Führungsquartett der Oberliga Nord bleibt weiterhin ohne MinuspunkteIcefighters Leipzig bleiben Tabellenführer

Die Füchse Duisburg hielten gut mit, verloren aber dennoch gegen die Tilburg Trappers. (Foto: Roland Christ)Die Füchse Duisburg hielten gut mit, verloren aber dennoch gegen die Tilburg Trappers. (Foto: Roland Christ)
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Das bisherige Überraschungsteam der Saison, die Rostock Piranhas, musste zwar am Pferdeturm eine Niederlage hinnehmen, holten sich aber einen Punkt und haben sage und schreibe sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften Krefelder EV U23. Mitfavorit Halle hat dagegen einen glatten Fehlstart hingelegt, unterlag auch im zweiten Heimspiel und steht auf Platz sieben. Die Hamburger Crocodiles kassierten nach dem 1:5 gegen Krefeld nun schon mit dem 4:8 in Essen die zweite klare Niederlage in Folge und müssen aufpassen nicht durchgereicht zu werden. Essen konnte dagegen mit dem Sieg gegen Hamburg den Negativtrend aufhalten und Plätze gutmachen. Das gleiche gilt für die Hannover Indians, die sich die ersten Punkte sicherten und mit zwei Zählern weiterhin auf Rang zehn stehen. Auf elf folgt Duisburg, das gegen Tilburg zwar gut mithielt, aber keinen Punkt einsacken konnte. Die rote Laterne hat jetzt Erfurt übernommen, wobei die schwarzen Drachen mit zwei 1:6-Niederlagen gegen die Ligafavoriten Tilburg und Leipzig auch das schwerste Gegnerduo aufgehalst bekam.

Black Dragons Erfurt – Icefighters Leipzig 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)

Ohne jede Chance waren die Erfurter gegen die augenblicklichen Gipfelstürmer aus Leipzig. Nachdem Dmitri Komnik die Gäste bereits nach sechs Minuten in Führung brachte, dauerte es nur vier Minuten, bis Reto Schüpping für die Erfurter ausglich. Praktisch im Gegenzug gelang Leipzig durch Florian Eichelkraut die erneute Führung der Icefighters. In der 19. Minute kassierte dann Leipzigs Erek-Dirk Virch sogar eine Fünfer plus Spieldauer, aber die Black Dragons konnten diese einmalige Chance nicht nutzen. Obwohl die Erfurter im Mitteldrittel durchaus Druck aufbauen konnten, gelang den Gästen durch Hannes Albrecht in der 33. Minute das Leipziger 3:1. Im letzten Drittel wurde dann Erfurt ausgekontert. Nacheinander schossen Moritz Israel (46.), Hubert Berger (48.) und Michal Velecky (52.) das verdiente, aber zu hoch ausgefallene 6:1 für den Tabellenführer heraus.

Krefelder EV U23 – Hannover Scorpions 2:3 (0:2, 2:0, 0:1)

Wohl dem, der ein Trio wie Björn Bombis, Patrick Schmid und Dennis Schütt sein Eigen nennt. Diese drei sorgten für alle Scorpions-Scorerpunkte in Krefeld und somit auch für den 3:2 Erfolg. Die Tore dabei erzielten Patrick Schmid (2.) und Björn Bombis (7., 59.). Für die kampfstarken Krefelder trafen Maciej Rutkowski (29.) und Matteo Stöhr (36.) vor nur 150 Zuschauern.


Saale Bulls Halle – Herner EV 2:3 (2:1, 0:2, 0:0)

Das Spitzenspiel des Tages gewannen die Herner vor der Karnevalskulisse von genau 1111 Zuschauern. In dem ausgeglichenen Spiel (42:41 Torschüsse für Herne) fielen alle Tore in numerisch ausgeglichenem Spiel und die ersten zwei für Halle bereits in den ersten vier Minuten. Viktor Knaub (2.) erzielte die Führung, Michal Bezouska (4.) erhöhte. Dann kam Herne zurück ins Spiel, schaffte in der 18. Minute den Anschluss durch Dennis Palka. Gerade einmal 22 Sekunden nach Drittelbeginn traf Nils Liesegang zum 2:2 und der gleiche Akteur war es dann auch, der bereits in der 34. Minute für den Siegestreffer der Herner sorgte.

