Hannover Scorpions fühlen sich verschaukeltMit Schütt und Lehmann sind zwei Spieler gesperrt

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Grund war laut Scorpions-Chef Jochen Haselbacher nicht nur die einseitige Strafzeitenverteilung, sondern auch die Anerkennung eines „nicht regulären“ Tores und die zwei Disziplinarstrafen, die am Ende für die betroffenen Spieler, in diesem Falle die Leistungsträger Schütt und Lehmann, schlimme Folgen hatten. Beide sind für die wichtige Partie am Dienstag gesperrt, sicherlich ein Vorteil für die Starbulls, die komplett antreten werden.

Dazu Jochen Haselbacher: „Nicht nur bei der Verhängung der normalen Strafen waren einige der Entscheidung der Schiedsrichter unglaublich, wie auch das mehrfache Studium des Spielvideos belegt“, so Haselbacher. „Dass selbst der Fernsehkommentator die Anerkennung des dritten Gegentors gegen die Scorpions nicht ganz glauben konnte, spricht Bände. Noch ein klareres Torraumabseits gibt es wohl nicht“, so Haselbacher, der über die Anerkennung  des Tores fassungslos war.

„Dass die Schiedsrichter (HSR war Göran Nöller; die Red.) aber nicht nur dieses Spiel völlig einseitig verpfiffen haben, sondern mit ihren Entscheidungen auch möglicherweise die gesamte Viertelfinalserie entschieden haben, setzt dem Ganzen den Gipfel auf“, so Haselbacher weiter. „Sich ausgerechnet die zwei Spieler rauszusuchen, die bereits eine Vorstrafe hatten und sie durch diese Strafe für das nächste Spiel aus dem Verkehr zu ziehen, stinkt einfach nur zum Himmel.“

Besonders die Strafe für Schütt bringt Haselbacher zur Weißglut. „Dennis Schütt klopft mehrfach mit dem Schläger auf das Eis, um einen Wechselfehler der Rosenheimer anzuzeigen, und wird dafür mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe bedacht, ohne das Schütt mit dem Schiedsrichter auch nur ein Wort gewechselt hat. Sebastian Lehmann ist geschockt über einen brutalen Angriff eines Rosenheimer Spielers auf Chad Niddery, bringt dies als Kapitän auch zum Ausdruck und wird ebenfalls mit einer Disziplinarstrafe bestraft.“

Jochen Haselbacher überlegt, ob er sein Engagement nach einem derartigen Erlebnis nicht an den Nagel hängt: „Ich habe in über 30 Jahren Eishockey sehr viel erlebt, unter anderem als Aufsichtsratsmitglied der DEL und als Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes, aber einen derart gezielten, einseitigen Eingriff in den sportlichen Werdegang einer Play-off-Serie habe ich noch nicht erlebt“, so Haselbacher. „Ich überlege sehr ernsthaft, ob ich mein  jahrzehntelanges Engagement kurzfristig komplett beende, da derartige Vorkommnisse wirklich nichts mehr mit Sport zu tun haben“, so Haselbacher abschließend.


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