Hannover Scorpions holen in Tilburg 21. Sieg in FolgeHalle und Hamburg verkürzen Rückstand – Crocodiles jetzt Vierter

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Ab jetzt kann sich Scorpions-Trainer Kevin Gaudet voll umfänglich auf die Meisterschaftsrunde vorbereiten. Dahinter ist es jedoch ziemlich spannend. Die Trappers haben auf Halle nur noch drei Punkte Vorsprung und auch die Teams auf den Rängen vier und fünf, die Crocodiles und die Hannover Indians, sind noch voll im Rennen. Hinter den Indians, die am Wochenende nach dem Schock vom letzten Donnerstag, als man erfuhr, dass Torhüter Jan Dalgic mit einer lebensgefährlichen Erkrankung ins Krankenhaus gekommen war, eine Welle der Hilfsbereitschaft aus ganz Deutschland verspüren, stehen die Herne Miners, haben aber bereits zwölf Punkte Rückstand.

Und sie werden von Leipzig ins Visier genommen, das die Hammer erst einmal abwehren konnte, auf die Eisbären jetzt neun Punkte Vorsprung hat. Die Hammer haben ihrerseits elf Zähler Vorsprung auf Erfurt, so dass Platz acht im Augenblick zementiert ist. Ärgerlich für Herford, dass man heute Duisburg hätte überholen können, dies aber ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Krefeld vergeigte. Die KEV´ler sorgten mit ihrem Sieg in Herford für die Tagesüberraschung und zur Belohnung sind sie nur noch drei Punkte von Rostock entfernt.

Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 2:4 (1:1 (1:3, 0:0)

In einem ausgeglichenen Spiel setzte sich am Ende der Favorit durch. Die Niedersachsen, die ihre besten Akteure in Allan McPherson und Robin Just (3) hatten, sowie in Torhüter Brett Jaeger (92,6 Prozent Fangquote), zeigten das etwas abgeklärtere Spiel und nutzten vor allem die unfaire Spielweise der Trappers im Mitteldrittel.

Tore: 1:0 (07:33) Max Hermens (Bulmer, van der Schuit), 1:1 (12:58) Brandon Alderson (Reiß, McPherson), 2:1 (27:04) Sean Richards (van der Schuit, Stempher 5-4),  2:2 (29:08) Ralf Rinke (McPherson, Just), 2:3 (33:15) Patrick Klöpper (Raabe, Just), 2:4 (38:10) Pascal Aquin (McPherson, Just)

Black Dragons Erfurt – Crocodiles Hamburg 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

Torarm verlief die Begegnung in Erfurt. Nach zwei Dritteln stand es noch torlos und daher konnte man nach der Führung der Hamburger in der 50. Minute durch ihren Mann des Tages, Harrison Reed, schon von einer Vorentscheidung ausgehen. Danach stürmten die Erfurter auf das Tor des glänzenden Kai Kristian, aber erst 14 Sekunden vor Ende, und exakt zehn Minuten nach der Gästeführung gelang den Thüringern durch Keil der verdiente Ausgleich. In der 63. Minute war es schließlich Harrison Reed mit seinem zweiten Tagestor, der für die späte Entscheidung sorgte.

Tore: 0:1 (49:46) Harrison Reed (Lascheit 5-4), 1:1 (59:46) Maurice Keil (Ranger 6-5), 1:2 (62:22) Harrison Reed (Rajala)

EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären 3:2 (2:1, 1:0, 0:1)

Einen etwas überraschenden Sieg fuhren in diesem Mittelfeldduell die Limburger ein. Zuletzt schwächelten sie etwas, während Hamm seine gute Form in Punkte umsetzte. Diese Steigerung hatte jetzt ein Ende, denn die Limburger zeigten über die gesamte Spielzeit eine gute taktische und organisatorische Leistung, so dass dder Sieg, der im letzten Drittel am seidenen Faden hing, letztlich verdient war. Bester Diezer neben Torhüter Tommi Steffen (94,1 Prozent Fangquote) war Sandis Zolmanis. Bei Hamm überzeugte ebenfalls der Keeper, Sebastian Wieber mit 92,9 Prozent Fangquote) und das gesamte Team, das bis zum Ende versuchte, den Ausgleich zu erzielen.

