Halle bezwingt Herne auswärts und ist erster Kandidat auf Platz einsIndians besiegen Rostock nach hartem Kampf

Robin Palka von den Hannover Indians vor Rostocks Keeper Lucas Di Berardo. (Foto: Manfred Schneider)Robin Palka von den Hannover Indians vor Rostocks Keeper Lucas Di Berardo. (Foto: Manfred Schneider)
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Herner EV Miners – Saale Bulls Halle 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

In einer Begegnung mit Play-off-Charakter setzten sich die Saale Bulls Halle in Herne durch und unterstrichen ihre Titelambitionen. Halle ging im ersten Drittel vor zugelassenen 733 Zuschauern durch ein Unterzahltor von Lukas Valasek in Führung, obwohl Herne bereits in dieser Spielphase optisch leichte Vorteile hatte. Dies setzte sich im zweiten Drittel weiter fort, nur das diesmal Herne aus seiner Stärke der Ausgleich gelang. Das dritte Drittel hatte kaum begonnen, da führten die Gäste, die wiederum ohne Joonas Niemelä antraten, wieder. Nach einer schönen Kombination mit Hildebrand und Pfennings traf Tim May für die Bulls. Im Anschluss setzten die Bulls nach, konnten jedoch die Führung nicht ausbauen, da Hernes Keeper Björn Linda mehrfach ausgezeichnet reagierte. Das gleiche galt für seinen Gegenüber, Jakob Urbisch, der vor allem in den ersten beiden Dritteln seine Farben im Spiel hielt. 

Tore: 0:1 (07:15) Lukas Valasek (Becker, Walkowiak 4-5), 1:1 (27:37) Nils Liesegang (Marsall, Peleikis), 1:2 (41:05) Tim May (Hildebrand, Pfennings)

EC Hannover Indians – Rostock Piranhas 6:2 (1:0, 2:1, 3:1)

Rostocks Trainer Chris Stanley brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Die Kraft reichte nur für 40 Minuten.“ Danach übernahmen die Indians die Spielkontrolle und konnten am Ende einen verdienten Erfolg feiern, der aber, und da hatte Stanley völlig recht, stellenweise am seidenen Faden hing. Indians-Coach Lenny Soccio wusste auch, wem er den Erfolg zu verdanken hatte: „David Böttcher-Miserotti hat in den ersten vierzig Minuten mehrfach uns im Spiel gehalten.“ Tatsächlich zeigten die Rostocker eine starke Leistung, waren läuferisch und spielerisch auf der Höhe und brachten, vor allem über ihren ersten Block, immer wieder eine Gefahr auf die Spielfläche, die ihre bisherigen Erfolge erklärt. Die Indians gingen zwar früh glücklich mit 1:0 in Führung, aber danach hakte es und nicht umsonst stand es im Schussverhältnis nach dem ersten Drittel 12:11 für die Piranhas. Im zweiten Drittel blieb das Geschehen offen, der Ausgleich kurz nach der Spielhälfte war durchaus verdient. Die Antwort kam dann doch überraschend. Mit einem brillanten Rückhandtor brachte Nico Turnwald seine Farben wieder in Front und wenige Sekunden vor Schluss, Rostock hatte gerade den frei vor dem Indians-Tor liegenden Puck nicht über die Torlinie befördert, traf Kyle Gibbons mit einem sehenswerten Tor zum 3:1. Die Vorentscheidung. Nachdem Aichinger auf 4:1 erhöht hatte, war die Partie gelaufen, auch wenn für ein paar Minuten Jonas Gerstung mit dem zweiten Rostocker Tor für einen Hauch Spannung sorgte. Branislav Pohanka und Nico Selivanov-Esposito erhöhten schließlich noch auf 6:2, wobei der Endstand nicht dem tatsächlichen Geschehen auf dem Eis entsprach.

Tore: 1:0 (04:00) Kyle Gibbons (Kiss, Palka), 1:1 (32:16) Tim Marek (Hahn, Maylan), 2:1 (34:22) Niko Turnwald (Bowles, Pohanka), 3:1 (39:48) Kyle Gibbons (Möller, Bacek), 4:1 (43:24) Nick Aichinger (Bowles, Pohanka), 4:2 (45:45) Jonas Gerstung (Koziol, Steinmann), 5:2 (47:34) Branislav Pohanka (Bowles, Hertel), 6:2 (52:40) Niko Selivanov-Esposito (Strakhov, Böttcher-Miserotti)


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