Fünf-Punkte-Wochenende für den Herner EV8:0-Sieg gegen die Black Dragons Erfurt

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Zudem konnte Torhüter Björn Linda seinen ersten Shutout im Dress der Grün-Weiß-Roten feiern. Der klare Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr, denn das Team von Danny Albrecht zeigte die richtige Einstellung zum Gegner. Die ohnehin mit kleinem Kader angereisten Thüringer dezimierten sich bereits in der siebten Spielminute zusätzlich, als Michal Vazan nach einem bösen Revanchefoul an Lois Spitzner mit einer folgerichtigen Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine musste. Der HEV nutzte diese längere Überzahl mit zwei Treffern zur frühen 3:0-Führung nach nur 10 Minuten und blieb über die gesamte Spielzeit klar dominierend. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können.

Bereits nach 129 Sekunden konnte Marcus Marsall einen schnellen Herner Angriff zum 1:0 erfolgreich abschließen und die Gysenberger blieben weiter am Drücker. Die erste Strafzeit der Partie in der sechsten Spielminute brachte die Gysenberger in Überzahl und als dann nur 25 Sekunden später Erfurts Topscorer Michal Vazan HEV-Stürmer Lois Spitzer mit einem Bandencheck kurzzeitig außer Gefecht setzte und Erfurts Routinier Robin Sochan mit der konsequenten Spieldauer-Entscheidung nicht einverstanden war, da saßen dann drei Drachen-Spieler auf der Strafbank. Damit konnte der HEV in doppelter Überzahl zu zwei weiteren Treffern kommen. Zuerst war es Dennis Thielsch in der neunten Minute, der von der linken Seite einen Abpraller zum 2:0 verwandeln konnte. Keine Minute später erhöhte HEV-Kapitän Michel Ackers mit schönem Schlagschuss in den Winkel auf 3:0. Weitere Herner Chancen folgten, mehrfach ging der Puck knapp am Tor vorbei, andere Chancen machte Philip Lehr im Erfurter Gehäuse zunichte. Markus Marsall hatte in der 13. Minute eine Großchance, Brad Snetsinger in Unterzahl nach einem Break eine gute Möglichkeit und auf der anderen Seite blieb Björn Linda im HEV-Tor weitgehend beschäftigungslos.

Im zweiten Abschnitt versuchten es die Black Dragons etwas offensiver und so musste der HEV Keeper in Unterzahl bereits in der 21. Minute retten. Zwei Minuten später war Förderlizenzspieler Nico Kolb, der nach seiner längeren Verletzungspause immer besser in Schwung kommt, rechtzeitig zur Stelle um einen Erfurter Abwehrschnitzer zum 4:0 auszunutzen. In der 25. Minute war der HEV erneut in Überzahl und es dauerte neun Sekunden, da konnte Marcus Marsall nach druckvollem Powerplay in die freie linke kurze Ecke zum 5:0 einschießen. Die Grün-Weiß-Roten gaben sich mit diesem Zwischenstand noch nicht zufrieden, holten sich weitere gute Chancen heraus. In der 33. Minute setzte sich dann Lois Spitzner, der nach einer längeren Behandlung ab dem zweiten Drittel wieder mitspielen konnte, in zentraler Position gut durch und versenkte die Scheibe zum 6:0. Damit noch nicht genug, in der 39. Minute wurde Nico Kolb an der blauen Linie gut freigespielt. Sein anschließender Schuss blieb zwar auf der Torlinie liegen, aber Brad Snetsinger war zur Stelle und konnte zum 7:0 einschieben.

In den letzten 20 Minuten änderte sich nichts am bisherigen Bild. Der HEV war die meiste Zeit im Angriff, hatte viele weitere Chancen, traf aber nur noch einmal. Das war dann in der 57. Minute, als Cornelius Krämer auf den Endstand von 8:0 erhöhen konnte. Björn Linda musste ein paar Mal bei guten Erfurter Konterchancen eingreifen, zuletzt 54 Sekunden vor dem Ende, um seinen Shutout zu sichern. Bei den Erfurtern stand mittlerweile Martin Otte-Günzler im Tor und konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen.

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