Hannover Scorpions gewinnen Topmatch gegen TilburgEssen setzt sich in Halle durch

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Tilburg gewann einen überraschenden Punkt, hat aber auf Essen immer noch acht Punkte Rückstand. Erster Verfolger auf Tilburg ist Erfurt. Die Thüringer setzten sich nach Verlängerung in Herne durch und überholten wieder Halle und auch die Hannover Indians sind wieder mit von der Partie. In Herford gelang ein verdienter Erfolg und somit konnten die Indianer die Hammer Eisbären überholen, die sich eine Niederlage in Duisburg leisteten. Nur zwei Punkte trennen jetzt die Eisbären von den Leipziger Icefightern, die in Rostock erfolgreich auf Punktejagd gingen. Herne und eben die Piranhas mussten nicht erwartete Heimniederlagen hinnehmen und damit einen Rückschlag im Kampf um Platz sieben. Duisburgs sechster Saisonerfolg war sicherlich eine schöne Sache, aber die Füchse bräuchten jetzt eine Erfolgsfortsetzung, da der Rückstand auf die Piranhas immer noch zwölf Zähler beträgt. Und Herford? Die Westfalen haben gegenüber Duisburg den gleichen Rückstand.

Hannover Scorpions – Tilburg Trappers 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) n.P.

Der Spieler des Tages hieß Justin Kirsch. Der 31jährige schoss gegen Tilburg alle drei Tore, dass letzte im Penaltyschießen und rettete damit dem Tabellenführer den Vorsprung vor Verfolger Essen. Aber auch Tilburg hatte einen Topstürmer an diesem Tag. Max Hermens, das 27-jährige Urgestein der Trappers, schoss in seinem 308. Oberligaspiel beide Tore und rettete letztendlich den Gästen einen verdienten Punkt.

Tore: 0:1 (16:13) Max Hermens (de Bonth), 1:1 (29:16) Justin Kirsch (Wruck, Thomson), 2:1 (37:45) Justin Kirsch (Pohl, Thomson), 2:2 (40:46) Max Hermens (Gracel 5-4), 3:2 (65:00) Justin Kirsch (PEN)

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 2:3 (0:1, 1:0, 1:2)

Es war wie im Märchen. Essens Neuzugang Ryan del Monte bestritt erst sein zweites Spiel für die Moskitos, das erste auswärts und traf gleich zum entscheidenden 3:2 62 Sekunden vor Ende. Damit entschied er eine ausgeglichene Partie für den Tabellenzweiten, der somit sogar einen Punkt auf den Branchenprimus Scorpions aufholen konnte.

Tore: 0:1 (03:58) Enrico Saccomani (Biezais, Zolmanis), 1:1 (33:01) Tatu Vihavainen (Merl, Hoffmann 5-4), 2:1 (48:06) Martynas Grinius (Saakyan, Weyrauch), 2:2 (55:11) Lars Stelzmann (Slanina, Heyer), 2:3 (58:48) Ryan del Monte (Reimer, Komov)

Herner EV Miners – Black Dragons Erfurt 2:3 (0:2, 2:0, 0:0, 0:1) n.V.

Für Herne endete die Begegnung ärgerlich, weil man die optisch bessere Mannschaft war und bei 27:18 Torschüssen auch die aktivere. Allerdings biss man sich an der Erfurter Defensive die Zähne aus, wobei den Erfurtern zwei Tore in den ersten zehn Minuten durch Pauker und Apitz ihrer Taktik entgegenkamen. Herne glich im Mitteldrittel durch Krüger und Stöhr aus, musste dann in die Verlängerung und kassierte bereits nach 39 Sekunden das entscheidende Gegentor, wieder von Pauker, der somit für Erfurt zum Spieler des Tages wurde.

