Hannover Scorpions gewinnen locker Spitzenspiel in Herne Crocodiles besiegen Indians im Verfolgerduell

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Diese konnten auf Grund wegen eines Corona-Falls nicht gegen die Indians antreten und auch das Sonntagsspiel wird ausfallen. Gegner Hannover Indians einigte sich mit den Hamburgern und wird am Sonntag Gastgeber gegen den direkten Konkurrenten sein. Das erste Duell der beiden Kontrahenten um Platz vier ging an die Elbestädter, die den Rückstand auf Herne auf sieben, gegen die Indians auf acht Punkte verkürzten. Im Kampf um Platz vier nutzten die Leipziger den Indians-Fauxpas und zogen an diesen vorbei, haben jetzt sogar schon Tilburg direkt vor Augen. Auch um Platz neun wird hart gerungen und hier konnten sich die Rostocker freuen. Während Herford leer ausging, gewannen sie beim direkten Konkurrenten Essen und haben jetzt wieder leicht die Nase vorn. Freude auch in Krefeld. Die U23 gewann das Kellerderby in Hamm und hat jetzt Diez-Limburg vor Augen und in Hamm kann man sich wenigstens freuen, dass der zehnte Saisonpunkt unter Dach und Fach ist.

Herner EV Miners – Hannover Scorpions 2:6 (1:3, 1:2, 0:1)       

Mit einer taktischen Meisterleistung beeindruckten die Scorpions in Herne und gewannen, bei optischer Gleichheit, verdient die Begegnung. Die Herner, die im ersten Drittel leicht überlegen waren, mussten eines der schnellsten Gegentore in der Oberligageschichte hinnehmen. Bereits nach acht Sekunden traf Patrick Klöpper auf Zuspiel von Supis. Auch das 1:1, markiert vom letztjährigen Scorpion Tomi Wilenius, brachte den Miners nicht die gewünschte Ruhe. Im Gegenteil. Angetrieben vom stoisch ruhig wirkenden Brett Jaeger im Tor, spielten die Scorpions sauberes Kontereishockey und führten zur ersten Pause nicht unverdient mit 3:1. Im zweiten Abschnitt erhöhten sie gar noch auf 5:1, ehe den Hernern wenigstens ein zweites Tor gelang. Wieder war hierfür ein Powerplay von Nöten. Im letzten Drittel verwalteten die Scorpions das Ergebnis, setzten in der 50. Minute noch einen oben drauf und verließen schließlich als stolzer 6:2 Sieger die Eisfläche. Bei den Hernern, die gegen die Scorpions somit die höchste Heimniederlage der letzten sieben Jahre bezogen, glänzte kein Spieler, bei den Gästen waren Tyler Gron und Mike Hammond einem funktionierenden Mannschaftsgefüge die besten Spieler.

Tore: 0:1 (00:08) Patrick Klöpper (Supis, A. Reiß), 1:1 (11:59) Tomi Wilenius (Orendorz, Liesegang), 1:2 (15:52) Tyler Gron (Hammond, Pietsch), 1:3 (19:59) Tyler Gron (Hammond, Ross), 1:4 (28:07) Victor Knaub (Valery Trabucco, Koziol), 1:5 (33:06) Julian Airich (Supis, Klöpper), 2:5 (39:59) Kevin Orendorz (Liesegang, Marsall 5-4), 2:6 (49:02) Mike Hammond (Gron, Just)

Crocodiles Hamburg – Hannover Indians 5:3 (1:1, 0:1, 4:1)   

Die aktuelle Negativserie der Indians in Hamburg bleibt bestehen. Auch im sechsten Anlauf in Folge gab es eine Niederlage, das Torverhältnis lautet mittlerweile 14:30. Herausragend auf Hamburger Seite Harrison Reed, dem gegen die Indians in dieser Saison bereits fünf Tore gelangen, von 12 möglichen, sowie dem gebürtigen Hannoveraner Thomas Zuravlev mit vier Scorerpunkten und Dennis Reimer, der ebenfalls schon einmal für die Indians die Schlittschuhe schnürte, mit drei Punkten. Für die kampfstarken Hannoveraner waren Robin Palka, Mike Mieszkowski und Niko Selivanov-Esposito die tragenden Kräfte. 

