Hannover Indians spielen sich auf Platz dreiHerne gewinnt Ruhrpottderby gegen Essen

Die Hannover Scorpions (weiße Trikots) ließen sich von den Crocodiles Hamburg nicht stoppen. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)Die Hannover Scorpions (weiße Trikots) ließen sich von den Crocodiles Hamburg nicht stoppen. (Foto: Holger Beck/Crocodiles Hamburg)
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Im Spitzenspiel der Verfolger setzten sich die Indians gegen Halle durch und nehmen aktuell mit 60 Punkten wieder Platz drei ein. Essen konnte in Herne einen Punkt mitnehmen, hätte aber einen Sieg gebraucht, um Platz drei halten zu können. Halle hat jetzt den Kontakt zu Platz vier etwas verloren, hatte aber Glück, dass die Crocodiles mit den Scorpions ihren Meister fanden. Herne blieb auf Platz sieben, sieht die Crocos in Reichweite und Rostock konnte sich freuen, dass Leipzig gegen Tilburg keinen Punkt holte. Duisburg hat nun eine kleine Siegesserie mit drei Erfolgen am Stück aufgestellt, ist nun mit Leipzig punktgleich aber immer noch auf Rang zehn. Auch wenn die Erfurter gegen Berlin klar gewannen, beträgt der Rückstand auf die Duisburger Füchse zwölfPunkte, so dass davon ausgegangen werden kann, dass diese Platzierung bis zum Ende bestehen bleiben wird.

Crocodiles Hamburg – Hannover Scorpions 3:7 (1:3, 0:1, 2:3)

Fast 2000 Zuschauer kamen nach Stellingen und waren ein wirklich gute Kulisse für ein vielversprechendes Spiel, das die Scorpions locker mit 7:3 für sich entschieden. Vermutlich hatten sie sich das 4:5 vor wenigen Wochen auf eigenem Eis noch einmal per Video genauestens angesehen und scheinbar die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Sie starteten jedenfalls wie die Teufel und Björn Bombis (1.) und Marian Dejdar (8., 12.) sorgten für ein schnelles 3:0 der Gäste. Zwar konnte Gianluca Balla (14.) ein erstes Ausrufezeichen der Crocos setzen, aber nach nur einem Scorpionstor im zweiten Drittel durch Matt Wilkins (28.) zum 4:1 ging es im letzten Drittel richtig zur Sache. Erst fiel noch das 2:4 von Ryan Warttig (42.) aber dann kam die Tormaschine der Scorpions richtig ins Rollen. Nacheinander erhöhten Sean Fischer (45.), Dennis Arnold (52.) und Patrick Schmid (55.) auf 7:2, ehe Moritz Israel in der 56. Minute mit dem dritten Hamburger Tor noch etwas Ergebniskosmetik betrieb. Bemerkenswert noch am Rande. Die Begegnung kam mit insgesamt nur zwei Strafminuten aus.


Black Dragons Erfurt – Preussen Berlin 7:0 (4:0, 2:0, 1:0)

Die Erfurter, bisher in der Abwehr nicht immer die sichersten, zeigten sich gegen den ersten Block der Gäste auf der Hut und das reichte aus, um die Berliner in die Schranken zu verweisen. Vier Tore im ersten Drittel, erzielt von Marcel Weise (8., 12.), Maurice Keil (10.) und Oliver Kämmerer (15.) waren bereits die Entscheidung. Danach erhöhten Michal Vazan (24., 32.) und Paul Klein (60.) sukzessive auf 7:0, ohne das die Berliner eine echte Ausgleichschance hatten.

Icefighters Leipzig – Tilburg Trappers 2:4 (0:2, 0:0, 2:2)

1487 Fans kamen in den Kohlrabizirkus, um endlich einen Erfolg ihrer Icefighters gegen die Trappers zu sehen und wurden enttäuscht. Der niederländische Tabellenführer war einfach zu stark für die Sachsen. Reto de Hondt (9.), Wouter Sars (12.), Mickey Bastings (48.) und Mitch Bruijsten (57.) schossen die Trappers bis kurz vor Ende mit ihren vier Toren zum Zwischenstand 4:0 auf die Siegesspur. Als am Ende die Konzentration der Tilburger etwas nachließ, gelang den gastgebenden Icefighters sogar noch zwei Tore von Antti Paavilainen (59.) und Niclas Hildebrand (60.), so dass die Niederlage am Ende im Rahmen blieb.

Harzer Falken –Füchse Duisburg 2:3 (2:2, 0:0, 0:1)

Ein hartes Stück Arbeit hatten die Füchse im Harz zu verrichten. Vor 500 Interessierten traf zwar Duisburgs Torschütze vom Dienst Pavel Pisarik bereits nach sechzig Sekunden, aber die kampfeslustigen Falken schlugen zurück, kamen bereits in der sechsten Minute zum Ausgleich, als Brandon Morley eine Vorlage von Kostyrev ausnutzte. Aus das Duisburger 2:1 erneut von Pisarik konterten die Falken noch vor der ersten Pause mit dem 2:2, als Artjom Kostyrev traf. Die Entscheidung fiel in der 47. Minute, als Duisburgs Neuerwerbung Diego Hofland per Penalty mit seinem fünften Tor im sechsten Punktspiel das 3:2 markierte.

Herner EV – Moskitos Essen 5:4 (3:1, 1:2, 0:1, 1:0) n.V.

2667 Zuschauer, Saisonrekord in Herne und diese Fans bekamen ein echtes Oberligaspitzenspiel zu sehen, das in der gezeigten Dramatik perfekt war. Wichtig für die Gastgeber war der Start, denn Maik Klingsporn (8.) und Dennis Thielsch (12.) trafen früh für die Gastgeber. Doch Essen war noch lange nicht geschlagen, erzielte durch Lars Grözinger (14.) den schnellen Anschlusstreffer. In die Pause ging es jedoch mit einem 3:1, denn Dennis Thielsch hatte in der 17. Minute sein zweites Tagestor erzielt. Im zweiten Drittel kamen die Essener verstärkt und hatten auch schnell Erfolg. Nicholas Miglio (24.) verkürzte auf 2:3. In der 27. Minute erhöhte dann Vojtech Suchomer auf 4:2 für den HEV aber die Essener, die einen beträchtlichen Teil des Publikums stellten, kamen  zurück in die Partie. Veit Holzmann war es schließlich vorbehalten, mit zwei Toren in der 33. und 55. Minute die Partie in die Verlängerung zu schießen. Das Tor des Tages fiel dann in der 63. Minute durch den Mann des Tages Dennis Thielsch, der nach einer Vorlage von Asselin das 5:4 markierte.

EC Hannover Indians – Saale Bulls Halle 5:2 (0:0, 3:1, 2:1)

Ein am Ende deutlicher 5:2-Erfolg gelang den Hannover Indians im zweiten Spitzenspiel des Tages. Nach dem 1:4 in Duisburg war für die Indians Wiedergutmachung angesagt und diese brachten sie auch gegen den gefährlichen Tabellenfünften. Am Ende gab es einen Sieg, der die Gastgeber wieder auf Platz drei brachte. Die Tore der Indians erzielten Roman Pfennings (27.), Thore Weyrauch (28.), Brent Norris (38.), Andreas Morczinietz (42.) und Igor Bacek (59.). Für die unterlegenen Saale Bulls war Michal Schön (36., 42.) treffsicher.

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