Moskitos Essen – Crocodiles Hamburg 8:4 (1:2, 5:0, 2:2)

Nachdem es vor einer Woche gegen Leipzig noch ein 0:6-Desaster im Mitteldrittel gegeben hatte, zeigten sich die Essener in diesem Spiel in dieser Phase genau von der gegenteiligen Seite. Doch zuvor hatten die Hamburger Gäste noch mit 2:1 in Führung gelegen. Das 1:0 für Essen schoss Veit Holzmann (9.) in Überzahl, danach trafen die Elbestädter Daniel Lupzig (20.) und Thomas Zuravlev (20.) zur überraschenden Gästeführung. Im Mitteldrittel explodierten auf einmal die Moskitos. Peter leBlanc (24.) traf zum Ausgleich und ein Doppelschlag in der 28. Minute, innerhalb von nur 48 Sekunden, wendete das Spiel. Er traf Thomas Richter zum 3:2, dann Stephan Kreuzmann gar zum 4:2. Veit Holzmann erhöhte in der 34. Minute auf 5:2 und in der 37. Minute durfte Erik Hoffmann das 6:2 schießen. Damit war die Partie entschieden, obwohl in der 44. Minute Norman Martens kurzfristig mit dem dritten Hamburger Tor Hoffnungen weckte. Diese Hoffnung hielt jedoch nur 39 Sekunden, dann hieß es 7:3 durch die Spieler des dritten Drittels, Niklas Hildebrand. Der Essener Angreifer besorgte in der 47. Minute gar noch das 8:3 und danach war die Moskitos Angriffswut verraucht. In der 59. Minute war es dann Andre Gerartz vorbehalten, den letzten Hamburger Treffer zum Endstand 8:4 zu markieren. Tragisch für die Hamburger, dass ihr Stammkeeper Kai Christian in der elften Minute nach einem harten gegnerischen Eingreifen verletzt wurde und durch dessen Back-up, 19-jährigen Carlos Warnecke ersetzt werden musste.

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)

In einem relativ fairen Spiel konnten die Duisburger zwar den Tilburgern Paroli bieten, waren aber letzten Endes nicht abgezockt genug für einen Punktgewinnt. Für den Toreauftakt sorgte vor 647 Zuschauern Jordy Verkiel (7.). Tijn Jacobs (12.) erhöhte auf 2:0, ehe Maximilian Schaludek (13.) auf 1:2 verkürzte. Dieser Spielstand hielt bis zur 40. Minute, dann traf Danny Stempher zum vorentscheidenden 3:1. Obwohl die Füchse im letzten Drittel alles versuchten, war die Tilburger Abwehr um Keeper Ian Meierdres fast nicht zu überwinden und so war es kein Wunder, dass in der 55. Minute Mitch Bruijsten sogar noch auf 4:1 erhöhen konnte. Immerhin konnte Tim-Lucca Krüger in der 58. Minute noch das verdiente zweite Duisburger Tor markieren.

EC Hannover Indians – Rostock Piranhas 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.

Das war eine echte Nervenschlacht. Die Indians, in den letzten Jahren Erfolge gewöhnt, mussten in diesem Spiel unbedingt Punkte machen, so wäre die kommende Woche sehr ungemütlich geworden. Und es gelang ihnen, allerdings mit einer gehörigen Menge Glück. Bereits einer der ersten Gästeangriffe brachte bereits in der neunten Minute das 1:0 durch Constantin Koopmann. In der 19. Minute kam dann das Glück zurück nach Hannover. Pfennings wurde in letzter Sekunde gestoppt, allerdings zugunsten eines Penaltys und Robert Peleikis verwandelte diesen gegen Rostocks Keeper Jan Urbisch mit etwas Glück. In den folgenden 40 Minuten versuchten die Indians mit viel Kampfkraft den Siegestreffer zu erzwingen aber die Rostocker waren immer rechtzeitig hinten um schlimmeres zu verhindern und so ging es in die Verlängerung. Diese dauerte fast vier Minuten, dann explodierte Chad Niddery, setzte Arnoldas Bosas ein und dieser überwand Urbisch zum letztendlich verdienten 2:1-Sieg.


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Dienstag 18.02.2020
Tilburg Trappers Trappers
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Herner EV Herne
Freitag 21.02.2020
Füchse Duisburg Duisburg
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Saale Bulls Halle Halle
Krefelder EV Krefeld
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Herner EV Herne
Crocodiles Hamburg Hamburg
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Rostock Piranhas Rostock
Hannover Indians Indians
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Tilburg Trappers Trappers
Hannover Scorpions Scorpions
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Icefighters Leipzig Leipzig
ESC Moskitos Essen Essen
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Black Dragons Erfurt Erfurt
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