Tore: 0:1 (07:45) Kevin Trapp (Limböck, Lichnovsky), 1:1 (11:34) Niko Lehtonen (Kurth, König), 2:1 (14:13) Egils Kalns (Lademann, Zolmanis), 3:1 (20:41) Konstantin Firsanov (Zolmanis, Teljukin), 3:2 (45:44) Gianluca Balla (Schutz, Rosenthal)

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 4:2 (1:2, 1:0, 2:0)

Obwohl die Leipziger ab der Spielmitte das optische Kommando übernahmen, hatten sie am Ende Glück und ein gut funktionierendes Powerplay. Gleich drei der fünf Überzahlchancen nutzten die Leipziger, aber auch Duisburg war mit 50 Prozent effektiv. Die Entscheidung fiel zwei Minuten vor Schluss, als der Duisburger Heatley auf der Strafbank saß und Connor Hannon die Leipziger Führung erzielte. Daraufhin nahmen die Füchse Keeper Schwarte vom Eis und kassierten prompt noch einen Empty-Netter, wiederum von Hannon. Beste Akteure waren bei Leipzig Virch und Hannon mit je zwei Punkten, bei Duisburg war Linus Wernerson Libäck der stärkste Spieler.

Tore: 1:0 (10:02) Erek Virch (Farrell 5-4), 1:1 (13:41) Linus Wernerson Libäck (Pfeifer), 1:2 (19:24) Manuel Neumann (Nedved, L. Wernerson Libäck 5-4), 2:2 (29:02) Victor Östling (Heyer, Stopinski 5-4), 3:2 (58:40) Connor Hannon (Riekkinen, Virch 5-4), 4:2 (59:45) Connor Hannon (ENG)

Herforder EV – Krefelder EV U23 3:5 (2:0, 0:3, 1:2)

Auch die Krefelder schafften mit ihrem Erfolg in Herford eine echte Überraschung. Allerdings hat sich der HEV die Niederlage selbst zuzuschreiben, denn sie waren nicht nur auf dem Papier Favorit, sie führten auch bereits nach dem ersten Angriff bereits. Mit dem 2:0 sieben Minuten später schien die Partie aus der Sicht der Gastgeber entschieden, aber die Krefelder gaben nicht auf, trafen im Mitteldrittel zum Anschluss und nutzten zwei Chancen kurz vor Ende des Mitteldrittels. Auch in den letzten zwanzig Minuten fanden die Herforder kein Mittel zum Anschluss und als Patocka endlich das dritte Tor für den HEV erzielte, war das Match schon längst zugunsten der glücklichen Gäste entschieden.

Tore: 1:0 (00:29) Rustams Begovs (Berezovskyy, Garten 5-4), 2:0 (08:04) Quirin Stocker (Begovs, Garten), 2:1 (24:11) Daniel Herzog (Schymainski, McLlwain), 2:2 (34:17) Martin Schymainski (McLeod, McLlwain), 2:3 (37:46) Daniel Herzog (McLeod, Freis), 2:4 (41:35) Martin Benes (Grygiel, McLeod 5-4), 2:5 (58:44) Adrian Grygiel (Bauermeister, Schitz), 3:5 (59:45) Dominik Patocka (Garten, Begovs 5-4) 

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

Einen nie gefährdeten Sieg fuhren die Hallenser, die nach einem kontingentlosen Wochenende endlich wieder mit einem Ausländer, in diesem Fall Tatu Vihavainen, antreten konnten, ein. Beide Teams überzeugten mit ihrem Überzahlspiel (25 Prozent). Beste Akteure bei den Bulls waren Roman Pfennings, Dennis Schütt und Lukas Valasek mit je drei Punkten. Bei Essen gefiel leidlich der emsige Alexej Dmitriew.

Tore: 1:0 (07:55) Roman Pfennings (Schmid, Merl), 2:0 (17:32) Thomas Merl (Vihavainen 4-5), 3:0 (24:01) Lukas Valasek (Schmid, Schütt 5-4), 4:0 (27:14) Lukas Valasek (Stas, Gauch), 4:1 (38:07) Robin Slanina (Dmitriew, Frick 5-4), 5:1 (41:04) Roman Pfennings (Schütt, Valasek 5-4), 6:1 (48:34) Maurice Becker (Pfennings, Schütt)

Herner EV Miners – Rostock Piranhas 5:1 (0:0, 2:1, 3:0)

Ein Arbeitssieg der Miners, der mühsam erkämpft werden musste und am Ende etwas zu hoch ausfiel. Rostock hielt zwei Drittel dem starken Druck stand, ging sogar im Mitteldrittel durch Döring in Führung und gab sich erst nach dem vierten Gegentor durch Komov geschlagen. Alexander Komov war auch mit drei Punkten bester Herner, bei Rostock gefiel der Kampfgeist und die Moral.

Tore: 0:1 (24:41) Stephane Döring (Pauker, Pöpel), 1:1 (29:03) Braylon Shmyr (Köhler, Liesegang 5-4), 2:1 (39:04) Nils Liesegang (Swinnen, Hüfner 5-3), 3:1 (41:50) Lennard Nieleck (Komov, Seto), 4:1 (49:45) Alexander Komov (Hane, Stelzmann), 5:1 (53:40) David Kirchhoff (Komov, Der)


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