Tore: 0:1 (05:30) Tom Pauker (Haarala, Eichstadt), 0:2 (08:27) Florian Apitz (Reed, Eichstadt), 1:2 (20:34) Tim Krüger (Nedved, Dalecky), 2:2 (31:28) Matteo Stöhr (Nedved, Braun), 2:3 (60:39) Tom Pauker (Keil, Mannes)

Füchse Duisburg – Hammer Eisbären 5:2 (0:0, 2:2, 3:0)

Ein letztlich verdienter Erfolg der Wedauer, die diese drei Punkte im Wesentlichen zwei Spielern zu verdanken haben. Altmeister Martin Schymainski und Dominik Piskor waren an vier der fünf Toren beteiligt. Dazu kam auch eine starke Leistung von Torhüter Fabian Wegmann, der auf 94,3 Prozent Fangquote kam. Auf der Gegenseite zeigte Filimonov zwischen den Hammer Pfosten mit 91,1 Prozent Fangquote ebenfalls eine tadellose Leistung, aber auf dem Feld konnte nur Bappert, der an beiden Hammer Toren beteiligt war, mit den Duisburgern mithalten.

Tore: 0:1 (20:32) Chris Schutz (Bappert, Soy), 1:1 (20:47) Martin Schymainski (Stephan, Piskor), 1:2 (25:10) Michal Spacek (Bappert, Reichert), 2:2 (37:24) Martin Schymainski (Piskor, Pfeifer), 3:2 (48:06) Cornelius Krämer (Stephan, Beckers), 4:2 (53:58) Dominik Piskor (Schymainski, Mensch), 5:2 (57:33) Rasmus Lundh Hahnebeck (Schymainski, Piskor ENG)

Rostock Piranhas – Icefighters Leipzig 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Im Augenblick ist bei den Piranhas der Wurm drin. Die dritte Heimniederalge in Folge und zum dritten Mal schossen man nur ein Tor. Doch ob auch weitere Tore für einen Punkt gereicht hätten, mag dahingestellt sein, denn die Leipziger zeigte eine überzeugende Leistung (47:33 Torschüsse) und hatten in Manuel Nix, der auf besten Weg ist, seinen persönlichen Oberligarekord, erzielt beim Krefelder EV mit 14 Toren, zu pulverisieren, da schon jetzt bei 12 Toren angelangt ist.

Tore: 1:0 (07:44) Daniel Visner (Schaludek, Bejmo),1:1 (09:13) Connor Hannon (Heyter, Snetsinger), 1:2 (35:59) Sebastian Moberg (Schietzold, Gibbons 5-4) 1:3 (39:40) Manuel Nix (Virch, Stopinski), 1:4 (52:07) Manuel Nix (Schietzold, Farrell)

Herforder EV – Hannover Indians 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

Sind die Indians auf dem Weg, ihre aktuelle sportliche Krise zu beenden? Gegen die Ice Dragons, die zuletzt ebenfalls mit starken Leistungen überrascht hatten, zeigten die Niedersachsen endlich wieder eine konzentrierte Leistung, vor allem in der Abwehr, wo man dem Gegner bei eigenen 38 Torschüssen nur 20 gönnte. Trotzdem gelang den Herfordern durch Neuzugang Emil-Ayvaz Lessard Aydin, der beide Tore schoss, und Rudolfs Maslovskis, der an beiden Toren beteiligt war, zwei Tore. Auf hannoverscher Seite glänzte der Finne Varttinen, dem gleich drei Tore gelangen und damit in der Oberliga-Torschützenliste von Platz 27 auf 11 hochsprang und im internen Vereinsduell sich seinem Stürmerkollegen Salituro (19) näherte.

Tore: 1:0 (02:45) Emil-Ayvaz Lessard-Aydin (Maslovskis, Begovs), 1:1 (08:43) Matias Varttinen (Christmann, Turnwald 5-4), 1:2 (11:00) Leonard Mössinger (Turnwald, Stumpe), 1:3 (26:50) Matias Varttinen (Pohanka, Bacek), 2:3 (45:11) Emil-Ayvaz Lessard Aydin (Maslovskis, Gerstung), 2:4 (48:39) Matias Varttinen (Bacek), 2:5 (59:33) Dennis Palka (ENG)


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