Hannover-Derby bereits ausverkauft4608 Zuschauer am Pferdeturm

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Hannover im Eishockey-Fieber: Am Freitag, 8. Januar, erwarten die EC Hannover Indians im ausverkauften Eisstadion am Pferdeturm vor rund 4600 Zuschauern die Hannover Scorpions zum zweiten Stadt-Derby der laufenden Saison. Die enorm große Nachfrage nach Eintrittskarten beweist einmal mehr das vorhandene Interesse in der Landeshauptstadt am EC Hannover.

Einsatz, Leidenschaft und Kampfgeist werden gefragt sein, wenn der Tanz auf dem Eis zwischen den beiden Vorjahresfinalisten um 20 Uhr beginnt. Nach den zuletzt guten Ergebnissen brennt das Team von Trainer Frederick Carroll auf eine Revanche für die knappe Niederlage im Hinspiel. „Völlig unnötig angesichts unserer Überlegenheit vor allem im ersten Drittel“, ärgert sich Indians-Kapitän Sebastian Lehmann. Seitdem hat sich bei den Indians sportlich eine Menge getan. Daher ist für den ehemaligen Eishockey-Profi und ECH-Geschäftsführer David Sulkovsky der richtige Zeitpunkt gekommen, vor dem großen Duell eine Zwischenbilanz zu ziehen.

„Wir sind daher personell jetzt besser aufgestellt als noch im Hinspiel. Mit Nikolas Turnwald haben wir einen neuen Verteidiger verpflichtet. Außerdem hat sich unser Lazarett ein wenig gelichtet. Sowohl Lukas Valasek als auch André Gerartz werden dabei sein. Inklusive des Derbys gegen die Scorpions haben wir in den letzten drei Heimspielen über 12.000 Zuschauer gehabt. Das unterstreicht den hohen Stellenwert die EC Hannover Indians in der Region und in der deutschen Eishockeyszene. Mancher Erstligist und viele Zweitligisten wären froh über einen derartigen Zuspruch. Und wir sind sicher, diese Zahlen bei anhaltendem sportlichen Erfolg auch bei den weiteren Heimspielen präsentieren zu können.“

Darüber hinaus betont David Sulkovsky die Notwendigkeit der weiteren Ausbaus der „Marke EC Hannover Indians“ in der regionalen Wirtschaft: „Um uns konsequent weiterentwickeln und die Rückkehr in die Bundesliga planen zu können, brauchen wir unbedingt ein noch breiteres wirtschaftliches Fundament. Dafür ist es auch nötig, dem Thema Eishockey eine noch größere Popularität zu verleihen. Hier können und müssen wir immer wieder auf die einzigartige Atmosphäre bei unseren Heimspielen im Eisstadion am Pferdeturm hinweisen, die nicht nur in Norddeutschland ihresgleichen sucht und darüber hinaus über Jahrzehnte immer ein fester Faktor am Pferdeturm war. Hierbei möchte ich mich ausdrücklich bei den Indians-Fans, Partnern, Sponsoren und allen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die dem Verein immer die Treue gehalten haben.“

Zuversichtlich für das Derby ist auch Frederick Carroll: „Ganz Eishockey-Deutschland wird am Freitag nach Hannover schauen. Und wir sind bereit. Meine Mannschaft zeigt eine gute Moral und hat sich gut entwickelt. Trotz der vielen verletzungsbedingten Ausfälle haben wir wie zuletzt in Duisburg gerade gegen Spitzenmannschaften gut ausgesehen.“

Indians-Kapitän Sebastian Lehmann gibt sich ebenfalls kämpferisch: „Mit unseren einzigartigen Fans im Rücken werden wir um jeden Millimeter auf dem Eis fighten. Das Hinspiel war bereits eng genug. Da ist etwas drin für uns. Hannover ist schließlich Indianerland und das soll auch so bleiben.“

Die weiteren Heimspiele der Indians im Januar im Überblick:

17. Januar 2016 - EC Hannover Indians – ESC Wedemark Scorpions

22. Januar 2016 - EC Hannover Indians – Tilburg Trappers

29. Januar 2016 - EC Hannover Indians – Füchse Duisburg


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