder nicht für die Trappers gespielt, dann wären die Falken als Sieger vom Eis gegangen. Zwei Tore durch Kevin (6., 20.) und Mitch (32., 60.) ebneten den Tilburgern gegen Harzer den Sieg, die die Partie lange offen hielten  und am Ende einen Punkt durchaus verdient gehabt hätten. Das fünfte Tilburger Tor erzielte Nardo Nagtzaam in der 51. Minute. Zwischenzeitlich hatten die Harzer Robert Zerbst (20., 54.) und Erik Pipp (52.) das Geschehen offen gehalten.

Herner EV – Rostock Piranhas 2:5 (2:1, 0:1, 0:3)

Wie man stark verteidigt, auf Konter setzt und bis zum Schluss starke Nerven zeigt, demonstrierten die Rostocker in Herne. Denis Fominych (7.) und Lois Spitzner (19.) schossen bei einem Gegentor von Maurice Becker (13.) den HEV mit 2:1 in Führung. Im zweiten Drittel belagerten die Herner förmlich das REC-Tor aber das einzige Tor des Drittels schoss Constantin Koopmann (40.) ausgerechnet für die Gäste. Als dann Klemens Kohlstrunk (42.) im letzten Drittel die Piranhas schnell in Führung brachte, schien es auf einen Gästesieg hinauszulaufen aber die Herner, die nicht mehr die Power des zweiten Drittels abrufen konnten, liefen in der 59. Minute in einen Rostocker Konter, den Becker zum 4:2 für den REC abschloss. In der 60. Minute brachte dann Viktor Beck sogar noch das 5:2 für die Piranhas zu Wege, so dass die Gäste mit drei Punkten die Heimreise antreten konnten, die sie sicherlich nicht erwartet hatten.

Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle 2:4 (1:2, 1:1, 0:1)

Es war ein Spiel auf ein Tor, aber der Sieger hieß Halle. Der Grund war eine Top-Defensivleistung der Bulls und ein glänzender Justin Schrörs im Tor der Gäste. Dass dieser in der letzten Spielzeit noch für Duisburg im Tor stand, macht das Ergebnis für die Füchse letzten Endes noch bitterer. Die Tore der glücklichen Gäste markierten Maximilian Schaludek (17.), Dominik Patocka (18.), Nathan Robinson (29.) und Finn Walkowiak (59.). Für die glücklosen Füchse trafen Sam Verelst (3.) und Pavel Pisarik (32.).

Moskitos Essen – ECC Preussen Berlin  7:0 (4:0, 0:0, 3:0)

Eine relativ einseitige Angelegenheit war diese Partie am Essener Westbahnhof. Vor nicht ganz 1.000 Zuschauern erzielten Aaron McLeod (7.,10.,50.), Carsten Gosdeck (5.), Nick  Miglio (9.), Stephan Kreuzmann (43.) und Julian Airich (49.) die Tore für die Moskitos.

Hannover Indians – Hannover Scorpions 2:3 (1:2, 0:0, 1:1)

Einen glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg holten die Scorpions im Nachbarschaftsderby am Pferdeturm. Entscheidend waren die ersten zehn Minuten, als überfallartige Scorpions der Partie ihren Stempel aufdrückten und durch Björn Bombis (4.) und Patrick Schmid (8.) schnell mit 2:0 in Führung gingen. Das Anschlusstor in der 18. Minute durch Robby Hein kam etwas glücklich zustande, war aber durchaus verdient. Im zweiten Drittel drängten die Indians ihre Gäste stellenweise bei fünf gegen fünf in ihr Drittel zurück, konnten aber keine Torchance verwerten, was ihnen letzten Ende das Genick brach. Als Andreas Morczinietz (42.) im dritten Drittel das 2:2 erzielte, schien der Bann gebrochen, aber eine Unachtsamkeit in der 45. Minute, die Sean Fischer eiskalt ausnutzte, war schließlich die Entscheidung zugunsten der Scorpions.


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