Grandiose Saisoneröffnung für die IndiansEC Hannover Indians

Lesedauer: ca. 2 Minuten

11. März 2013, 22:30 Uhr: 4.500 Fans der Hannover Indians unterstützen ihre Mannschaft und singen dabei:  „ ...und im September, sind wir da.“

6. September 2013, 20:10 Uhr: Vorbereitungsspiel Nr. 1 zweier Oberligisten und die Indians-Fans begrüßen ihr Team mit dem Satz: „Jetzt ist September und wir sind wieder da.“

Wenn es eine Definition von Treue gibt, dann wurde sie heute erbracht. Gut, das Stadion war nicht ausverkauft, aber vom Gefühl her war es so. Man darf nicht vergessen, in Hannover und in weiten Teilen Deutschlands lag die Temperatur tagsüber bei 30 Grad, selbst um 20 Uhr waren es noch knapp 24 Grad.

Nicht alles, aber vieles war neu. Vor allem die Mannschaft musste den Fans erst noch vorgestellt werden. Stadionsprecher Toddy Barton gab sich alle Mühe, sagte die Namen komplett an und verzagt vernahm man die neuen Nachnamen. Wer sich jedoch schnell in die Herzen der Fans spielte, war jener Sturm, der in der vergangenen Saison noch in den Farben des Herforder EV über die Eisflächen der Oberliga West wirbelte. Der in Hannover geborene Sohn der Legende Bruce Keller, Jeffrey Keller, zusammen mit den beiden Kanadiern Brendan Sanders und Darcy Vaillancourt. Die drei waren praktisch im ersten Drittel an allen Toren der Indians beteiligt, wirbelten den Nordhorner Gast, der seine bisherigen Trainingsrunden in Bremerhaven durchführen musste, beliebig durcheinander. Das 5:1 nach den ersten zwanzig Minuten war mehr als verdient.

Im zweiten Drittel zeigten beide Teams erste Konzentrationsschwierigkeiten. Es gab viele Fehlpässe, die Hannoveraner spielten nicht mehr so zwingend, ließen die Gäste mitspielen. Und diese nahmen die Geschenke dankend an. Bester Mann für die Ritter, nicht nur in dieser Phase, der Tscheche Michal Bezouska. Mit einem 8:2 ging es in die dritte Spielzeit und jetzt zeigten sich die Indians noch einmal, wenigstens für fünf Minuten hochkonzentriert. Drei Tore in drei Minuten bei einem Gegentor ließen den Vorsprung auf 11:3 hochschnellen und am Ende stand ein 13:4 auf der Anzeigetafel. 

Die Fans, die seit dem 18:0 im Freundschaftsspiel gegen die eigene zweite Vertretung, den Pferdeturm Towers, anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums, keine 17 Tore mehr gesehen hatten, hatten ihren Spaß. Man feierte zum Abschluss beide Vertretungen und spätestens in diesem Augenblick war allen klar, warum dieser Verein und diese Spielstätte Kult im Eishockey sind.

Hinweis für die Indians-Fans bezüglich des Auswärtsspieles in der Oberliga Nord am 18. Oktober 2013: Der EC Hannover Indians erhält von den gastgebenden Scorpions 350 Karten (250 Steh- und 100 Sitzplätze). Da es erheblich mehr Kartenwünsche gibt, müssen die Karten verlost werden. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite www.hannover-indians.de oder auch unter der Mailadresse: j.kaerger@hannover-indians.de. Anmeldeschluss für Kartenwünsche ist der 13. September 2013.

Indians gewinnen mit 4:3 nach Penaltyschießen
Trappers können auch im zweiten Anlauf Pferdeturm nicht stürmen

​Das war ein Start, wie er im Buche steht. Indians-Neuzugang Arnoldas Bosas zeigte in Ansätzen bereits seine Qualitäten, schoss ein Tor der Extraklasse und zeigte da...

Trappers nur noch fünf Punkte vor den Scorpions
Hannover Indians zementieren Platz drei mit Sieg gegen Tilburg

​Das war so ein Sieg für den Geschmack des Publikums. Mit dem 4:3 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenführer der Oberliga Nord machten es die Hannover Indians wie...

4:3 nach Overtime gegen Herne
André Huebscher schießt die Füchse zum Derbysieg

​Torhüter müssen in der Regel nicht schnell schlittschuhlaufen. Sebastian Staudt gab dennoch Gas, stürmte auf André Huebscher zu, bremste nicht ab, sondern sprang de...

Klarer Auswärtssieg der Hannover Scorpions in der Hauptstadt
ECC Preussen Berlin unterliegt „auf fremdem“ Eis mit 2:8

​Auch wenn man wegen einer Belegung der Eissporthalle am Glockenturm zu ungewohnter Zeit um 13.30 Uhr im Weddinger Erika-Hess-Eisstadion antreten musste – die Vorzei...

Knappe 2:3-Niederlage im Nordderby
Dezimierte Crocodiles Hamburg schlagen sich gut in Rostock

​Aufgrund der angespannten personellen Situation machten sich nur zwölf Feldspieler und zwei Torhüter der Crocodiles Hamburg auf den Weg an die Ostsee. Vier Verteidi...

Klarer Erfolg gegen Braunlage
7:2-Heimsieg für die Crocodiles Hamburg

​Mit 7:2 setzten sich die Crocodiles Hamburg gegen die Harzer Falken aus Braunlage durch. Zwar zeigt die Torschussstatistik ziemlich ausgeglichene Werte an, aber di...

Oberliga Spielplan Nord

Jetzt die Hockeyweb-App laden!