Gelingt die Rückkehr in die Erfolgsspur?Ost-Wochenende steht an

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Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchten die Wohnbau Moskitos Essen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Gelegenheit dazu hat das Team von Trainer Frank Gentges am kommenden Wochenende beim Tabellenvierzehnten in Erfurt (Freitag, 20 Uhr, Eissportzentrum Erfurt) und am kommenden Sonntag in der heimischen Eissporthalle Essen-West (18.30 Uhr) gegen den Fünftplatzierten, den MEC Halle 04.

Rund um die Arnstädter Straße in Erfurt hatte man sich wahrscheinlich die Saison auch etwas anders vorgestellt. Die Tatsache, dass die Drachen gerade fünf Punkte vor einem Abstiegsrundenplatz stehen, wird nicht dafür sorgen, dass das Team von Trainer Jan Vavrecka die Wohnbau Moskitos auf die leichte Schulter nehmen kann. So recht will es aber nicht laufen im Team des Ex-Moskito Robin Sochan, in diesem Jahr konnte noch kein Sieg eingefahren werden, der letzte Sieg datiert vom 28. Dezember 2015 mit einem 11:6 gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Im neuen Jahr gab es bisher nur Niederlagen, am vergangenen Wochenende verloren die Black Dragons dann auf eigenem Eis gegen eben jene Harzer Falken mit 3:4 und in Timmendorf gab es gar eine 2:7-Klatsche. Unübersehbar war in den letzten Spielen der Erfurter, dass man stets recht früh ein bis zwei Tore kassierte, um dann einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Sicherlich ein Punkt, an dem Jan Vavrecka in der letzten Woche mit seinen Leuten gearbeitet haben wird, um am Freitag gegen die Stechmücken den ersten Erfolg im Jahr 2016 einzufahren.

Einer, der etwas dagegen hat, ist natürlich Essens Trainer Frank Gentges mit seinem Team. Bedingt durch die verletzten und gesperrten Spieler sowie die Abgänge wird das Unterfangen sicherlich nicht leicht, doch am Horizont ist Unterstützung in Sicht. Eine Unterstützung ist den Wohnbau Moskitos am kommenden Wochenende sicher, verbunden mit der Option auch in den nächsten Saisonspielen für die Essener aufzulaufen. Auch er ist erst 19 Jahre, also ein junger Spieler, doch Frank Gentges macht deutlich, dass man die Linie der jungen Spieler zunächst auf jeden Fall konsequent weiterverfolgen wird. Leon Niederberger hat in der laufenden Saison bereits fünf Spiele in der DEL bei der recht erfolgreichen Düsseldorfer EG absolviert, dazu hat er 29 Spiele für DEG-Kooperationspartner Bad Nauheim in der DEL2 gespielt. Der Linksaußen hat dabei in der zweithöchsten deutschen Spielklasse drei Tore und eine Vorlage erzielt. Auch Kooperationspartner Krefeld hat bereits Unterstützung signalisiert, ob ein weiterer junger Spieler, der für den KEV in der DNL spielt, hier helfen und spielen kann, wird ein Tryout in den nächsten Tagen entscheiden.

Allerdings gibt es auch weitere Nachrichten zu verkraften, die derzeit nicht helfen.  Enrico Saccomani, der am vergangenen Montag zum MRT war, hat noch keine abschließende Diagnose, sollte sich bestätigen, dass eine OP unumgänglich ist, bedeutet das für den Stürmer das Saisonende. Auch Philipp Gejehos wird den Wohnbau Moskitos am Wochenende fehlen. Er hat Probleme im Fuß und wartet auf seine MRT-Untersuchung. Maik Klingsporn hat im Spiel bei FASS Berlin einen Schuss auf den Fuß bekommen, auch er wird voraussichtlich am Freitag passen müssen. Jakob Weber, der ebenfalls mit Schulterproblemen zu kämpfen hat, will sich durchbeißen. Weber trainiert derzeit unter Schmerzen, beißt aber für das Wochenende auf die Zähne um der Mannschaft zu helfen. Last but not least wird Julian Airich auch am Freitag nicht auflaufen können. Nach seiner Matchstrafe im Spiel in Tilburg wurden unterdessen die vier Spiele Sperre bestätigt, sodass der Stürmer erst am Sonntag im Heimspiel gegen Halle wieder auflaufen kann.

Mit dem MEC Halle 04 kommt am kommenden Sonntag der Fünftplatzierte der Tabelle an den Westbahnhof. Ein Punkt trennt das Team von Trainer Georgi Kimstatsch derzeit von den Icefighters Leipzig. Und Kimstatsch, der vor einigen Tagen Kenneth Latta an der Bande abgelöst hat, wird sicher darauf bedacht sein die Icefighters Leipzig am Ende zu überflügeln. Zum einen dürfte das alleine aus Prestigegründen bei den Saale Bulls im direkten Vergleich zu Leipzig ein gern gesehenes Ergebnis sein. Zum anderen würde ein Platz unter den ersten Vieren der Tabelle seinem Team in der Anfang März beginnenden Play-Off Runde zunächst Heimrecht bescheren. Mit dem Ex-Essener Danny Albrecht hatten die Saale Bulls vor kurzem noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Albrecht, der in Duisburg ob seiner Skaterhockey-Aktivitäten in Ungnade gefallen war, hat in den zehn Begegnungen, die er bisher im Trikot der Saale Bulls gespielt hat, bereits elf Tore und neun Vorlagen für sich verbuchen können.

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