Tore: 1:0 (05:07) Thomas Zuravlev (Reimer, Reed), 1:1 (15:40) Niko Selivanov-Esposito (Palka, Schubert), 1:2 (38:56) Niko Selivanov-Esposito (Palka, Mieszkowski), 2:2 (44:49) Harrison Reed (Zuravlev, Reimer), 3:2 (45:54) Victor Östling (Martens, Verelst), 3:3 (48:06) Mike Mieszkowski (Pohanka, Bowles), 4:3 (48:58) Thomas Zuravlev (Reimer, Reed), 5:3 (56:31) Harrison Reed (Martens, Zuravlev 5-3

Herforder EV – Icefighters Leipzig 2:6 (1:2, 0:1, 1:3)      

Auch der Super-Blitzstart mit der Führung nach nur 35 Sekunden brachte am Ende nichts. Die Herforder hatten gegen die Leipziger Defensivspezialisten keine echte Siegchance. Garanten für den Erfolg waren interessanterweise nicht die Leipziger Kontingentspieler, sondern ein deutsches Trio. Jonas Wolter, Florian Eichelkraut und Walther Klaus zauberten zusammen neun Scorerpunkte auf das Eis und konnten sich nach der Schlusssirene zu Recht als Matchwinner feiern lassen. Bei Herford überzeugte lediglich der doppelte Torschütze Rustams Begovs.

Tore: 1:0 (00:35) Rustams Begovs (König, Garten), 1:1 (03:19) Robin Slanina (Eichelkraut, Klaus), 1:2 (08:45) Florian Eichelkraut (Heyter, Spöttel), 1:3 (28:46) Joonas Riekkinen (Noack, Wolter 5-4), 1:4 (44:46) Oliver Noack (Wolter, Heyter), 2:4 (48:11) Rustams Begovs (Biezaijs, König 5-4), 2:5 (53:20) Jonas Wolter (Farrell, Klaus), 2:6 (58:29) Florian Eichelkraut (Slanina, Klaus)

Moskitos Essen – Rostock Piranhas 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)  

Im Duell um Platz acht setzte es für die Essener eine peinliche Heimpleite, die allerdings zu hoch ausfiel. Aus deswegen, weil Essen das Spiel bestimmte, sich aber an der Deckung der Piranhas die Zähne ausbiss. Herausragender Akteur war dann auch Rostocks Torhüter Luca di Berardo mit 97,1 Prozent Fangquote (Hegmann: 86,4 Prozent). Stark bei Rostock auch Justin Maylan und August von Ungern-Sternberg mit je zwei Scorerpunkten. Bei Essen konnte dagegen kein Akteur glänzen.

Tore: 0:1 (05:24) August von Ungern-Sternberg (Pauker), 1:1 (26:21) Andre Huebscher (Mannes, MacLeod), 1:2 (48:23) Kilian Steinmann (Maylan, von Ungern-Sternberg 5-4), 1:3 (59:02) Gianluca Balla (Koziol, Kraus 4-5), 1:4 (59:53) Tom Pauker (Steinmann, Maylan)

Hammer Eisbären – Krefelder EV U23 4:5 (1:1, 1:2, 2:1, 0:1) n.P.  

Im Kellerderby setzte sich Krefeld durch, Hamm kassierte eine weitere Niederlage. Dabei waren sie so nahe dran wie lange nicht mehr, führten gar mit 4:3, aber vielleicht waren sie so etwas auch nicht gewöhnt. Der KEV glich noch aus und hatte schließlich im Penaltyschießen etwas mehr Glück. Beste Akteure bei Hamm waren Christopher Schutz und Samuel Dotter mit jeweils drei Scorerpunkten sowie Torhüter Daniel Filimonow, dem trotz der fünf Gegentore 94,1 Prozent Fangquote gelangen. Bei Krefeld brillierte Leon Hauf mit drei Punkten.

Tore: 1:0 (00:21) Christopher Schutz (Dotter, Brothers), 1:1 (12:00) Valentin Pfeifer (Bauermeister, Dreschmann), 1:2 (24:41) Marcel Mahkovec (Hauf, Schmitz), 1:3 (30:38) Edwin Schitz (Kolle, Nix), 2:3 (32:16) Jesse Roach (Dotter, Schutz), 3:3 (49:25) Maximilian Otte (Maaßen, Weißleder 5-4), 4:3 (49:59) Kyle Brothers (Dotter, Schutz), 4:4 (56:33) Marcel Mahkovec (Rutkowski, Hauf 5-4), 4:5 (65:00) Leon Hauf (PEN)

Crocodiles Hamburg – EG Diez-Limburg ausgefallen

Hannover Indians – Saale Bulls Halle ausgefallen


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